Prototyp mit Zukunft?
Nios: Brennstoffzellen-Fahrzeug ist straßentauglich
Seine Straßentauglichkeit hat der "Nios" beim Shell Eco-Marathon am Lausitzring bewiesen. Auf der AMI in Leipzig feierte der Brennstoffzellen-Zweisitzer Premiere. Fazit: Der Prototyp hat mehr als nur Charme.
Das Brennstoffzellenfahrzeug, das von den Studenten der Technischen Universität Chemnitz, der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle sowie der Fachhochschule Merseburg entwickelt wurde bringt nur 160 Kilo auf die Waage.
Das Öko-Auto aus 70 Prozent regenerativen Materialien und angestrebten 500 Kilometern Reichweite kommt mit einer beeindruckenden Energiebilanz auf die Straße. Ein Hingucker ist auch das futuristische Design: Mit Zwei Ellipsen aus Eschefurnier legen sich wie ein Überrollbügel schützend um die Fahrgastzelle des edlen Gefährts. Es ist 3,20 Meter lang und 1,28 Meter breit.
Zwei große transparente Türen gestatten eine gute Rundumsicht. Die Sitze des bestehen aus einem Pappwaben-Kern und die Felgen aus einem Basaltfaserverbund. Angetrieben wird der Nios von einer Wasserstoff-Brennzelle.
Noch ist er ein Prototyp. Innerhalb von zwei Jahren bauten ihn Studierende von drei mitteldeutschen Hochschulen - vereint im Projekt "hydrokultur": Das Fahrwerk des "Nios" entwickelten Studenten der Hochschule Merseburg, das Design stammt von der Burg Giebichenstein Hochschule für Kunst und Design Halle und die Brennstoffzelle sowie die Fahrzeugelektronik kommen vom Team "Fortis Saxonia" der TU Chemnitz.
(ja)
