12.05.2010
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An Education

Nick Hornby: Kino für den Kopf

Nick Hornby ist Kult. Mit seinem neuesten Werk "An Education" liefert der Autor Kino für den Kopf. Der gleichnamige Film wird schon als Oscar-Kandidat gehandelt.

 - Foto: Kiepenheuer & Witsch
Foto: Kiepenheuer & Witsch

Nick Hornby erzählt die Geschichte der 16-jährigen Jenny. Es ist 1961. Das Leben brodelt nicht gerade in ihrer Heimat, einem kleinen Nest unweit Londons. Nach der Schule will Jenny in Oxford studieren. Aus den Fugen berät das wohl behütete um nicht zu sagen spießige Leben der jungen Frau als Sie sich in David verliebt.

Jenny verfällt  der  mondänen Wesens- und Lebensart  des wesentlich älteren Mannes. Auch Jenys Eltern sind zunächst ganz angetan und akzeptieren schließlich sogar, dass Jenny das geplante Studium nicht antreten möchte. Doch dann kommt es zum Bruch.   

Adaptiert  hat  der Kult-Autor  den autobiografischen Text von Lynn Barber.  Darauf aufgebaut hat er die Handlung für den inzwischen als Oscar-Kandidat gehandelten, gleichnamigen Film.  Gespickt ist die Handlung mit feinsinnigen Beobachtungen, für die Fans Hornbys schätzen. Etwas ungewohnt  zu lesen, ist die Dialogform. Die tut der guten Unterhaltung jedoch keinen Abbruch.  Entstanden ist so ein herrliches Buch, dass auch für Nicht-Hornby-Fans rundheraus zu empfehlen ist.  

Nick Hornby: „An Education". Taschenbuch, 232 Seiten, Kiepenheuer & Witsch (2010), 9,95 Euro,
ISBN 978-3-462-04229-0

(ha) 

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