25.02.2010
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Blick über die Grenze

Neuer Betrugsvorwurf gegen Bauträger

Anderes Land, gleiche Sitten: Ein Salzburger Bauträger soll Firmen absichtlich in den Konkurs getrieben haben. Handwerker und Kunden protestieren.

 - Foto: Bilderbox
Foto: Bilderbox

"Der Mann schädige absichtlich Wohnungskäufer und Handwerker“, sagen die Betroffenen dem ORF . Der Bauträger soll Wohnungsverkaufssummen kassiert haben und anschließend seine Firmen absichtlich in den Konkurs geschickt, aufgelöst oder verkauft haben.


Die Wohnungskäufer hätten keine Ansprechpartner für die Mängelbeseitigung oder Garantieansprüche. Und: Die Handwerker würden auf ihren Rechnungen sitzenbleiben.


"Ich hab neun Wohnungen umgebaut. Und in diesen neun Wohnungen ist er mir mit den Zinsen und Kosten zirka 90.000 Euro schuldig“, sagt ein Betriebsinhaber. Sein (bekanntes) Problem: Sobald der Bauträger eine Klage bekomme, "ist die GmbH wieder an einen Polen verkauft. Das ist Absicht."


Der Alpenlädische Kreditorenverband (AKV) kennt den Bauträger laut ORF ebenfalls, Forderungen von mehr als1,1 Millionen Euro seien offen.


Auch im Grundbuch tauche der Bauträger nirgends mehr als Gesellschafter auf – ein Fall für die Staatsanwaltschaft.

(ja)

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