23.02.2010
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Mundpropaganda statt My-Hammer

handwerk.com-User Uwe Lechte hat sich über My-Hammer die ersten Aufträge besorgt - und ist dafür dankbar. Doch insgesamt seien die Kosten zu hoch. Inzwischen kommt Lechte anders an Aufträge.

Lechte ist Ein-Mann-Unternehmer. Als Altgeselle hat sich der Heizungs- und Lüftungsbauer aus Oyten vor drei Jahren selbstständig gemacht. Damals kam ihm My-Hammer gerade recht. "Das brachte auch gleich drei gute Aufträge", berichtet der 47-Jährige.

Doch nach und nach habe sich die Lage verändert: "Man muss für jede Kleinigkeit bezahlen, das hat mich abgeschreckt."

Richtig teuer sei es vor allem durch Aufträge geworden, für die er zwar den Zuschlag erhielt, die jedoch nie umgesetzt wurden. "Zu 80 Prozent haben sich die Kunden dann noch anders entschieden. Bezahlen musste man trotzdem."

Empfehlungen machen unabhängig
Heute ist der Handwerker auf My-Hammer nicht mehr angewiesen: "Mittlerweile werde ich von meinen Kunden selbst empfohlen."

Darauf wartet Lechte allerdings nicht stillschweigend nach getaner Arbeit - vielmehr spricht er seine Kunden an und bittet Sie gezielt um Empfehlungen. "Das bringt mir im Durchschnitt drei neue Kunden pro Woche. Besser geht es doch nicht - und das ist kostenlos."

(jw)

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3 Kommentare zu "Mundpropaganda statt My-Hammer"

  1. malerschmidt - 01.06.2011, 15:20 Uhr (Kommentar melden)

    Ebenso wie Lechte hat uns MyHammer in der Anfangsphase unseres jungen Unternehmens sehr unterstützt und praktisch die Akquise für uns übernommen, damals bis zur Auftragsvergabe kostenlos! Das hat sich inzwischen aus bekannten Gründen geändert, es gibt diverse Preismodelle und Partnerpakete. Wir sind fast vier Jahre aktive Auftragnehmer und können nicht bestätigen, dass "jede Kleinigkeit bezahlt werden muss". Wenn sich 80 Prozent der Kunden nach einem erteilten Zuschlag danach anders entscheiden, dann muss man schon nachfragen, warum und ob dies am Auftragnehmer selbst liegt. Wir haben in der ganzen Zeit nur zweimal keinen Auftrag nach Zuschlag ausgeführt, weil der Auftrag sich nach Zuschlag als wesentlich umfangreicher dargestellt hat, Informationen vom Auftraggeber vorenthalten wurden und die ganze Sache dadurch natürlich teurer wurde und der Auftraggeber dann doch einen anderen Auftragnehmer außerhalb von MyHammer beauftragt hat. Im zweiten Fall hatte der Auftraggeber zwei unterschiedliche Ausschreibungen für den gleichen Auftrag eingestellt und uns bei beiden den Zuschlag erteilt. In beiden Fällen haben wir jedoch unsere Provision als Gutschrift zurückerhalten. Wir erhalten über die MyHammer-Aufträge inzwischen auch sehr viele Folgeaufträge und Weiterempfehlungen. Auch die immer steigenden Bewertungen bringen wiederum neue Aufträge. Über das Branchenbuch kommen ebenfalls Aufträge, unser Auftragsbuch ist voll, was will man mehr. Danke an MyHammer an dieser Stelle.

  2. malerhaeussler - 22.04.2011, 00:20 Uhr (Kommentar melden)

    Wir sind erst heute auf diesen Beitrag gestoßen (wir haben nämlich nicht immer Zeit diesem "Hobby" zu frönen und im Internet unseren Senf dazuzugeben). NATÜRLICH geht es auch ohne "my-hammer". Denn "my-hammer" hat ja das Handwerk nicht neu erfunden. Schließlich gab es Handwerksbetriebe schon lange Zeit, bevor der erste Computer überhaupt erfunden wurde. Das streitet doch niemand ab. Und wir haben noch nirgendwo gelesen, daß "my-hammer" für sich in Anspruch nimmt, daß es ohne "my-hammer" nicht funktionieren würde. Und NATÜRLICH sind Kundenempfehlungen Gold wert - und absolut kostenfrei. ABER: "my-hammer" ermöglicht es Handwerksbetrieben ohne großen Aufwand von einer Vielzahl von geplanten Bauvorhaben Kenntnis zu erlangen. Auch ermöglicht die Plattform es Handwerksbetrieben, sich einem großen interessierten potentiellen Kundenklientel präsentieren zu können. Was der einzelne Handwerksbetrieb dann aus diesen Chancen macht, liegt nicht in der Verantwortung von "my-hammer". Auch wir leben von Empfehlungen unserer Kunden. Und - hier wird uns der Handwerker Lechte sicherlich Recht geben - Kundenempfehlungen erhält man nur, wenn man qualitativ hochwertige Arbeit zunächst geleistet hat (und das kostet - neben den hierfür erforderlichen Materialien, der Arbeitszeit und den sonstigen Kosten, die ja der Kunde bezahlt - jedenfalls Engagement und Einsatzbereitschaft). ABER: auch hinter jedem "my-hammer-Auftraggeber" steht ein MENSCH. Und dieser Mensch, wenn er einen Handwerker denn über "my-hammer" beauftragt, empfiehlt den beauftragten Handwerker doch auch OHNE "my-hammer" in seinem Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis weiter, wenn er von der Leistung des Handwerkers überzeugt ist. Und somit erhöhen sich automatisch bei Nutzung von "my-hammer" auch hier wieder die Neukundenanfrage. Sicherlich wird uns der Handwerker Lechte auch Recht geben, wenn wir die Aussage treffen, daß nicht jede Anfrage in einen Auftrag verwandelt werden kann. Manchmal stimmt "die Chemie" nicht, manchmal wurde man zwar empfohlen, der Empfehlungskunde legt jedoch ggf. weniger Wert auf Qualität als der empfehlende Kunde und schaut dann doch nur auf den Preis - wie auch immer. Die Gleichung lautet jedoch sicherlich niemals, Anfrage = Auftrag. Somit ist es doch hilfreich, die Frequenz der Anfragen erhöhen zu können, da sich hierdurch dann automatisch die Auftragsfrequenz auch erhöht. Jedenfalls bedeutet die Nutzung von "my-hammer" sicherlich, daß man hierfür auch Zeit aufwenden muß. Will man Gebote abgeben, so muß man ordentliche Kalkulationen vorher durchführen. Oft ist sogar auch ein vorheriger Ortstermin zwingend erforderlich. "my-hammer" ist nicht der einzige Weg für einen Handwerksbetrieb zu einem Auftrag. Aber das behauptet "my-hammer" unseres Wissens nach doch auch überhaupt nicht. "my-hammer" ist eine sinnvolle Ergänzung der Akquisemöglichkeiten. Stellt man nun natürlich die hierfür anfallenden Kosten lediglich in ein Verhältnis mit den direkt über die Plattform gewonnenen Aufträgen, dann rechnet sich die Sache natürlich nicht. Denn es ist derzeit nicht einfach, direkt über eine dort befindliche Ausschreibung einen Auftrag zu erhalten. Bleibt man aber realistisch und addiert die erhaltenen Aufträge hinzu, die man erhalten hat, weil man über das "my-hammer-Branchenbuch" direkt vom Kunden kontaktiert wurde, dann stimmt das Preis-Leistungsverhältnis wieder (jedenfalls bei uns). Leider ist es bezüglich der Ausschreibungen derzeit wirklich sehr schwer, über eine solche Ausschreibung an einen Auftrag zu kommen, da - seit Einführung der verdeckten Gebote (die wir persönlich begrüßen) - viele Auftragnehmer (meistens die Unqualifizierten) einfach einen Preis in Höhe der Wunschvorstellung des Auftraggebers abgeben. Der Kunde hält dann ein realistisches Preisangebot eines Fachbetriebs für überteuert, wenn er sich nicht näher mit der Materie auseinandersetzt. Diese jetzige Situation werden wir wohl so lange aussitzen müssen, bis diese Auftragnehmer nach und nach von der Plattform verschwinden und ein Wettbewerb unter - bezogen auf die Qualifikationen - "Gleichgestellten" wieder stattfindet. Unseres Wissens nach Arbeitet "my-hammer" aber bereits daran, den fairen Wettbewerb hier wieder herzustellen. Natürlich gibt es auf der Plattform von "my-hammer" nicht nur Licht sondern auch Schatten. Will man das ganze fair beurteilen, so sollte man schon alle Faktoren bei der Beurteilung berücksichtigen. Auch wenn wir derzeit - auf Grund der oben geschilderten Situation - Schwierigkeiten haben, direkt über "my-hammer" Aufträge zu erhalten, so macht die Plattform dennoch weiterhin für uns Sinn. Die anfallenden Kosten sind in unserem jährlichen Werbeetat berücksichtigt - somit in einem Bestandteil unserer Kalkulationsgrundlagen - werden also, wie es bei Betriebskosten ja sein sollte, schlußendlich von jedem Kunden mit bezahlt. Jeder Handwerksbetrieb muß zwingend seine Betriebsausgaben mit einkalkulieren, will er am Ende nicht draufzahlen. Natürlich könnte jetzt argumentiert werden, daß günstigere Preise kalkuliert werden könnten, müßte man den Werbeetat nicht mit einbeziehen. Aber : jeder Betrieb hat einen Werbeetat (und benötigt diesen auch). Auf irgend eine Art und Weise muß jeder Betrieb - neben Weiterempfehlungen - ständig auf sich aufmerksam machen. Gerade im Handwerk. Denn : wenn man gerade erst bei einem Kunden war, dann dauert es in der Regel mindestens wieder fünf Jahre, bis dieser Kunde auf einen erneut zurückgreift. Schließlich renoviert ein Kunde nicht ständig und dauernd aufs neue. Schließlich verkaufen wir ja keine Brötchen, die täglich benötigt werden. Wir sehen doch ständig viele Handwerksbetriebe, die z.B. in den regionalen Tageszeitungen inserieren, die große Anzeigen in den herkömmlichen Branchenbüchern schalten, etc.. Auch diese Werbung kostet natürlich Geld, ist somit auch im Rahmen der Preiskalkulation zu berücksichtigen. Es steht doch jedem frei, wie und wo er seinen Werbeetat einsetzt. Auch die Bewertungen auf der Internetplattform von "my-hammer", die man sich dort erarbeiten kann, stellen natürlich eine direkte Empfehlung dar. Der interessierte Auftraggeber, der diese Bewertungen liest, erhält sozusagen die Empfehlung gleich dazu. Und es ist nicht nur eine Empfehlung sondern in der Regel sind es viele Kundenempfehlungen, die der interessierte Auftraggeber bei den "my-hammer" - Auftragnehmern nachlesen kann. Unsere Meinung ist die : natürlich geht es ohne "my-hammer", "my-hammer" macht es aber ein wenig einfacher. Wir glauben, daß in maximal 10 Jahren ausnahmslos alle Handwerksbetriebe das Internet nutzen werden. Es existieren ja im übrigen auch neben "my-hammer" noch andere Handwerker-Vermittlungsplattformen. Und sicherlich werden da in den nächsten Jahren noch einige Plattformen dazukommen. Sicherlich sind wir sehr konservativ - dennoch denken wir, daß nicht alles Neue prinzipiell schlecht sein muß. Und : Stillstand bedeutet Rückschritt. Jeder muß mit der Zeit gehen, ob er möchte, oder nicht. Wer weiß denn schon, ob unsere Enkelkinder überhaupt noch wissen, was eine herkömmliche Zeitung und oder ein Telefonbuch ist??

  3. Markus Berger-de León - 25.02.2010, 11:43 Uhr (Kommentar melden)

    Einen Kommentar des Aufsichtsratsvorsitzenden der MY-HAMMER AG, Markus Berger-de León, finden Sie hier: http:news.myhammer.denews01158-kommentar-von-markus-berger-de-le.html#more-1158