Kooperationen
Mit Partnern auf Akquise
handwerk.com-Tipp: Ausprobieren statt Überregulieren
Planung und Vorbereitung sind wichtig, jedoch keine Garantie für den Erfolg.
Bedenken Sie, dass in der Vergangenheit größere Handwerkskooperationen gescheitert sind, die viel Zeit und Geld in Regularien und den Aufbau von Strukturen investiert haben.
Konzentrieren Sie sich lieber zunächst auf die wichtigsten Absprachen. Fixieren Sie diese kurz schriftlich und testen Sie dann in ein oder zwei kleineren Projekten, wie die Zusammenarbeit läuft. Dann sind die wirtschaftlichen Folgen nicht so gravierend, falls es nicht funktioniert.
Um rechtliche Probleme (Haftung, Steuern, Arbeitnehmerüberlassung usw.) zu vermeiden, solange es noch keinen Kooperationsvertrag gibt, bietet es sich an, dass ein Betrieb zunächst offiziell als Auftragnehmer des anderen arbeitet.
Sie werden dann schnell feststellen, ob die Zusammenarbeit klappt und die Chemie wirklich stimmt. Außerdem werden Sie dabei erkennen, wo es tatsächlich Bedarf an detaillierten Regeln gibt.
Achten Sie in der Testphase besonders darauf, dass die Partner nicht nur über die Verteilung des Gewinns wachen, sondern auch zuverlässig sind und für die anstehenden Arbeiten zur Verfügung stehen. Hier zeigt sich schnell, wie die Partner ihre Prioritäten setzen.
Wenn das alles klappt, können Sie immer noch entscheiden, wie stark Sie die Kooperation ausbauen wollen und ob Sie ein ausgefeiltes Vertragswerk benötigen.
Erfolg ist der beste Ansporn, eine Kooperation fortzusetzen und zu festigen!
