Aufgespießt
Maurermeister überlebt Horrorunfall
Kai L. fällt auf die Stange eines Geländers
Die Folgen des Sturzes sind gruselig: Er reißt sich ein Ohr ab, fällt hart auf den Kopf. Und: Die Stange eines Metallgeländers, das 50 Zentimeter in die Höhe ragt, durchbohrt ihn. Genauer: Er spießt sich das Metallteil „durch den Rücken in den linken Oberschenkel“. Kollegen müssen Kai L. ruhig halten, während die Feuerwehr die Eisenstange mit einem Trennschleifer vom Beton löst. Ein Rettungshubschrauber transportiert ihn ab.
Die Menschen, die den Unfall damals miterleben haben, sind laut otz.de mehr als skeptisch. Kann man noch so einem Unfall wieder auf die Beine kommen? Eher nicht. Doch der Maurermeister ist offenbar ein zäher Typ. Sechs Wochen liegt er im Koma. Als er erwacht, spürt „er keine Schmerzen, sondern als langjähriger Handballer Bewegungsdrang“.
Die plastischen Chirurgen der Uniklinik Jena sind gefordert; es gibt Komplikationen, eine Titanplatte auf der rechten Schädelseite muss wieder entfernt werden, weil die Kopfhaut nicht zuwächst. Ihm werden eigene Muskeln und Haut verpflanzt.
otz.de beschreibt den selbstständigen Bauhandwerker aktuell so: „Wer Kai L. lange nicht gesehen hat, erschrickt. Seine einst zum Pferdeschwanz gebundenen langen Haare sind ab. Stattdessen erinnern Narben auf der rechten Kopfseite an seinen schweren Arbeitsunfall.“
Der Maurermeister will zurück auf die Baustelle – lesen Sie die nächste Seite.
