10.02.2011
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Schluss mit Lustig

Lidl, lass die Finger von den Azubis!

Der Discounter Lidl lockt Haupt- und Realschüler mit bis zu 1000 Euro Ausbildungsvergütung - im Monat! Geld als Einstiegsdroge in einen trostlosen Beruf? Solche Löhne schaden den Jugendlichen und dem Handwerk, warnt handwerk.com-Autor Jörg Wiebking.

Lieber Lidl,
wir sind schockiert, was Du Deinen Auszubildenden bezahlst. Auf riesigen Plakaten kann es jeder in Deinen Märkten lesen: 750 Euro gibt es bei Dir im ersten Lehrjahr, 850 im zweiten und 1000 im dritten Jahr. So viel willst Du Haupt- und Realschülern zahlen, die bei Dir Verkäufer oder Einzelhandelskaufmann lernen?

 - Handwerksbetriebe haben bei Lidls Ausbildungsvergütung das Nachsehen, meint Jörg Wiebking.
Handwerksbetriebe haben bei Lidls Ausbildungsvergütung das Nachsehen, meint Jörg Wiebking.

Bist Du noch zu retten, Lidl? Machst Du das, um Dein Image als Arbeitgeber aufzupolieren? Nötig hättest Du es ja. Aber für die Jugendlichen ist das eine Einstiegsdroge. Erst fixt Du Sie mit viel Geld an. Und wenn sie dann voll drauf sind? Dann kommen Sie nicht mehr von Dir los.



In der Lidl-Welt mag ja seit neuestem alles ganz toll sein. Nach der Ausbildung mindestens 10 Euro pro Stunde für jeden, lässt Du in den Medien verbreiten. Viele Mitarbeiter bekämen auch mehr.
Doch wenn ich mir so die Gesichter der meisten Frauen (und wenigen Männer) bei Dir an den Kassen anschaue, dann sehe ich graue, müde Menschen vor mir. Fertig vom ewig monotonen, stressigen Discounter-Dreikampf - Packen, Scannen, Kassieren. Dafür reichen Deine Löhne als Schmerzensgeld kaum aus.

Wer will das denn sein Leben lang machen? Doch wer einmal in Deine Fänge geraten ist, dem fehlen die Alternativen. Endstation Discounter.

Das, lieber Lidl, ist den meisten Jugendlichen natürlich nicht klar. Die denken noch nicht an Ihre Zukunft. Die sehen nur die 1000 Euro.

Am schlimmsten daran ist jedoch, dass sich das herumspricht und Du so auch noch anderen Jugendlichen die Perspektiven nimmst: Wer will schon als Fahrzeuglackierer für 508 Euro im dritten Lehrjahr arbeiten, wenn sein Kumpel bei Dir das Doppelte bekommt?

Dabei hätten viele Jugendliche im Handwerk eine echte Perspektive. Und ein Leben, das man auch als ein Leben bezeichnen kann, in dem sie nicht nur als menschliche Pack- und Kassiermaschinen fungieren.

Im Handwerk könnten Jugendliche Fähigkeiten entwickeln, die ihnen überall zugutekommen. Sie könnten Kreativität zeigen, Erfinder und Problemlöser werden, stolz auf sich und ihre sinnvolle Arbeit sein.

Lidl, sei vernünftig: Lass die Finger von den Jugendlichen! Wenn es Dir wirklich um motivierte und engagierte Mitarbeiter geht, dann kommst Du mit Geld alleine sowieso nicht weiter. Dann muss sich einiges mehr bei Dir ändern.

Es grüßt
Jörg Wiebking
- Redaktion handwerk.com -

PS:: Wie kreativ und engagiert Azubis im Handwerk sind, zeigen übrigens viele Kurz-Videos, in denen Auszubildende mal witzig, mal sachlich, über ihre Ausbildung berichten. Die Videos sind hier zu sehen .

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99 Kommentare zu "Lidl, lass die Finger von den Azubis! "

  1. Dieter - 18.05.2013, 12:21 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Einfach nur lächerlich!
    Ich habe eine Ausbildung im Handwerk hinter mir und was habe ich vom "Problemlösen" und "Kreativ" sein? In der Ausbildung wurde ich schlecht bezahlt (Bäcker) und musste Überstunden leisten ohne ende und diese wurden noch nicht einmal bezahlt oder hatte ich die Möglichkeit diese abzufeiern!
    Bei Lidl wurde ich von Anfang an gefördert, gut bezahlt und vor allem fair behandelt. Nach meiner Ausbildung hatte ich die Chance mich weiter zu bilden und bin in einem abwechslungsreichen Berufsfeld. Die Arbeit im Handwerk habe ich als trostlos und monoton empfunden so das ich schon nach der ersten hälfte des ersten Lehrjahres keine Lust mehr hatte einen Fuß auf die Arbeit zu setzen. Bei Lidl bin ich jeden Tag gerne hingegangen habe Verantwortung übertragen bekommen und wurde gut behandelt.
    Geld macht eine Menge aus und ich finde es gut das Lidl Arbeit auch gut bezahlt. Wer hat schon Lust für solche Löhne die im Handwerk bezahlt werden arbeiten zu gehen? Alles wird teurer das merkt auch die Jugend.
    Wer will und Leistung bringt der kommt bei Lidl weiter und ich habe bis jetzt immer deutlich besser verdient wie mein Freundeskreis. Natürlich hat Lidl auch seine Schattenseiten und stand des öfteren in der Kritik aber welches Unternehmen ist perfekt?
    Es gibt immer was zu meckern aber das Handwerk heult sich hier in meinen Augen bloß aus.

  2. NURICH - 06.04.2013, 10:13 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ frank wangler und andere
    Rentenmaessig korrekt erklaert. sie istrein einkommenabhaengig. Eelhandelskaufleute beginnen mit 1200, 00 Brutto und Zulagen gibt es fast nirgends - ausser in grossen Ketten. Es endet bei 2300, 00Brutto nach sieben berufsjahren und steigt dann nicht mehr, ausser durch Tariferhoehungen. Allerdings erhalten die wenigsten ein Tarifgehalt und ueber 70% arbeiten in Teilzeit, sodass die Altersarmut vorprogrammiert ist, fast ausschlieslich Frauen betreffend. Diese Berufsgruppen muessen diskutiert werden, so wie alle prekaeren Arbeitsverhaeltnisse. Zumal die meisten sich dessen gar nicht bewusst sind. Die Rente von heute ca. 50% des Nettolohnes wird auf 42% gesenkt, dass bedeutet von 1000,00 bleiben 420,00 uebrig, die auch noch mit Sozialabgaben belastet werden. Was heute versaumt wird, wird mogen von allen getragen werden muessen, oder das soziale Klima erkaltet noch mehr, als es ohnehin schon ist und die armen Rentner sitzenzukuenftig bettelnd an den Strassenecken um ueberleben oder arbeiten dazu bis sie sterben. Traurig in einm der reichten Laender der Erde werden bestimmte Gruppen die Arbeitnehmer erpresst und ausgebeutet, damit sie im wuerdelos leben muessen. Von bildungsfernen zu reden ist diskriminierend, denn auch diese Berufe muessen sein, werden von intelligenten und vielleicht auch weniger intelligenten Menschen ausgeuebt, haben aber aufgrund ihrer bedeutenden Stellung zum funktionieren der Wirtschaft einen grossen Anteil und sollten auch dementprechend gewuerdigt werden, was mit entsprechender Verguetung einhergehen muss. Wer beim Essen spart, sprart am wichtigsten was der mensch benoetigt und Essen an sich sollte ebenso geachtet und gewuerdigt werden, dass hat seinen Preis. Heir in Afrika wissen die menschen wie wertvoll esssen und Wasser ist. Wer hier seinen Gaesten Essen anbietet, zollt ihnen Respekt und Achtung. Selbst die Aermsten geben was sie geben koennen, verzichten sogar auf das eigene Wohl fuer die Gaeste, damit sie es gut hahen. Wasser ist noch wertvoller und wird nicht sinnlos verschwendet. Hier weiss man noch zu schaetzen was die Welt uns schenkt. In Europa hat man das verlernt. Wir stossen uns an den angeblichen mangel den wir erleiden, sehen nicht den Ueberfluss den wir haben. Unsere Gier kennt kein Ende. Wir beuten nicht nur die Menschen aus...

  3. Diana Reminder - 13.02.2013, 11:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kann ich nur bestätigen, lasst die Finger weg!!!!!!!

  4. frank wangler - 05.02.2013, 01:10 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    finde ihren artikel zumindest als denkanstoß ganz interessant. ich bin selbst überrascht wie hoch die ausbildungsvergütung ist. norma startet zum beispiel bei 800 brutto im ersten lehrjahr. es ist sinnlos darüber zu diskutieren, ob es gerecht ist oder nicht. eigentlich müssten diese unternehmen als gutes beispiel genommen werden, weil diese vergütungen auf jeden fall angemessen sind und im vergleich zu den oberen zählen, neben bmw, bosch oder siemens. das einstiegsgehalt in brutto inklusive zulagen bei bosch beträgt rund 2700 euro (ohne schichtzulagen). im Vergleich bekommen die einzelhändler danach rund 1900 brutto steigend mit berufserfahrung plus zulagen.
    warum reden wir über diese unternehmen oder berufsgruppen? die verdienen doch gut. außerdem welcher "depp" behauptet das die einzelhändler im vergleich zu Mechaniker weniger Rente bekommen? totaler Quatsc, die Sozialleistungen und das Gehalt der führenden Einzelhändler können sich auf jeden fall mit Industrieunternehmen messen. gute bezahlen, zumindest bei Aldi &co. und pw. : arbeiten muss jeder und es deutlich mehr die weniger verdienen, hört auf rumzumaulen und die Leute oder den Auto hier zu beleidigen! in welcher Welt leben wir eigentlich? nur weil man anonym kommentiert, sollte man nie den Respekt vor den Menschen verlieren,

  5. NURICH - 27.10.2012, 12:55 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    http://mediathek.viciente.at/autarkes-leben/

  6. Kennmichaus - 25.09.2012, 21:57 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Rebecca Resch wenn Du über mich nun auch böse bist -egal –aber Du lebst mit Deiner Meinung leider in einem anderen Arbeitnehmer-Universum -quasi noch weiter entfernt als hinter dem Mond. Kein Wunder dass Ausbeutung in Deutschland (und die Discounter in vorderster Front als Input) immer besser funktioniert. Empfehlung: Einfach mal draufschauen –Frontal Fernsehbericht vom 4.Sept. 2012 - - nun aktuell auch bei NETTO – zum „Ausbildungsvertag“ zur „vielen Kohle“ als Azubi auf die Du so wert legst --- siehe: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1723216/Frontal21-Sendung-vom-4.-September-2012#/beitrag/video/1723216/Frontal21-Sendung-vom-4.-September-2012
    http://www.youtube.com/watch?v=-G56zFc5PtA&feature=plcp
    So sieht die aktuelle Wirklichkeit aus ! Leider die Gleichen, schon bekannten Ausbeutungsbedingungen in den Discountern- vor allem bei Lidl&Schwarz inkl. Aldi. U.a. auch hier seit einiger Zeit beschrieben. (inkl. der Hinweis auf die Zukunft der Azubis /Mitarbeiter in solchen Unternehmen. U.a. später keine Rente –weil über 80% ein Leben lang in Teilzeit bei Lidl und Co. geschuftet – (bei vermeintlich gutem Stundenlohn) gearbeitet haben. Und Anderweitig nichts mehr gelernt - bis nichts mehr anders geht! Lassen wirs dabei – für Unbelehrbare und Verdränger (für die Befürworter inkl. über die negativen Auswirkungen von Geiz ist Geil wurde schon viel zu viel geschrieben. ) So langsam müsste es jede/r kapieren wo solch eine Arbeitmarkt- und Firmenpolitik hinführt. Geradewegs in den sozialen Abstieg wie immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft.

  7. Rebecca Resch - 05.09.2012, 08:47 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Jörg Wiebking Keine Ahnung von dem was sie hier schreiben alles nur schwach sinn. Der Einzelhandel ist kein einfacher Job. Warum soll der dann nicht auch dem entsprechend bezahlt werden. außer dem 1000 Euro Brutto nicht Netto das ist schon ein großer unterschied. Es gibt noch einige andere die Gut bezahlen zwar nicht aus der EH-Branche aber über die wird sich nicht das maul zerrissen. Einfach nur Peinlich und Arm dieser Bericht. Lidl sollte dagegen etwas machen.

  8. Nurich - 01.09.2012, 12:14 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo Kennmichaus und ALLE DIE Sich HIER VERIRREN
    Nachträglich dazu:
    http://www.youtube.com/watch?v=pdv1rQUfrks

    da müssen wir hin, so denken und fühlen, dann lösen wir die elementarsten Probleme der Gesamtmenschheit, einschließlich der Ausbeutersysteme-Llidl und Co., und alle Anderen die zur Gewinnung von materiellen Werten/Besitztümern alles unterwerfen/unterdrücken. Beim Paradigmenwechsel in der Denkweise würde sich jegliche Daseinsberechtigung der rücksichtlosen vernichtenden Konzernpolitik verlieren...
    Ich kann dir dass nicht mit Worten erklären, dass muss man einfach fühlen und erkennen können.
    Befreie dich/euch doch mal von einer wirtschaftlichen Betrachtungsweise, die im System der Wirtschaft durchaus richtig ist, aber die Wirtschaft selbst ist nicht notwenidg, nicht so und nicht so lange sie Menschen zwingt zu arbeiten, um zu überleben... sie wurde von Menschen erschaffen/ wird fortwährend antizipiert, richtet sich aber letztlich gegen den Menschen und den Planeten...
    Alles unnötig Erschaffene ist ein Verbrechen gegen die Natur.

  9. NURICH - 13.08.2012, 13:39 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichaus, war unfair von mir… Was hinter den Kulissen geschieht, kann ich nur vage vermuten. Mit dem ganzen Sumpf habe und will ich nichts mehr zu tun haben - es widert mich an, insbesondere der Umgang mit der Natur und den Menschen in den Entwicklungsländern. Die paar Fairtrade- und Bio-Artikel. die Lidl anbietet, sind nicht mehr als ein Tropfen auf dem heißen Stein - pure Augenwischerei. Zumindest habe ich die Konsequenzen gezogen (wenn auch auf Umwegen – du weißt schon) und mich beruflich komplett neu orientiert, für mich ist der Mensch ins Zentrum meines Handels gerückt. Als ich anfing Lidl auf der Arbeitnehmerebene zu hinterfragen, hatte ich anfänglich geglaubt ich würde dich unterstützen und habe mich sehr gefreut über deinen Zuspruch, aber im Grunde genommen hast du mich unterstützt und ich dich ausgebremst, weil ich dich und dein Know-how (ziemlich egoistisch), für meine Bedürfnisse in Dauerbeschlag genommen habe. Später, als es dann nicht mehr so gut lief, war ich enttäuscht und fiel dir in den Rücken, weil ich deine (berechtigte) Kritik mir gegenüber nicht aushalten konnte. Heute weiß ich, dass du ausgesprochen fair warst, im Gegensatz zu mir. Ich denke, diese eklatanten Fehler werden mir nicht mehr unterlaufen. Für uns beide zu spät, andere werden aber davon profitieren. Über Lidl schreibe ich nichts mehr, da ich keinerlei Bezug und Kontakt mehr zum Unternehmen habe, auch nicht zu ehemaligen Arbeitskolleginnen, nicht weiß, wie die aktuelle Situation aussieht. Ich bin davon überzeugt, wenn wir Menschen mehr (Verantwortungs-) Bewusstsein für die Natur, Mensch und Tier entwickeln würden, dann wären alle Unternehmungen gezwungen anders zu agieren, insbesondere Discounter mit ihren Schnelldreher und ausgeklügelten Effizienzmodellen ohne Rücksicht auf alle Mitbeteiligten. Übrigens, konfessionelle Religionen können dass nicht leisten, sie drehen sich um sich selbst und ihren Anschauungen, Esoteriker auch nicht. Wirklich wahr ist nur das göttliche – und Größen wie : Achtsamkeit, Unterstützung, Selbsterkenntnis ?, Miteinander und Vertrauen, Wahrheit, nur so viel nehmen wie man benötigt und die Natur verkraften kann usw. usf. Das ganze System ist krank - einiges kränker als das andere, aber insgesamt alles das, was Geld zum Gott macht… Unsere Wege sind schon seit einiger Zeit getrennt und werden es auch bleiben - du in der Wirtschaft und ich abseits davon, für Gott, Mensch und Natur. Dennoch haben wir beide positives im Sinn – jeder auf seine Weise… du bist immer schon geradeaus gelaufen, ich habe es inzwischen gelernt auf dem gewählten Pfad zu bleiben und Schwierigkeiten aus dem Weg zu räumen, statt zu umgehen...und dadurch andere (unbeabsichtigt) zu täuschen. So, nun grüße ich dich, als meinen allerersten Internetkontakt, der obendrein lehrreich war, auch wenn es manchmal ganz schön weh tat… NURICH


  10. Kennmichaus - 22.07.2012, 19:32 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich zu meinem Kommentar von heute auf Deinen (leider typischen) vom 3.5.12 habe noch noch etwas hinzuzufügen. Insbesondere auf Deinen Spiegelbericht über Aldi und dessen ex -Manager Straub (und seiner vermeintlichen steilen Karriere. ) den ich schon lange kenne, aber bei Dir erst jetzt bemerkte.
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/aldi-ex-manager-straub-berichtet-ueber-ueberwachung-und-kontrolle-a-830922.html
    Wie ich schon im vorigen Kommentar geschrieben hatte, Du wirst es leider nie begreifen warum ich meine vielen Kommentare an anderer Stelle geschrieben habe. U.a. dass es auch Unterschiede gibt, ob und warum ein Discounter-Mitarbeiter wie Andreas Straub vorher viel Geld bei Aldi verdiente, das System mit Zähnen und Klauen verteidigte (Siehe heute noch D. Brandes!) ( wie viele auch bei Lidl/Kaufland) – dann aber komplett den Discounter Aldi aus Gründen der ziemlich erkannten Ausbeutung verließ. Dann erst an die Öffentlichkeit ging. Das ist oft so. Du verstehst einfach nicht, dass aus ganz anderen Gründe ebensolche Insider /oder Angehörige mit Erfahrungen aus der Branche inkl. direkten Erfahrungen einen anderen Weg gehen (bzw. evtl. aus Schutz/ Sachzwängen auch müssen). Es gibt also auch andere gute Gründe anders zu handeln. Das hat nichts mit Deiner Unterstellung zu tun - Zitat: „Der Knabe hat das gemacht, wovon du immer nur schreibst....offen und ehrlich, mit allen Konsequenzen. Nicht versteckt und feige. „ Aha - lächerlich was Du da so behauptest. Lass Deine derartigen verfälschenden Kommentare -konkret über mich ,wo auch immer, einfach sein oder schreib weiter Unwahrheiten -ist mir längst völlig Wurst. Ist Dir nicht klar - div. von Dir zitierter Ex Manager G.Straub hätte sich in seinem aktuellen Aldi Buch im Mai 2012 schon vor Jahren in div. anderen Büchern und Informationen ( u.a. auch von mir) (falls er diese gekannt oder gelesen hätte) bei den Lidl&Schwarz –sprich Lidl, Kaufland und Co. Kritik und dessen Methoden wiedergefunden. falls o.g. andere Entscheidungen keine Rolle mehr spielen würden wie nun bei ihm. Weder A. Straub noch G. Wallraff, der beim Stern TV immer wieder zum Thema auftaucht (zwar zurecht – immerhin notwendig- er hat aber auch nichts (mehr) zu verlieren, lebt sogar längst von seinem bekannten Undercocer -Enthüllungsjournalismus. Es gibt auch andere (z.B. u.a. wie mich) die über viele Jahre die gleichen oder noch dramatischere Erfahrungen vor Ort mach(t) en, darüber Fachintern an div. Stellen und Blogs auch berichten. Jedoch, leider wegen div. zu erwartenden familiären Repressalien, ect. und nötigem Geldverdienen in unserer Gier- und Dumpingwelt durch/mit Aldi und Co. entstanden bisher (noch !) nichts in der Form von Straub/Wallraff veröffentlichen können. Das ärgert sowohl mich als auch sicherlich andere Kritiker/Insider am meisten. Es ist genaugenommen sogar fast unerträglich, trotzdem aus div. Gründen einen kühlen Kopf bewahren, letztendlich mit ganz anderen Methoden vorgehen und anders entscheiden/agieren. Soll ich ausgerechnet nach Deinen Vorstellungen öffentlich den Kopf hinhalten, nein Danke, dafür fehlt mir inzwischen längst jedes Verständnis. Übrigens... sogar U. Schramm–de Robertis hat als Lidl Angestellte (immer noch) in ihrem Buch um ihre Rechte kämpfend , aus gutem Grund - um auf ihre eigene und andere Personen Rücksicht zu nehmen, weniger Kritik über ihren Arbeitgeber Lidl angebracht als ich. U.U. weil sie selbst beruflich nicht ganz im Nirwana landen wollte, wie z.B. auch Du oder die Schlecker Frauen. Kritiker i/Insider des Systems leben leider besonders gefährdend und gefährlich! U.U. kennt U.de Rob. aber auch nicht genügend das komplexe Lidl Managementsystem. Wirtschaftliche Zusammenhänge des Discountersystems deren Auswirkungen über ihren Ladentheke Tellerand (Bericht ausschließlich über div. Vorkommnisse ! ) hinaus kommen in ihrem Buch als Kritik nicht einmal vor! Nicht umsonst hat sie sogar ihre Lidl-Kritik (siehe auch div. Fernsehtalkshows und interviews) eher in Wattebäuschchen (gegenüber meiner an div. Stellen ) verpackt! (sie spricht sogar von der tollen Leistung des D.Schwarz um ihre Aussagen zu relativieren! Trotz alledem... Sie hat nun das „besondere Privileg“ dass Sie inzwischen so bekannt ist, das es nicht einmal Lidl es sich leisten kann, sie (mit div. Verdi Unterstützung im Rücken!) zu entlassen. Für Lidl wäre ihre Entlassung der nächste Supergau! Auch als Filialleitung würde sie aber aufgrund Ihres Alters inkl. ihrer Kritik mit Sicherheit kaum mehr eine andere (bessere, fairere, ohne Kontrolle) Arbeit mehr finden. Ergo- ich wiederhole mich: solche Discounter gehörten längst wegen ihren undurchsichtigen kriminellen Methoden verboten. Das Gegenteil ist aber die Realität, sie expandieren weiter mit den gleichen Methoden – siehe aktuell Schweiz –mein Link – "die Paranoia von Lidl"! Längst gehören solche Unternehmer zu den reichsten Milliardären der Welt - auf Kosten anderer – nicht zum Wohl anderer! Erreicht, weder durch billige Spagetti oder Hefe verkaufen, noch durch die Einführung der Scannerkassen, sondern mit der Schraube „Billig“ für den Verbraucher durch die Hintertüre Deutschlands nun Teilzeit Arbeitskräfte auf Abruf, ohne Rechte, zum Nulltarif, mit dem Segen und Lobeshymnen aus der Wirtschaft und Politik. Mir wird gerade kotzübel. Von Deiner und anderer Unterstellungen -wie z.B. @ Anonymus ebenfalls. Leider gibt’s immer solche, die es erst begreifen wenns fast zu spät ist. Aber da schreibe ich Dir ja auch nichts Neues.

  11. Kennmichaus - 22.07.2012, 14:37 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich, Anonymus und Co. War schon lange nicht mehr hier. Gerade viel hat sich nicht getan -oder? Und ich habe auch anderes zu tun. Überlasse das geldverdienen mit investigativen Recherchen über lidl,Aldi und Co. Wallraff und Co. Ich habe nach wie vor den Eindruck Du hast offensichtlich tatsächlich keine Ahnung - was hinter den Kulissen passiert. Was treibt Dich/Euch eigentlich dazu mich anzugreifen nur weil Du Menschen wie mich nicht kennst. @ Nurich, Obwohl Du am eigenen Leib einige Erfahrungen mit Lidl hattest nützen gerade Dir Deine ganzen religiösen, Esotherik Ansichten überhaupt nichts. Das solltest Du zujmindest schon bemerkt haben. Übrigens, schade dass Du meinst weil manche Rückantwort oder Kritik nicht nach Deiner Vorstellung ablief hat was mit "nicht offen und feige" zu tun. Wahrscheinlich habe ich schon mehr erreicht nicht wenige Menschen inkl. die eigene Familie über solche Unternehmen wie Lidl,Aldi und Co aufzuklären als Du es Dir vorstellen kannst. Auch, wenn ich damit das schei... System nicht auf den Kopf stellen kann, das Lidl und Co endlich mit fairen Bedingungen arbeiten. Die schreibst inzwischen zwar offensichtlich auch viel (u.a. auch hier -aber leider von anderen nur ab - die sogar Du noch in frage stellst. Du hast echt eine eiganartige Vorstellung von manchen Menschen. Lass es gut sein. @ Anonymus zu deiner Infos ganz aktuell zu Lidl: Du kannst viel erzählen und die Kritik nicht ernst nehmen -mir scheiss egal... leider sieht die Praxis von Lidl und co. völlig anders aus als was Du daherlaberst, inkl. die Bezahlung.
    Falls es Dich und andere interessiert gehts so nicht nur in Deutschland zu sondern auch im Ausland z.B. in der Schweiz. Mir natürlich schon lange bekannt seit ich mich mit dem Discountersystem von Lidl/Aldi und Co. beschäftige. http://www.sonntagonline.ch/ressort/aktuell/2181/ Mai 2012 "Zitat: Insider-Report: Das wahre Gesicht von Lidl - "Morgen begeht der deutsche Harddiscounter sein 3-Jahr-Jubiläum in der Schweiz. Die Angestellten haben nichts zu feiern. In der Schweiz sollte alles anders sein: Frisch, freundlich, transparent. Gesamtarbeitsvertrag inklusive. Doch auch hier herrscht das brutale Lidl-System: Ein System getrieben von Paranoia, Umsatzgier und Kaltherzigkeit. Ein schonungsloser Blick hinter die Fassade. Ergo: leider ist dies für mich wie immer erschreckend jedoch nichts Neues. Dieses System wird sich nicht ändern, ausser L&S geht es einmal so wie Schlecker. Durch dessen Pleite (inkl. dem ebenfalls bekannten Umgang mit MA müsste die Fa. sogar als Spezie von Schlecker gelernt haben Tun sie aber nicht, nur Money, Money,Money. Auch die Mitarbeiter von L&S bleiben auf der Strecke. Sche.... Laden. Sorry.


  12. NURICH - 08.05.2012, 12:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Anonymus, schlechte Ausbildung – nein - schlechtes Benehmen - ja! Ansonsten ist Kritik an Lidl (an alle Discounter!) berechtigt, unabhängig von der Person. Wiebking allerdings, setzt hier wild Artikel in die Welt und meldet sich nicht einmal zu Wort- dass ist, was man ihm vorwerfen kann. Hier ein neues Buch über Aldi (Lidl als kopierendes System tickt nicht viel anders): http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,830922,00.html Du hast noch nicht verstanden was “billige Preise“ alles anrichten und wie die Aldi- / Lidl- Gründer (Albrecht/ Dieter Schwarz) Milliarden verdient haben in wenigen Jahrzehnten auf Kosten der Menschen die mit ihnen zu tun haben, bzw. für sie arbeiten. Wer da noch nicht gearbeitet kann nicht mitreden! Du kannst nicht alles vom Geld abhängig machen das man dort verdienen kann - ganz abgesehen davon, dass viele der Mitarbeiter angesichts der „verordneten“ Arbeit und der Zeit die dafür vorgesehen ist, sich gezwungen sehen länger zu bleiben (unbezahlt), wenn sie das Arbeitspensum nicht schaffen. Netto ist natürlich um keinen Deut besser und man kann nur die Mitarbeiter bedauern, nicht weil sie da arbeiten, sondern weil sie sich nicht zusammentun und sich wehren. Wenn jeder Mitarbeiter statt vor Angst in die Knie zu gehen dem Arbeitgeber signalisieren würde, das er nicht bereit ist unter Tarif zu arbeiten oder unbezahlte Mehrstunden zu schieben, dann gäbe es diese Ausbeuterei erst gar nicht. Zum Ausbeuten gehören immer zwei Seiten, Ausbeuter und Menschen, die sich ausbeuten lassen! Angst lähmt, die meisten stöhnen und beklagen sich über den Druck, schlechte Bezahlung, Stress, Pausen die man nicht machen kann usw.- aber alle machen weiter mit, als wenn davon das Leben abhängig wäre. Ist es aber nicht - wir müssen nur begreifen, dass der Materialismus, von dem wir umgeben sind, uns gefangen nimmt und uns zwingt Dinge zu tun die wir eigentlich gar nicht wollen. Wir leben nicht um zu arbeiten! Die Natur, das göttliche Prinzip des Lebens hat so etwas nicht vorgesehen - du lebst um zu Leben, Leben zu schaffen und Erfahrungen zusammeln, aber nicht um wenigen Großkonzernen als bezahlter Sklave deren Reichtümer anzuhäufen – mehr sind wir nämlich nicht mehr. Macht euch die Welt untertan, heißt nicht mach sie kaputt- aber genau dahin führt der Großteil aller wirtschaftlichen Aktivitäten und der auf Zinsen basierende Kapitalismus der von allen so hochgejubelt wird. Wenn du innerlich frei sein willst - dann kehre zum Ursprung zurück - arbeite für dich selbst - triff deine eigenen Entscheidungen und mache dich frei von wirtschaftlichen Zwängen, die dich bevormunden. Denke immer daran – nichts, was du hier an materiellen Werten anhäufst kannst du mitnehmen - aber alles was du erlebst, bleibt in dir erhalten – für immer und ewig. Bemerkst du, dass die sozialen Strukturen um uns herum zerbröckeln auf der Jagd nach dem großen Geld? Wie man Kinder schon mit Wissen abfüttern will, um sie fit für die Wirtschaft zu machen. Wie Wirtschaftsgrößen und damit verbandelte Politiker uns immer mehr zwingen für wenig Geld zu schuften? Das wahre asoziale Pack findet man nicht im H IV- Bereich- da sitzen nur die Opfer einer gnadenlosen kapitalistischen Gesellschaft. Die A-sozialen sitzen in den obersten Führungsgremien von Politik und Wirtschaft!!! „Die schlechten Hirten“ die das Volk verführen und ausbeuten. Die EU-Manager und Politiker kosten uns jährlich Milliarden an Steuergeldern, Winterkorn 17 Milliarden, Ackermann und Co. und wie sie alle heißen - die fressen unser Geld, unsere Arbeitsplätze auf, sitzen auf Vermögen, dass sie vollkommen willkürlich erhalten und das nicht mehr dem Wirtschaftskreislauf mehr zur Verfügung steht. Ganz im Gegenteil - sie lassen es „arbeiten“ und die Zinsen müssen mit zusätzlichen Output erarbeitet werden - von uns – für so wenig Lohnkosten wie möglich - zum neuen Mega - Jahreserfolg…..! Die „Verbrecher“ sitzen ganz oben.

  13. Anonymus - 07.05.2012, 12:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Der Tpy der das hier alles geschrieben hat hatte wohl eine sehr schlecht bezahlte Ausbildung. Was macht er Lidl den so runter , endlich mal vernünfigte Ausbildungsvergütungen außerdem hat er nicht mal ansatz weiße eine Ahnung was er das Kritisirt, 1000€ schonmal Brutto und Netto gehört? Thema durch
    Jörg Wiebking sollte sich schämen das ist nahe zu rufmord Lidl sollte da etwas gegen unternehmen.

  14. NURICH - 03.05.2012, 21:54 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kennmichaus,
    bereits schon an anderer Stelle vermerkt Neues (?) aus der Branche.
    https://magazin.spiegel.de/reader/index_SP.html#j=2012&h=18&a=85431522
    Der Knabe hat dass gemacht, wovon du immer nur schreibst....offen und ehrlich, mit allen Konsequenzen. Nicht versteckt und feige.

  15. Louyider2. - 01.05.2012, 19:49 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Louyi (04.12.2007, 00:19 Uhr) Den Firmen gehen eher die Argumente aus Der große Katzenjammer der Unternehmer ist doch nur geheuchelt. Viele derer haben vor Kurzem vorne noch hochqualifiziertes Personal entlassen,u.u. nicht einmal erforderlich, sondern nur um den Arbeitsmarkt zu ihren Gunsten zu verschieben. Zum Teil sogar an der Hintertüre Neues Personal zu Dumpingbedingungen wieder eingestellt,um noch mehr Reibach zu machen. Ihre Fürsprecher und Oberjammerer der Wirtschaftverbände ala Henkel, Hundt, Rogowsky und Co. haben "gute Arbeit" geleistet. Und jetzt fehlen den gleichen Unternehmen geeignetes Personal. Ja so einfach ist das halt in Deutschland die Arbeitnehmer zu verarschen.

  16. Tomek - 18.04.2012, 09:28 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich kenne selber einige Kollegen die aufgrund der miesen Vergütung dem Handwerk den Rücken gekehrt haben, obwohl es fachlich ihr Ding war. Selbstverständlich ist Geld nicht alles, aber andersrum stimmt auch: "Für eine miese Vergütung macht der Job auch keinen Spaß" Selbst wenn man Lidl außen vorlässt ... sind die meisten kaufmännischen Berufe sind in beliebigen Betrieben & Branchen besser vergütet (über 600€ im 1. LJ) als die handwerklichen. Da denkt sich natürlich jeder Jugendliche warum er für schlechte Bezahlung sich dermaßen anstrengen soll. Handwerkliche Ausbildungen sind eigentlich nur motivierend, wenn jmd weit in seine Zukunft denkt und vll mal Meister werden und sich selbstständig machen will, so weit denken aber heut die wenigsten. Meiner Erfahrungen nach sind nur die dualen Studiengänge im handwerklichen Bereich (z.B. Kfz-Mechatroniker) gut vergütet. Vor allem wissen die meisten, dass vor allem in kleineren Betrieben die Azubis arbeiten wie Vollzeitkräfte und auch dem entsprechend ausgenutzt werden für eine miese Bezahlung... Dieser Gesamteindruck folgert die Azubi-Ebbe im Handwerk.

  17. Nurich - 03.03.2012, 22:28 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    ....Ich wünsche dir dennoch eine glückliche Hand denn das “Fressen” ist wichtig (panem et circensis), damit das Volk stille hält, und (ich) träume .....

  18. Benny - 14.02.2012, 22:42 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Iverson
    Ich habe dein Kommentar gelesen und gebe dir hierbei absolut recht! Ich bin 18 und momentan in der Ausbildung zum Kfz - Mechatroniker. Ich bin nun ein halbes Jahr in der Werkstatt und ich kann sagen, dass es PURES GESTRESSE ist. Immer wieder muss ich mir die Worte wie : "Zeiten, schneller" anhören. Dabei bin ich doch Azubi und möchte gezeigt bekommen, wie genau ich meine Arbeit zu verrichten habe? Sobald man mal etwas langsamer ist, sprich 10 min länger braucht, bekommt man eine Standpauke. Ich selbst bin es leid und bin mir jetzt schon sicher, dass jeder etwas gebildete Mensch diese Arbeit NIEMALS sein Leben lang machen möchte. Besonders psychisch macht einem der Job zu schaffen, durch die dauernde Frist der Zeit, die man beim Anstechen eines neuen Auftrags bekommt. Trotz allem war es mein Wunsch einen Beruf auszuüben, in dem ich nicht "herumsitze", sprich Büroarbeiten.
    Ich habe mich vor 3 Wochen bei LIDL beworben. Und ja, das Geld hat ins Auge gestochen. Da ich aber von mir behaupten kann, dass ich "etwas gebildet bin )" denke ich an meine Zukunft. Ans sichere Weiterbilden denke ich jetzt noch nicht, da es immer wieder im Leben zu Komplikationen kommen kann. Dennoch würde ich gerne mal "Bezirksleiter" oder Ähnliches werden da ich vorhabe eine sehr gute Karriere hinzulegen. ( Leider plagt mich immer noch der Hintergedanke ob es richtig ist, eine Lehre hinzuschmeißen...)
    PS : Als Kfz - Mechatroniker kannst du dich sehr wohl weiterbilden. Man kann Service-Berater, Kfz - Meister, ... werden. Man könnte auch in die Industrie gehen und das wird nicht schlecht bezahlt!!! Jedoch ist es als junger Mensch doch wichtig einen Beruf zu wählen, dem einen Spaß macht, auch, wenn im späteren Lebenslauf der Job vielleicht nicht mehr der Traumberuf ist.
    Lg Benny

  19. Kennmichaus - 07.01.2012, 22:59 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Iverson -Zu Deinem Kommentar -Zitat: (...)"Kleine Info am Rande. Ich kenne Leute, die verdienen bei Discountern durch einen Teilzeitjob,* soviel wie ein bekannter Mechatroniker von mir in Vollzeit (!!!), inkl. Überstunden^^. Den StdLohn will ich mir da lieber nicht runterrechnen... Im Endeffekt ist Geld nicht alles, wem der Job Spaß macht, der soll ihn doch bitte machen. Aber dann bitte auch die Arbeiter beim Discounter nicht als arme Opfer hinstellen. *weil das hier oftmals wieder als Kriterium No.1 genannt wurde". Ende.
    Du hast offensichtlich leider manche Infos hier nicht richtig gelesen. Von den komplexen Auswirkungen der Billig- Discounterpolitik inkl. der Lohnzahlungen hast Du nichts verstanden. Ich schreibe es Dir und Deinen Freunden heute zum letzten Mal. ich bin kein Mechatroniker –meine Zeit ist auch kostbar –und eigentlich nicht umsonst.
    Es geht nicht nur um Wirtschaftlichkeit und Profit eines Unternehmens. Selbstverständlich muss jedes Unternehmen Gewinne machen wenn es nicht pleite gehen will. Es fragt sich nur auf welcher Basis und mit welchen Mitteln die Gewinne erwirtschaftet werden. Ob Du von fairen Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen der jeweiligen Arbeitgeber partizipierst, oder ob Du dort schon deren "Sklave" bist. Insbesondere bei denen die selbst Multimilliardäre sind, weil aus dem Personal alles machbare herausgepresst wird. Manche merken dies nicht einmal, kennen weder ihre Rechte, noch ihren eigenen Marktwert, noch was aktuelle Tariflöhne sind. Diese akzeptieren alles und wundern sich wenns Geld nicht reicht. Das kann Dir zwar in einem kleinen Handwerksbetrieb auch passieren, ist grundsätzlich genauso perfide, aber Millionäre,bzw. Multimilliardäre werden in der Handwerks Branche die wenigsten. Ausser in der Industrie die Konzernerben ala Krupp, Bosch, VW,ect. Bei den Discountern ist dies aber ganz anders. Da macht es die relativ große Masse der billigen Mitarbeiter, der Teilzeitkräfte, der Überstunden ohne Bezahlung, die relativ große Austauschbarkeit des Personals nach Belieben. Aldi Lidl und Kaufland, alleine hat insges. ungefähr 350.000 tsd. Mitarbeiter in Europa auf dieser Billig Basis. Und das subsummiert sich, lohnt sich letztendlich für die Inhaber. Den Markt längst verdrängt, andere Arbeitsplätze vernichtet. Diese paar Discounter haben ein Markt- Oligopol gebildet, insbesondere inDeutschland, das alles bestimmt. Für den Arbeitsmarkt bzw. in der EH Branche kann man dies bereits als Systemrelevant - mit entsprechender Machtposition der Arbeitgeber bezeichnen. Die Gewerkschaften spielen dabei seit vielen Jahren leider nur eine kleine Rolle. Die meisten Mitarbeiter sind nicht organisiert, weil dies letztendlich durch die Arbeitgeber mit allen Mitteln bekämpft wird, weil Billiger. Und der Staat schaut zu.
    Solche Arbeitgeber brauchen sich deshalb leider kaum sonderlich um faire Arbeitsbedingungen kümmern und anstrengen, Du findest das ja sogar noch OK. Ich jedoch nicht,viele andere auch nicht. Du solltest Dich -siehe oben –einfach etwas mehr mit solchen Bedingungen beschäftigen, dann merkst Du erst wo dies grundsätzlich hinführt. Discount ist die Spirale abwärts! Das hat auch etwas über Deinen Arbeitsplatztellerrand hinaus mit Deinem und vielen anderen Arbeitsplätzen zu tun.
    Es gibt Betriebe aller Art, auch öffentliche Arbeitgeber, Kommunen, ect. wo Du eine gute Arbeit und akzeptable soziale und finanzielle Bedingungen hast, auch nicht rumhängst. Aber auch nicht zu Tode arbeiten musst, für Umme. Wenn Du beim Discounter arbeitest, hängst Du auch nicht herum, dafür sorgen die gutbezahlten Chefs schon. Empfehlung. Gebe Deinen Job auf und arbeite bei denen. Wenn Du nur ein bisschen kappierst was hinter den Kulissen abläuft wirst Dich wundern. Du schuftest nämlich für 3 wenn auch nur Halbtag. Übrigens - die wenigsten MA in den Discountern sind Fachkräfte. Die wenigsten davon erreichen die Rente -mit 65.
    Das reicht schon um Dir um Deine Gesundheit Gedanken zu machen, ob an der Kasse oder sonstwo. Auch wenn Du das bisschen Halbtagseinkommen dringend brauchst, das machst Du i.d. R. keine 20 Jahre. Und wenn Du denkst, Du verdienst ja bei Aldi als Halbtagskraft soviel wie der Mechatroniker den ganzen Tag, dann wirst Du bald eines besseren belehrt. Wann wäre denn der halbe Tag Arbeit nach Seinem Sinne? Viel zu überlegen gibt’s nicht – der halbe Tag ist nämlich dann wenn Aldi, Lidl den bestimmt! Der andere halbe Tag den Du also irgendwann doch mal frei hättest stehst Du unendgeltlich den Schei...Läden auf Abruf zur Verfügung. Du arbeitest in Schichten, sogar bis in die Nacht und auch Samstags! Machst Du dies nun auch in Deinem Job? Übrigens wird sich Dein Kumpel wundern, was er mal als Rente erhält, Sozialleistungen, Sonderzahlungen wie WG/UG logisch max. nur 50% eines Ganztagsjobs. Diese Unternehmen zahlen den Mitarbeitern so wenig, dass diese automatisch zu ihren eigenen Kunden werden. Deine Klamotten kannst Du bei KIK kaufen, zu mehr reichts nicht. Ist dies als Mechatroniker in einem modernen IT/Robotik Unternehmen oder bei Porsche /Audi/ /Fraunhofer-Institut und Co. auch der Fall? Frag mal nach was diese nach ihrer Lehre/Studium verdienen !
    Um es nicht zu vergessen: Zu Deiner Info- nicht von mir sondern was das eigene Aldi/Lidl Personal im Gegensatz zu Deiner Meinung sagt --- einige Beispiele bis Ende 2011!
    http://forum.sat1.de/archive/index.php/t-6622.html
    http://forum.discounter-archiv.de/viewtopic.php?f=15&t=10539&start=10&PHPSESSID=00d3d136d62e3e42ef0728188e826390
    Die Logik ist nämlich verblüffend simpel: Genau deshalb weil wir meinen "Billig" bei Lidl, Aldi und Co. einzukaufen, müssen wir billig bei Lidl, Aldi und Co. einkaufen! .

  20. rudi ruddel - 18.11.2011, 09:44 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    hallo iverson.muss dir da einfach zustimmen.....in allen punkten.jedes jahr ne weiterbildung ,aber erst nach der regulären arbeitszeit und dazu noch unbezahlt....und vor allem arbeiten wir von 22-7uhr morgens. manchmal auch bis 10uhr.natürlich mit einem lächeln im gesicht(grins).und das auch ohne pause....so sieht es nämlich mittlerweile aus.fällt einer aus schafft man für 2.selbe arbeit,da kann man nix verschieben auf den nächsten tag.dann steht man halt mal 12 stunden auf arbeit und läuft sich wund.kein thema.es ist ja nicht einmal zeit da den azubis was richtig zu zeigen da man dauernd im accord ist.die lernen dann gar nix.unseren chefs geht es komischerweise prima für das wo sie ja zu hohe unkosten haben....aber mal grob zusammengefasst,es ist wirklich traurig das es so weit kommen muss das jeder zu den discountern weckselt,aber zu verstehen.hätte die innung,die kammer und sonstige die dazu fähig gewesen wären mal vor 10-15 jahreh,wo es nicht viel besser war,mal gehandelt hätten , hätte es nicht soweit kommen müssen. wen ich dann höre ich hätte mich weiterbilden sollen....sag ich nur ha.ha. zuerst teigmacher,ofenführer,schichtleiter,backstubenleiter.und das alles nach der arbeit.man hat ja noch ne familie... als meister würde mich ja sowieso keiner nehmen...zu teuer....jetzt ja schon... oder zu alt. und dann noch zu den auszubildenden.1 von 3 zieht die ausbildung durch.aus eigener erfahrung und von anderen weiß ich das nur zu gut.(vor allem was für welche da nachkommen).statistiken sind auch für die katz.der durchnitt.wieviel verdient jeder bundesbürger durchschnittlich?!.soviel dazu. tarifverträge...welcher kleinere oder mittelgroße betrieb hält sich dran..berufsgenossenschafft kennen die nur vom hörensagen.usw.traurig aber wahr.muss ich sagen obwohl ich mein handwerk doch liebe und das leidenschaftlich...daher ist es eher beschämend..das sollte einfach besser kontrolliert werden und eingehalten und dann würden weniger abwanderen.

  21. Jörg Wiebking - 16.11.2011, 13:23 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Wir haben die Kritik von Iverson (und anderen) aufgegriffen und gefragt: Zahl das Handwerk zu wenig - im Vergleich zu Lidl und Aldi? Die Antworten und den Artikel finden Sie hier: http://handwerk.com/zahlt-das-handwerk-einfach-zu-wenig/150/74/32401/#comment

  22. Nurich - 14.11.2011, 17:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo iverson, Alles gut und schön, diese Erfahrungen kann dir niemand widerlegen/absprechen. Trotzdem werden die Arbeitsbedingungen bei Lidl deswegen nicht besser. Ebenso wenig wie die Ausbildung bei Lidl. Theoretisch erfüllt sie den Standard, evtl ein bisschen mehr, dass leistet zum größten Teil die Berufsschule, außer Warenkunde u.ä. . Praktisch aber lernst du eines- schnell kassieren, Pappe ziehen, Waren hin- und herverschieben, Toiletten putzen, Laden wischen. Spinnweben fegen und das die Pause ihren Namen nicht verdient, da du ständig bereit sein (damit rechnen) musst wieder an die Kasse zu müssen (VK- bei Lidl ist das so!). Die Auszubildenden verdienen mehr als anderswo, müssen aber körperlichen Einsatz, in Akkordniveau leisten. Nach dem 3. Monat müssen sie der Lage sein, eine Lidl-Filiale stellvertretend zu führen. Hört sich nach was an- ist aber nichts wert - denn als Stelli musst du zwar mehr machen, Listen abarbeiten, du hast die „Schlüsselgewalt“ rechnest die Kassen ab, machst den Tagesabschluss (vollautomatisch im Kassencomputersystem hinterlegt, nur noch ausdrucken), trägst in Listen ein, machst vielleicht eine Bestellung (idiotensicher kann jeder, Bestellmengen werden zentral überprüft) und paar andere Sachen, die jeder kann - wirklich jeder! Alles ist genau vorgegeben, entscheiden musst du nichts selbst- also hast du im eigentlichen Sinne gar keine Verantwortung - die Deppen fühlen sich nur so wichtig! Das ganze wird von Lidl als supertolles Angebot an Auszubildende verkauft – wer aber genauer überlegt und rechnen kann wird ganz schnell feststellen: Nie war eine stellvertretende Filialleitung so günstig - Lidl ist eben überall billig - auch bei den Personalkosten (ca. 5% am Umsatz bemessen) . Herkömmliche Läden stellen einen Substituten ein, der jeden Tag entsprechendes Gehalt bekommt. Bei Lidl erhält man exakt für jede einzelne Stunde Stellvertretungsgeld - gerade mal 2,08 € pro Stunde mehr. Zudem kommt nach der Ausbildung der Schnitt - du wirst nach spätestens 3 Monaten heruntergestuft auf ca. 100 Stunden, manchmal sogar noch weniger. Vollzeit ist nicht - somit geht es den Lidl - Azubis nach der Ausbildung nicht anders als dir - kein Auskommen mit dem Einkommen. Die so hoch angesehenen Verdienstmöglichkeiten bei Lidl sind relativ zu betrachten. Es gibt mehr als nur eine Verkäuferin die trotz Lidl – Gehalt noch Hartz IV bezieht.
    Und wenn die Verkaufsleiter und das Verkaufspersonal noch so nett auftreten und lächeln (verordnet), Lidl ist ein knallhartes Geschäft. Es wird alles bis ins kleinste Detail vorgeschrieben und überwacht! Jede Form von Eigeninitiative wir als Verstoß gegen das standardisierte System angesehen und u.U. abgemahnt. Mobbing (von oben nach unten und untereinander), Stress und Zeitdruck sind an der Tagesordnung. Was meine Wahrnehmung betrifft - die beruht auf 11 Jahren Lidl (Verkäuferin und zeitweise auch Stellvertretung) und insgesamt 35 Jahren im Einzelhandel. Ich kann mitreden und vergleichen und zu Recht sagen: Nie wieder Lidl!

  23. Iverson - 13.11.2011, 09:20 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo zusammen, ich bin schockiert: und zwar von diesem Bericht jenseits der objektiven Wahrnehmung. Ich musste ehrlich gesagt sogar lachen: Jaja das DEUTSCHE Handwerk. Tradition pur, Schaffer der kommenden Fachkräfte und Wirtschaftwunder von nebenan... Zur kurzen AUfklärung. Ich komme aus dem Handwerk und interessanterweise ist mir und vielen Hundert anderen genau das wiederfahren, was in diesem Bericht gegen Lidl angeprangert wird. Während viele hier auf den Kapitalismus etc. schimpfen, will ich doch mal lieber die Kirche im Dorf lassen. Meine Ausbildung im Handwerk als Mechatroniker begann im Jahre 2005. Es sollten die 3,5 schlimmsten Jahre meines Lebens werden. Obwohl ich als Jahrgangsbester abschloss, kann ich keinem halbwegs gebildeten Menschen diese Arbeit empfehlen! Echte Perspektive im Handwerk!? Das ich nicht lache. Aus meiner Klasse sind 80% nach der Ausbildung arbeitslos geworden !
    "Wer will das denn ein Leben lang machen!?" Oh ja, ich will unbedingt mein Leben lang im Öl wühlen, Reifen die so schwer sind wie ein kleiner Mensch im Akkord wechseln, den netten Dieselruß einatmen und unter dem ständigen Zeitdruck mein Werk verrichten. Immer mit dem Hintergedanken, bloß keine Überstunde bezahlt zu bekommen. DAS (!) ist trauriger Alltag im Handwerk. Das was sie da preisen, exisiert vllt bei großen Industrieunternehmen, aber sicherlich nicht im Autohaus nebenan.
    Und ja die armen Lidl-Mitarbeiten. Kriegen jede Minute bezahlt, dort kann bei genug Fleiß jeder Marktleiter werden (Gehalt über dem eines Meisters ohne den Meister blechen zu müssen!) und man hat echte Perspektiven. Spreche aus Erfahrung.
    Apropos graue Mäuschen an der Kasse. Schonma die fröhlichen Gesichter unter den Hebebühnen gesehen? Naja vllt Zufall das von meinen Mitabsolventen heute nur noch etwa 1/3 ihren eig Ausbildungsjob ausüben. Bestimmt weil sie alle so zufrieden mit der Belastung, der Bezahlung und den guten Aufstiegsmöglichkeiten waren.
    Bei den hohen Durchfallquoten bei den Prüfungen (über 50% teilweise), hätte man sich vllt mal Gedanken machen sollen (die Handwerkskammer), was die jungen Menschen dort in den Betrieben noch lernen!? Oder könnte es wohlmöglich sein, dass die Azubis nur Reifen einlagern müssen oder stdlang an der Waschstraße stehen, sprich: Nicht Aufgaben die dem eigentlichen Ausbildungsprofil entsprechen tätigen?!
    Wenn ich solche Berichte wie den da oben lese kommts mir echt hoch. Kreativität?? Viele Handwerksbetriebe knapsen an der Existenz, die anderen holen den letzten Schweißtropfen aus ihren Mitarbeitern, wo ist da denn Platz für Kreativität?!? Kreativ musste ich werden, wenn es darum ging, 4 Fzg gleichzeitig zu machen. Solche Märchen haben mich damals in das Handwerk verleitet, wie auch viele meiner Kollegen. Naja wenigstens habe ich diese großartige Erfahrung bei 5 Jahre Handwerk gesammelt und weiß was es bedeutet: Rückenschmerzen zu haben, mit dem Geld vorne und hinten nicht hinzukommen, ewig auf Weiterbildungen zu gehen, Überstunden grundlos gestrichen zu bekommen und am Ende des Monats weniger aufm Konto zu haben, als ein Bekannter von mir, der nix gelernt hat und den Müll beseitigt (ohne das in irgendeiner Weise zu deffamieren). Danke deutsches Handwerk!
    Viele werden jetzt sagen: "Haste halt Pech gehabt mit deinem Betrieb." Nein, bei dem was ich von anderen gehört hab, muss ich ja noch fast dankbar sein!

  24. NURICH - 05.11.2011, 18:18 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo Kennmich aus,
    nur ganz kurz - danke für den letzten Link- nach Norwgen vieleicht auch die Schweiz?! Da wird sich Migros aber freuen.... Freue micn natürlich auch (aber aus anderen Gründen...) wenn die schon wieder einen Denkzettel verpasst bekommen. LG NURICH

  25. Kennmichaus - 04.11.2011, 21:46 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich @ rudi ruddel and Co.
    Die Bankrottspirale von Menschen und Arbeit !
    http://www.kent-depesche.com/archiv/kunde-koenig.html
    Zitat: Wo der größte Discounter der Welt (Wal mart) wütet, sinken die Löhne noch schneller als die Preise! Studien aus den USA zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen der Eröffnung von Walmart-Filialen und steigenden Armutsquoten. Kein Wunder, denn der mittlere Walmart-Lohn reicht nicht, um eine dreiköpfige Familie ohne staatliche Nahrungsmittel-Gutscheine über die Runden zu bringen. Welch ein Abstieg. In den 60er-Jahren genügte ein Arbeiterlohn beim damals grössten Arbeitgeber General Motors (GM), um einer ganzen Familie eine solide Mittelstandsexistenz zu sichern, Altersvorsorge inbegriffen.
    Und genau zu diesen identischen Abwärts- Effekt hat in Deutschland Lidl, Aldi und Co. und deren System- Nachahmer in den Arbeitsbedingungen(ohne Rechte) und "flexiblen" Arbeitszeiten und nicht überschaubaren Lohnvarianten im besonderen Maße beigetragen. Im Gegensatz zu Dir, deren Mitarbeitern, anderen Arbeitnehmern, gleichzeitg auch Verbraucher haben sich die Inhaber dieser Discounterkonzerne dumm und dämlich verdient ihre Milliarden zusammengerafft.
    Zitat der Taz 2011... „Die besten Discounterkunden sind diese Menschen die immer weniger haben, meistens aufgrund von Arbeitslosigkeit. Sogar der Hartz-IV-Satz orientiert sich an Aldi- und Co. Preisen. Und die Politik spielt mit. Die sozialen Kürzungen sichern den Discountern ihr Stammklientel. Je weniger Geld die Leute zur Verfügung haben und je mehr Menschen Angst haben, abzusteigen, desto sicherer kaufen sie bei Lidl, Aldi und Co. Einer Erhebung der Gesellschaft für Konsumforschung GfK zufolge kauft die Hälfte der Deutschen schon 65 Prozent ihres Bedarfs bei Discountern. Mit ihrem Geld alimentieren sie ausgerechnet jene Unternehmen, die durch aggressive Geschäftspolitik ihren Angestellten, ihren Zulieferern und ihren Mitkonkurrenten gegenüber umgekehrt wieder Armut schaffen. Und die Politik spielt mit!“ siehe - http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/kasse-dank-masse/
    Und dass Du sogar mit sehr guten Zeugnissen und Weiterbildungen ab 45-50 Jahren keinen neuen Einstieg in einen interessanten, anspruchsvollen und vor allem fairen Arbeitsplatz mehr findest, daran hat sich trotz aktueller angeblicher offiziell (!) geringster Arbeitslosenquote 2011 nichts geändert. Bedauerlich für Dich und viele andere ebenfalls. Es nützt Dir zwar nichts... weitere aktuelle Gründe gibt’s genug – siehe z.B.: So funktionieren zukünftig nicht funktionierende Arbeitsplätze und deren Löhne : http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Discounter-Lidl-prueft-den-Rueckzug-aus-der-Schweiz/story/19396298/print.html
    Die Lidl 12 Euro Stundenlohn Azubis erfahren davon leider nichts !
    Das System des Kapitalismus und der Discounter ist krank ! Die Trennlinie zwischen (Arbeits-) Kultur und Unkultur liegt im Einzelhandel !

  26. NURICH - 04.11.2011, 18:17 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo kennmichaus,
    „Was die Berufe und die Schul- Ausbildung betrifft, von Minderwertig habe ich nicht gesprochen sondern von Ausbeutungswahrscheinlichkeit….“ Damit meinte ich nicht dich, sondern die Allgemeinheit (du weißt schon die Kommentare in den Online-Printmedien, die Reden der Politiker usw.) . und „Also... rede nicht über Metzger, Friseure, Küchenhilfen und Co. sondern fange bei Dir selbst an !!! Jeder, wirklich jede/r ...... mit seinen eigenen Mitteln und Möglichkeiten!!! „ Habe ich gemacht - weg von Lidl, habe eine Weiterbildung gemacht. Eine neue Richtung im sozialen Bereich. Ich wurde in allen Fächern mit sehr gut bewertet (IHK). Trotz langjähriger Tätigkeit im EZH, sehr guten bis guten Zeugnissen sitze ich hier zu Hause und finde nichts, weder im alten noch im neuen Beruf. Anderen die so alt sind wie ich, geht es genauso! Wir haben nicht nur fehlendes Fachpersonal - wir haben AG die keine Alten einstellen! Welche großartigen Möglichkeiten bleiben mir denn da noch - selbstständig machen im EZH- vergiss es… Ich werde auch nicht weiter ausschweifen…du bist der Profi. Trotzdem danke für deine Rückmeldung. Hier noch ein Link der das Geldsystem anprangert - da sind tolle Kommentare von solveight.
    http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/10/28/unser-geldsystem-steht-im-widerspruch-zur-grundregel-du-sollst-nicht-stehlen/#comment-1775
    LG NURICH

  27. Kennmichaus - 03.11.2011, 12:57 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich - meine Antwort auf Deine Antwort-
    natürlich .... das kapitalilistische System ist krank - aber genau in diesem sind nicht umsonst auch die Discounter entstanden!!! Das ist sogar Superkapitalismus durch die Hintertüre.!
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,790867,00.html Am gesamten globalen System wirst Du trotz Euro/Banken/ Griechenlandkrise vorläufig leider nicht viel ändern können, aber in einzelnen Länderspezifischen Systemen schon. Dazu dauert es nicht mehr allzu lange. http://www.uni-muenster.de/PeaCon/global-texte/g-reich-2/krys-vortr-reichtumsakteure.htm
    Du solltest aber mit Deiner Philosophie nicht ao weit aussschweifen, sondern die Kritik nicht auf mich verlagern, sondern wenigstens einen Teil der Ursache bemerken. Gerade in den Discountern in denen alles so schön "billig" ist, wird ohne Regeln relativ vielen Mitarbeitern und den vielen Verbrauchern etwas vorgemacht wird was es nicht gibt nach dem Du suchst. Was die Berufe und die Schul- Ausbildung betrifft, von Minderwertig habe ich nicht gesprochen sondern von Ausbeutungswahrscheinlichkeit und relativ gutem Verdienst, den die meisten (insebsondere die Lidl Azubis ja gerade vorgegaukelt- so vehement anstreben ohne zu merken was hinter dem "Lohnangebot" steckt. Um Deinen Einwand zu entkräften, (das hat übrigens mit Oberschlau nichts zu tun!), in der Regel wird nun mal eineToilettenfrau, Taxifahrer, Verkäuferin, Koch, Bäcker oder Metzger, Friseur, insbesondere weitere im Dienstleistungsektor ect.pp.... unter den heutigen Bedingungen und der für diese Berufe notwendigen "Qualifikationen" eher unterbezahlt sein, ausgenützt werden, als es in anderen Branchen z.T. auch schon ist. (siehe Zeitarbeit!) Und das liegt nun mal auch daran, dass diese in der heutigen Arbeitswelt obwohl "gebraucht" - als einfachere Tätigkeit angesehen, eingestuft werden, entsprechend anders= weniger bezahlt wird. (nur bei Lidl anders dargestellt!) Das heisst jedoch im Umkehrschluss noch lange nicht, dass man nicht darum (wenigstens untereinander solidarisch) kämpfen muss, dass diese Berufe adäquat fair bezahlt werden müssen, dass es zum Leben, für eine angemessene Lebensqualität reicht. Möglichst ohne Aufstockungs-/Transferleistungen des Staates = des Steurerzahlers -zugunsten von Multimilliardären! Aber, Du weisst genau wovon ich rede... So lange dieses Berufsklientel -z.B. siehe Discountermitarbeiter - nicht einmal selbst wissen, dass sie letztendlich ausgebeutet werden,egal an/bei welchem Firmenlabel (Lidl,Aldi,Kaufland,KIK,Schlecker und Co. lässt grüssen) keine gemeinschalftliche Solidarität entwickeln, der eine gegen den anderen kämpft, kaum ihre eigenen Arbeitnehmerrechte kennen, alles erdulden oder verdrängen, sogar verückterweise für ihren Arbeitgeber auf die Strasse gehen (siehe Karlsruhe 2008), umso mehr gibt es offenbar Gründe, dass die Politik (insb. die FDP) und solche Arbeitgeber wie Lidl,Aldi und Co. behaupten das "System Problem" der Wirtschaft gibts gar nicht, viele Arbeitnehmer "jammern lediglich auf hohem Niveo". Also... rede nicht über Metzger, Friseure, Küchenhilfen und Co. sondern fange bei Dir selbst an !!! Jeder, wirklich jede/r ...... mit seinen eigenen Mitteln und Möglichkeiten!!!

  28. NURICH - 02.11.2011, 13:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ rudi ruddel,
    ich kaufe dir ab was du verdienst/verdient hast. So einen Mann habe ich auch zu Hause. Einer der Gründe, warum ich bei Lidl gearbeitet habe. Aber der Lohn ist Augenwischerei – dafür arbeitest du auch für zwei, stehst unter Dauerstress und bekommst nur Teilzeitverträge. So gesehen relativieret sich der Lohn wieder. Einen eigenen Hausstand kann man davon nicht gründen, eine Familie ernähren erst recht nicht, es sei denn, du nimmst eine Führungsposition ein. Im Handwerk gibt´s niedrige Löhne, Spezialisten vielleicht ausgenommen - aber wer ist das schon und/oder wie viele braucht man davon? Im Handwerk wird genauso viel gejammert und nach Fachkräften gesucht wie in der Pflegebranche, aber das es an den Löhnen und Arbeitszeiten / -bedingungen liegt will niemand zur Kenntnis nehmen. Wer soll übrigens in Küchen, Friseursalons, hinter Bäckereitheken arbeiten, wenn niemand mehr diese Berufe ergreift, wenn man sich nach der Empfehlung richtet und sich höher Qualifiziert? Das ist doch nicht des Pudels Kern. Arbeitsleistungen die erbracht werden, müssen ganz einfach ausreichend honoriert werden. Es ist doch mehr als verwerflich Tätigkeiten in einfachen Dienstleistungsberufen abzuwerten und Studierte aufzuwerten - wo kommen wir denn da hin, wenn Menschen sich gegenseitig ein Prädikatsurteil geben wie den Weinen - von Auslese bis Minderqualität? Wir haben ein falsches System im Denken wie in der Wirtschaft. http://onlinetechniker.de/?q=content/blogparade-die-n%C3%A4chste-gesellschaft-beruht-auf-aktiver-beteiligung-regeln-statt-steuern http://faszinationmensch.wordpress.com/ Übrigens ist es leicht gesagt, man soll etwas Besseres erlernen - wer backt und verkauft dann die Brötchen? Erstens ist nicht jeder in der Lage ein Top-Spezialist zu werden, zweitens sind wir alle Menschen mit identischen Grundbedürfnissen. Jeder trägt sein Teil dazu, dass die Gesellschaft als Ganzes funktioniert. Der ständige Vergleich von Leistung und Bildung, ist vollkommen irregeleitet und wird nicht denen gerecht die ihren Job sehr gut machen – ob Toilettenfrau, Taxifahrer, Verkäuferin Koch, Bäcker oder Metzger etc. !! ( = et cetera So wird das abgekürzt du Schlaumeier Kennmichaus) . Jeder soll doch das machen was ihm Spaß macht und wozu er befähigt ist und brauchen tun wir sie allesamt! Diese großkotzigen Studierten die sich über uns erheben und glauben sie können sich ein Urteil bilden sind das Allerletzte. Die leben doch davon das wir uns für sie den Rücken krumm machen und glauben sie können uns dafür mit einem Lohn abspeisen, der noch nicht einmal den Hartz IV Satz abdeckt. Außerdem drängen sie uns doch in diese Ecke- freiwillig ist da niemand- wohin mit den "überflüssigen" Arbeitskräften?
    Schönen Tag noch Elke

  29. Kennmichaus - 30.10.2011, 13:50 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Du hast in einemPunkt recht- Im Handwerk ist auch nicht alles Gold was glänzt. Das man in einer kleinen Gastro- Pommes Klitsche als Koch nicht gut verdient, könnte man schon vorher erahnen. Darum geht’s doch gar nicht. Sondern, weil Lidl angeblich gute Löhne zahlt, ohne dass Du merkst was eigentlich dahinter steckt! Zu Lidl kann man nicht gehen, wie Du es anräts, sondern irgendwann „müssen“. Du verkennst die Zusammenhänge. Es gibt einen Satz von mehreren Politikern dem ich voll zustimme: Zitat Heiner Geißler (CDU), Norbert Blüm (CDU), Host Seehofer (CSU), .... Wer glaubt er müsse alles billig bei bei Aldi oder Lidl kaufen- der wird eines Tages einen Aldi-oder Lidl Job haben" . Ich hoffe, Du hast verstanden was damit gemeint ist.
    Auch im Handwerk und in der Industrie kann man ausgenützt werden und unter Tarif bezahlt. Wer sagt aber, dass Du heute einen undankbaren Beruf lernen sollst, in einem kleinen Handwerkbetrieb? Im übrigen gibt es auch ganz kleine Handwerkbetriebe als Spezialisten, in denen die Mitarbeiter gefragt und gut bezahlt werden. Sowohl im Handwerk als auch in der Industrie sollten einfach Lehranfänger möglichst zukunfts-oriente Berufe auswählen. Das wäre zumindest schon mal für später ein besserer Anfang als diese drei Berufe die Du gerade mal aufzählst. Ein Meister oder Ingenieur verdient sicher mehr als Du hier beschreibst für eine 50-60 std woche von 620- 1400/1800 netto in DM. (!?) In Euro also sogar die Hälfte. Das nehme ich Dir nicht ab. Viele jungen Menschen meinen heute leider, wieso gute Schulzeugnisse, wieso einen qualifizierten Beruf lernen, ich will die Kohle haben Basta. Hauptsache ich kann meinen Lifestil bezahlen. Ein einfacher ungelernten Job tuts auch – und sei es bei Lidl für Halbtags. Die Konsequenzen und wie lange Du dies dann überhaupt machst wirst Du schnell merken. Wenn Du dann noch älter bist (sogar evtl. noch Arbeitslos) wie Du schreibst, hast Du ganz schnell Probleme wieder ordentlich Anschluss und gut bezahlt zu werden. Leider ist das heute so. Schließlich wird nicht jeder Metzger Fernsehmoderator und Multitalent, auch nicht jeder Koch wird Fernsehkoch. Diese werden übrigens dann letztendlich noch für Fertigprodukte von Aldi Lidl und Co. weil die Promipräsenz- und Geldgier immer größer wird. Übrigens- Immer mehr Abiturienten ziehen eine Berufsausbildung – insbesondere im Handwerk dem Studium vor –
    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gut-gebildet-in-die-lehre/3789996.html
    die wenigsten davon werden mit Köpfchen Deine Empfehlung bei Lidl anzufangen wahrnehmen. Grund siehe Zitat oben! Der Azubi in einer Schreinerei sägt Löcher in ein Stück Holz. Der Azubi bei Lidl,Aldi und Co. sägt (wegen vermeintlich krisensicherem Arbeitsplatz und schnellem Geld) an „seinem eigenen Ast“.

  30. rudi ruddel - 26.10.2011, 18:33 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    alles schön und gut.......................aber mal was anderes...toll ist es 3 jahre ein handwerk zu lernen.unbezahlte überstunden in kleinbetrieben oder undankbaren berufen wie bäcker ,koch,metztger..hatte ca 50-60 std in der woche im 3 ten lehrjahr 620 DM netto und bekam 50 extra die woche weil ich es gut stehen hatte. nach den 3 jahren bekam ich super angebot für 1400 DM netto.....festlohn für 50-60 std woche. kein nachtzuschläge ,feiertagszuschläge nix....gar ni, geschweige den weihnachtsgeld. also erzähl mir keiner was vom handwerk. bin immer noch drin.die letzten 3 stellen wo ich mich beworben habe .max 1800 brutto bei der 6 tage woche und ab und zu sonntags.in der industrie hat man doch etwas mehr. ich übe meinen beruf gerne aus und bin da auch voll dahinter,nur verstehe ich die leute die aus dem handwerk raus wollen in die industrie. mittlerweile bin ich über 40 und werde nicht mehr so einfach was finden.kleinere betriebe können nicht zahlen.und stellen fast nur neulinge ein. ich arbeite zur zeit bei ca 50std in der woche für 1700 brutto.......GOLDENES HANDWERK. meine meinung...ich verstehe die ,die bei lidl gehen.

  31. Kennmichaus - 04.10.2011, 23:30 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ TikiMeister - Jaffa und Co. schön was Ihr beide hier schreibt. Schon lange nicht mehr so einen Müll und Unwahrheit gelesen. Ihr lebt wohl leider in Wolkenkuckucksheim. Ich sende Euch heute mal einen aktuellen Link über den Discounter Netto. Nicht dass Ihr meint es gibt nur Lidl über den man kritisch schreibt. Netto und andere Discounter haben gut von Lidl und Aldi abgekupfert. Leider sieht das System der Ausbeutung inzwischen überall gleich aus. Die Discounter Unternehmens-Clique weiss inzwischen längst wie man auf dem Rücken anderer Menschen und den eigenen Mitarbeitern zum Milliardär wird. Und die Politik schaut tatenlos zu. Das Lidl´t sich doch richtig gut, oder?!
    http://kwassl.net/2011/07/03/das-lidlt-sich-doch-richtig/

    Inzwischen sind die Methoden der Discounter bereits schon austauschbar. Jedoch die allermeisten haben von Lidl als der besondere Input, der kreidefressende Wolf im Schafspelz gelernt. Und Lidl von Aldi. Da nützen die angeblichen "hervorragenden Leistungen" der Azubis von Lidl, Kaufland Aldi und Co. in Ihren Hochglanzprospekten einfach so herrlich und billig als PR angepriesen überhaupt nichts. Warum dass diese Unternehmen angeblich gute Löhne nämlich als Einstiegsdroge (!!!) zahlen ist bekannt. Falls Ihr es noch nicht wisst ob als Arbeitsanweiser oder als Azubi. Zwar in 2 Jahren zum gelernten Billig- Verkäufer mutiert. Ich will es Euch konkret sagen: Lidl zahlt angeblich ordentliche Löhne für seine Teilzeitmitarbeiter (es gibt kaum andere!) und den Azubis des schlechten Images wegen. Das übrigens diese riesige Unternehmen selbst verursacht haben. Bis heute, morgen und in Zukunft hat und wird sich daran nichts ändern. Der Katzenjammer folgt evtl. auch bei Euch bald auf den Fuss. Am Besten Ihr durchschaut niemals das System der Discounter. Dann merkt Ihr es wenigstens nicht wer dabei verdient und wer nicht. Wer evt. als FL und Co. Karriere macht und wer nicht. Ihr solltet mal meinen vorigen Kommentar lesen. Wer ein bisschen clever und vor allem jung ist, sollte nie in den EH -geschweige denn zum Discounter. Es bedarf keiner besonderen beruflichen Intelligenzleistung, bzw. muss kaum hochqualifiziert sein, um in einem Discounter, unter Neonlicht, Quadratischen Wabendecken, ohne Fenster, gekachelten Wänden, den Tiefkühltruhen, den Effizienz- Vorgaben der Zentrale nach Handbuch und ohne Arbeitsrechte mit schmutzigen Schürzen oder roten/blauen T-Shirts Ware aufzufüllen. Oder die steretypen, langweiligen Billig-Schnelldreher- Produkte über den Scanner zu ziehen, im Minutentakt die Kundschaft die das Geld bringt an der Kasse abzuwickeln. Mehr ist es auch nicht. Von service keine Spur, Null Ahnung, nur der profit zählt. Übrigens Arbeitskräfte dieser Art stehen dem Markt in großer Zahl zur Verfügung, da gibt es für die Arbeitgeber keinen Druck, höhere Löhne und angenehme Arbeitsbedingungen zu bieten. Das gaukelt Lidl Euch nur vor. Ach ja... Mitarbeiterrechte zusätzlich Fehlanzeige. Einige wenige meistens diese mit dem durchsetzenden Kommandoton und guten Ellbogen zeigen den meisten Kollegen was Sache ist,denn nett und fair sein schadet der karriere lt. neuesten, aber mir längst bereits bekannten Studien. Wie im EH doch noch Geld verdient wird entscheiden die Lidl und Aldi Chefs auf ihr eigenes Konto. Ihr werdet es schon sehen- Ihr seid leider nicht dabei, oder falls ja umsonst leider nur als Handlanger dieses perfiden Systems.
    http://www.taz.de/taz/nf/etc/2009_04_18_S03-tt3-01.pdf
    Es geht nicht lange, plötzlich seid Ihr nicht mehr diese Mitarbeiter und Azubis mit dem "Supergehalt". Ihr rennt der vermeintlichen Karriere vergeblich nach. Wenn überhaupt, dann irgendwann idelogisch Firmenkonform als "Fillialverantwortlicher" Schon dies alleine, ein furchtbare Wortschöpfung von Lidl. Gut durchdacht von Eurem Arbeitgeber. Diese künstliche Bezeichnung (die es im Handel eigentlich gar nicht gibt !)spart Geld für Lidl. Das merkt Ihr beide wahrscheinlich nie wenn man sich nicht damit beschäftigt. Ihr alles glaubt was ein solcher Arbeitgeber sagt mit seinem eigenen Gesetzen. Oder aber erst dann, wenn Lidl und Co. Euch genug weiss gemacht hat, wie ihr (als System-Roboter) in den „erfolgreichen“ Läden an jeder Ecke funktionieren müsst. Während die Azubis im Handwerk mit ein wenig Grips und Talent zwar (evtl. 3 Jahre etwas weniger Lohn als Ihr) anschließend jederzeit eine Meisterausbildung, Techniker, oder Ingenieur beginnen kann arbeitet Ihr an an Eurem 1. Bandscheibenvorfall, Sehnenscheidenentzündung, oder Kontopfändung weil der Teilzeitlohn nicht mehr ausreicht. Von den Handwerksazubis längst überholt, an Eurer „Karriere“ vorbei gezischt sind. Arbeiten muss man heute sicherlich überall etwas mehr, (der Arbeitsmarkt lässt dies zu !), auch im Handwerk, aber langfristig kommt Ihr mit Lidl und Co. kaum auf keinen grünen Zweig. Ihr bleibt stehen, Ihr bewegt Euch rückwärts. Bei allen Discountern besteht das Problem, dass sie damit werben sie zahlen nach Tarif. Das betrifft die Stundenlöhne daraus errechneten Monatslöhne, aber nicht die Arbeitszeiten. Arbeitszeiten abgefordert werden, die nicht bezahlt wurden bzw. werden. Somit werden die Beschäftigten im Kern untertariflich bezahlt, durch ausufernde Arbeitszeiten, weil die geplante Besetzung so überhaupt nicht funktionieren kann, wird weit über das gearbeitet, was gesetzlich zugelassen ist und übrigens auch gesundheitsschädlich ist. Gleichzeitig sind sie Konsument, die ihr sauer verdientes Geld zwangsläufig vorne zur ladentüre wieder hereintragen weil sie sich nicht mehr leisten können. Euer Arbeitgeber verdient dabei doppelt. Einmal billig immer billig. Ihr seid beides gleichzeitig. Das Eine bedingt das Andere. Um das zu begreifen braucht es bei den Discounterazubis- ob mit oder ohne Abitur -oder gar keiner Schulausbildung leider ein bisschen länger, den Durchblick, sogar oft erst nach vielen Jahren. Ansonsten.... lebt gut mit Eurer Umsonst- Arbeit. Bis Euch keiner mehr will, zu nichts mehr imstande, nur noch als abhängiger Discountermitarbeiter. Das System verlangt immer neue Opfer, bis nichts mehr geht. Dazu aktuell siehe April 2011. Zitat: Frankreich. Der Leiter einer französischen Lidl-Filiale hat es satt: Lidl-Filialleiter streikt gegen "höllisches" Arbeitstempo. Seine Mitarbeiter litten unter Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen, doch die Anforderungen der Firmenleitung würden immer härter. Siehe: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,758078,00.html
    Na dann viel Spass bei Eurer Arbeit. Lidl und Co. die Spirale ins Abwärts. noch etwas zum nachlesen ---- http://autismuskritik.twoday.net/stories/notiz-das-sind-zustaende-da-kriegste-zustaende/

  32. Kennmichaus - 04.10.2011, 23:29 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ TikiMeister - Jaffa und Co. schön was Ihr beide hier schreibt. Schon lange nicht mehr so einen Müll und Unwahrheit gelesen. Ihr lebt wohl leider in Wolkenkuckucksheim. Ich sende Euch heute mal einen aktuellen Link über den Discounter Netto. Nicht dass Ihr meint es gibt nur Lidl über den man kritisch schreibt. Netto und andere Discounter haben gut von Lidl und Aldi abgekupfert. Leider sieht das System der Ausbeutung inzwischen überall gleich aus. Die Discounter Unternehmens-Clique weiss inzwischen längst wie man auf dem Rücken anderer Menschen und den eigenen Mitarbeitern zum Milliardär wird. Und die Politik schaut tatenlos zu. Das Lidl´t sich doch richtig gut, oder?!
    http://kwassl.net/2011/07/03/das-lidlt-sich-doch-richtig/

    Inzwischen sind die Methoden der Discounter bereits schon austauschbar. Jedoch die allermeisten haben von Lidl als der besondere Input, der kreidefressende Wolf im Schafspelz gelernt. Und Lidl von Aldi. Da nützen die angeblichen "hervorragenden Leistungen" der Azubis von Lidl, Kaufland Aldi und Co. in Ihren Hochglanzprospekten einfach so herrlich und billig als PR angepriesen überhaupt nichts. Warum dass diese Unternehmen angeblich gute Löhne nämlich als Einstiegsdroge (!!!) zahlen ist bekannt. Falls Ihr es noch nicht wisst ob als Arbeitsanweiser oder als Azubi. Zwar in 2 Jahren zum gelernten Billig- Verkäufer mutiert. Ich will es Euch konkret sagen: Lidl zahlt angeblich ordentliche Löhne für seine Teilzeitmitarbeiter (es gibt kaum andere!) und den Azubis des schlechten Images wegen. Das übrigens diese riesige Unternehmen selbst verursacht haben. Bis heute, morgen und in Zukunft hat und wird sich daran nichts ändern. Der Katzenjammer folgt evtl. auch bei Euch bald auf den Fuss. Am Besten Ihr durchschaut niemals das System der Discounter. Dann merkt Ihr es wenigstens nicht wer dabei verdient und wer nicht. Wer evt. als FL und Co. Karriere macht und wer nicht. Ihr solltet mal meinen vorigen Kommentar lesen. Wer ein bisschen clever und vor allem jung ist, sollte nie in den EH -geschweige denn zum Discounter. Es bedarf keiner besonderen beruflichen Intelligenzleistung, bzw. muss kaum hochqualifiziert sein, um in einem Discounter, unter Neonlicht, Quadratischen Wabendecken, ohne Fenster, gekachelten Wänden, den Tiefkühltruhen, den Effizienz- Vorgaben der Zentrale nach Handbuch und ohne Arbeitsrechte mit schmutzigen Schürzen oder roten/blauen T-Shirts Ware aufzufüllen. Oder die steretypen, langweiligen Billig-Schnelldreher- Produkte über den Scanner zu ziehen, im Minutentakt die Kundschaft die das Geld bringt an der Kasse abzuwickeln. Mehr ist es auch nicht. Von service keine Spur, Null Ahnung, nur der profit zählt. Übrigens Arbeitskräfte dieser Art stehen dem Markt in großer Zahl zur Verfügung, da gibt es für die Arbeitgeber keinen Druck, höhere Löhne und angenehme Arbeitsbedingungen zu bieten. Das gaukelt Lidl Euch nur vor. Ach ja... Mitarbeiterrechte zusätzlich Fehlanzeige. Einige wenige meistens diese mit dem durchsetzenden Kommandoton und guten Ellbogen zeigen den meisten Kollegen was Sache ist,denn nett und fair sein schadet der karriere lt. neuesten, aber mir längst bereits bekannten Studien. Wie im EH doch noch Geld verdient wird entscheiden die Lidl und Aldi Chefs auf ihr eigenes Konto. Ihr werdet es schon sehen- Ihr seid leider nicht dabei, oder falls ja umsonst leider nur als Handlanger dieses perfiden Systems.
    http://www.taz.de/taz/nf/etc/2009_04_18_S03-tt3-01.pdf
    Es geht nicht lange, plötzlich seid Ihr nicht mehr diese Mitarbeiter und Azubis mit dem "Supergehalt". Ihr rennt der vermeintlichen Karriere vergeblich nach. Wenn überhaupt, dann irgendwann idelogisch Firmenkonform als "Fillialverantwortlicher" Schon dies alleine, ein furchtbare Wortschöpfung von Lidl. Gut durchdacht von Eurem Arbeitgeber. Diese künstliche Bezeichnung (die es im Handel eigentlich gar nicht gibt !)spart Geld für Lidl. Das merkt Ihr beide wahrscheinlich nie wenn man sich nicht damit beschäftigt. Ihr alles glaubt was ein solcher Arbeitgeber sagt mit seinem eigenen Gesetzen. Oder aber erst dann, wenn Lidl und Co. Euch genug weiss gemacht hat, wie ihr (als System-Roboter) in den „erfolgreichen“ Läden an jeder Ecke funktionieren müsst. Während die Azubis im Handwerk mit ein wenig Grips und Talent zwar (evtl. 3 Jahre etwas weniger Lohn als Ihr) anschließend jederzeit eine Meisterausbildung, Techniker, oder Ingenieur beginnen kann arbeitet Ihr an an Eurem 1. Bandscheibenvorfall, Sehnenscheidenentzündung, oder Kontopfändung weil der Teilzeitlohn nicht mehr ausreicht. Von den Handwerksazubis längst überholt, an Eurer „Karriere“ vorbei gezischt sind. Arbeiten muss man heute sicherlich überall etwas mehr, (der Arbeitsmarkt lässt dies zu !), auch im Handwerk, aber langfristig kommt Ihr mit Lidl und Co. kaum auf keinen grünen Zweig. Ihr bleibt stehen, Ihr bewegt Euch rückwärts. Bei allen Discountern besteht das Problem, dass sie damit werben sie zahlen nach Tarif. Das betrifft die Stundenlöhne daraus errechneten Monatslöhne, aber nicht die Arbeitszeiten. Arbeitszeiten abgefordert werden, die nicht bezahlt wurden bzw. werden. Somit werden die Beschäftigten im Kern untertariflich bezahlt, durch ausufernde Arbeitszeiten, weil die geplante Besetzung so überhaupt nicht funktionieren kann, wird weit über das gearbeitet, was gesetzlich zugelassen ist und übrigens auch gesundheitsschädlich ist. Gleichzeitig sind sie Konsument, die ihr sauer verdientes Geld zwangsläufig vorne zur ladentüre wieder hereintragen weil sie sich nicht mehr leisten können. Euer Arbeitgeber verdient dabei doppelt. Einmal billig immer billig. Ihr seid beides gleichzeitig. Das Eine bedingt das Andere. Um das zu begreifen braucht es bei den Discounterazubis- ob mit oder ohne Abitur -oder gar keiner Schulausbildung leider ein bisschen länger, den Durchblick, sogar oft erst nach vielen Jahren. Ansonsten.... lebt gut mit Eurer Umsonst- Arbeit. Bis Euch keiner mehr will, zu nichts mehr imstande, nur noch als abhängiger Discountermitarbeiter. Das System verlangt immer neue Opfer, bis nichts mehr geht. Dazu aktuell siehe April 2011. Zitat: Frankreich. Der Leiter einer französischen Lidl-Filiale hat es satt: Lidl-Filialleiter streikt gegen "höllisches" Arbeitstempo. Seine Mitarbeiter litten unter Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen, doch die Anforderungen der Firmenleitung würden immer härter. Siehe: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,758078,00.html
    Na dann viel Spass bei Eurer Arbeit. Lidl und Co. die Spirale ins Abwärts. noch etwas zum nachlesen ---- http://autismuskritik.twoday.net/stories/notiz-das-sind-zustaende-da-kriegste-zustaende/

  33. TikiMeister - 30.09.2011, 09:22 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Man kann sich auch anstellen, lieber Herr Wiebking,
    fangen Sie doch mal an den Azubis im Handwerk mehr zu bezahlen. Wer am meisten zahlt, der bekommt eben auch viele Bewerbungen. So ist es überall und so wird es bleiben. Nur jetzt anfangen Lidl schlecht zu machen weil sie gut bezahlen, das klingt langsam nach systematischem Kampf gegen Lidl. Wehe Lidl zahlt weniger, dann heißt es wieder "Lidl nimmt die armen Jugendlichen aus und setzt sie als billige Arbeitskraft ein". Man kann es manchen Leuten eben nie Recht machen. Verlieren Sie doch mal ein Wort über Aldi, da sind die Löhne übrigens ebenfalls ausgezeichnet. Aber Aldi steht ja scheinbar unter dem besonderen Schutz der Medien. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

  34. NURICH - 16.09.2011, 13:40 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Jaffa, da habe ich ganz andere Erfahrungen bei Lidl gemacht - aber wenn du so viel Geld verdienst- dann gibt mal ein wenig ab- es kommt an. Jeder Cent zählt! http://www.harambee.at/index.php?option=com_content&task=view&id=6&Itemid=16 Apropos - wie viel Stunden darfst du denn? Du weist ÄLTERE an der Kasse ein? Die werden gar nicht mehr eingestellt! Wie war der Tenor des VKL- wir sind doch kein Sozialverein- die haben nicht genügend Potenzial (über 40zig jährige Bewerber). 5-7 Millionen € im Jahr mit 3 Angestellten (incl. Filialverantwortlichen) Viel Spaß beim Schwitzen und durch den Laden hetzen... Scheiß Discounter - Billige Preise unter Anwendung von Methoden die nicht zu billigen sind!! Kennst du nicht die Abfolge des Kapitalismus der mit Zinsen arbeitet und auf Wachstum angewiesen ist? ZINSEN VERMÖGENSKONZENTRATION (D. Schwarz Konzern und Konsorten) VERSCHULDUNG (Staat) ZINSSKLAVEREI (Rückzahlung) DEKADENZ BROT&SPIELE (RTL & Co. verblödende Sendungen) GESETZE/STEUERLAST (Soziale Einrichtungen werden ausgehöhlt!) UNRUHEN (siehe Frankreich) ZUSAMMENBRUCH (kommt mit Sicherheit - EURO!) Du huldigst den Konzern der dich und Deine Arbeitskraft ausbeutet (solange, bis du "nicht mehr tragbar" bist fürs Unternehmen. Menschlichkeit - Fehlanzeige. Und nicht nur du- anderen ergeht es noch schlimmer- für die - Lidl ist Billig – Parole.! http://www.attac-netzwerk.de/hannover/neuigkeiten/neuigkeiten-detail/datum/2009/10/04/ausbeutung-zum-schnaeppchenpreis/?cHash=de4c29d5b3ade5da3115fb3b24f75864 Die Medien, die Wirtschaft, die Politiker- die benutzen euch alle und mittlerweile sind 20% aller AN in der BRD im Niedriglohnsektor tätig. Im EZH arbeiten 80% in Teilzeit oder Geringfügig - höchstwahrscheinlich auch du, es sei denn du bist Filialverantwortlicher. Ansonsten gibt es kaum einen Vollzeitvertrag. Deutschland ist im internationalen Vergleich auf die hintersten Plätze gerutscht, insbesondere bei Bildung und im Sozialwesen. Statt RTL und anderen Mist anzusehen, Komasaufen, Feiern bis zum Abwinken und am PC daddeln schaut mal genau nach was die BRD politisch/wirtschaftlich auf den Weg bringt/oder gebracht hat (wem es gedient hat) und geht wählen und/oder auf die Straße (gegen Sozialabbau/Nieriglöhne- für den Mindestlohn)! Selbst wenn du glaubst es erginge dir gut (wie lange noch?), anderen (größtenteils unverschuldet) – und das sind nicht wenige - aber nicht. Und hier besonders empfehlenswert - eine politisch ambitionierte Seite, mit viel Hintergrundinformationen - das schärft den Blick fürs Wesentliche. Grüße NURICH

  35. Jaffa - 09.09.2011, 22:50 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ihre Meinung finde ich absolut unakseltabel, ich habe meine Ausbildung bei Lidl 2005 begonnen und habe sie erfolgreich im Jahr 2008 abgeschlossen. Die Vergütung spricht für sich, was man in anderen Betrieben nicht bekommt, damit haben Sie vollkommen recht, doch warum soll Lidl für seine Auszubildenen keine vernüftige Vergütung zahlen, für das was täglich leisten müssen. Man lernt viel, wobei man später nach drei Jahren Ausbildung, seine Aufstiegchancen nutzen kann. Mann muss nicht in diesem Unternehmen bleiben, nach seiner abgeschlossen Ausbildung, es ist jeden selber überlassen, ob er bei Lidl weiter macht oder nicht. Im allgemeinen verstehe ich Ihre Ausserungen nicht, oder will (kann) sie nicht verstehen oder nachvollziehen. Jeder junge Mensch muss selber wissen, wo er seine Ausbildung macht. Wenn Lidl so gut vergütet, warum sollte man deswegen Lidl meiden? Ich bin seit 2009 Ausbilder, sowie Einarbeiter von etwas älteren Leuten, die bei und als Verkäufer-Kassierer anfangen und was ich dort schon erfahren habe, wo diese Leute schon vorher gearbeitet haben,dass spricht für sich...also kann ja Lidl nicht so schlecht sein wie es immer hingestellt wird. Macht euch um wesentlich Sachen in der Welt gedanken, aber nicht dafür...daran sieht man das es immer schwarze Schafe, gibt die ein Unternehemen schlecht hin stellen wollen.

  36. NURICH - 17.08.2011, 12:57 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kennmichaus, trotz der verhärteten Fronten bezgl. der Lidl - Frage, schreibe ich an dieser Stelle noch ein letztes Mal. Es folgt ein Link mit einer ganz genialen Rede auf 4 Videos verteilt. http://www.youtube.com/watch?v=DcCefFIijl4&feature=related Würde mich freuen wenn du sie ansiehst und vielleicht weiter verlinkst. Im Gegensatz zu mir kommst du weit rum. Nicht wegen mir, oder für mich, sondern für die Allgemeinheit.... Lieben Gruß

  37. NURICH - 09.08.2011, 17:09 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Hallo Kennmichaus, warum erklärst Du mir ständig dasselbe? Das Lidl so ist wie Du ihn beschreibst weiß ich selbst. Mein Hirn ist diesbezüglich aufnahmefähig, keine Sorge… wieso erzähle ich immer etwas anderes, ich hole nur weiter aus, sehe es breiter gefasst - trotzdem ist Lidl deswegen nicht ungeschoren davongekommen. Warum bist nur so streng in deiner Auslegung meiner Ansichten? Nicht umsonst meide ich Discounter und Billigheimer soweit es mir möglich ist. Lidl meide ich ganz. Du verstehst offensichtlich nicht, dass ich ein Problem mit Dir habe, warum es mir so wichtig ist Dein Auftreten im Netz als Berufung anzusehen, um meine Bedenken zu zerstreuen (die ich hier nicht nennen kann). Das meinte ich mit Deiner Ehrlichkeit. - nicht die Inhalte. Wenn ich mit jemanden Streite, will ich es bereinigen und ausdiskutieren - Du aber drehst Dich um, tauchst einfach in der Anonymität unter… Du findest mein Ansinnen lächerlich und machst mir stattdessen Vorwürfe, anstatt Erklärungen abzugeben. Verstehst Du? Es ist eine Vertrauensfrage - Du erwartest es von mir (oder tatest es früher) bist aber nicht gewillt selbst Vertrauen zu schenken. Unausgewogenheiten, Ungleichgewichte gibt ´s überall, in der Arbeitswelt, in der Verteilung des Geldes, der Güter usf. Du findest sie auch beim Intellekt, bei der sprachlichen/schriftlichen Ausdrucksfähigkeit, der Bildung und der Herkunft. Bei Sachwerten kannst Du umverteilen, bei mentalen/geistigen Fähigkeiten nicht immer, da musst Du annehmen können was vorhanden ist statt zu trennen und weitere Klüfte zu schaffen ist es besser Schwächere an die Hand zu nehmen und zu begleiten. Wir brauchen keine coolen Typen die kämpfen - wir brauchen Gemeinschaft und gemeinsame zielführende Wege und Geduld, Geduld und nochmals Geduld. Auch wenn Du mich für versponnen, lächerlich und ideologisch hältst - ich bin überzeugt, dass nur so nationale und internationale Probleme weltweit lösbar sind. Unsere übrigens auch. Im Miteinander durch Gemeinschaft nicht mittels Streitkultur und all ihren Abarten bis hin zum Krieg. Und weißt Du was - ich würde mich freuen,wenn Deine „Prophezeiung“ Wahrheit würde, wenn der Euro den Bach runter geht (was ich denke) und die ganzen gierigen Konzernbetreiber ihre Aktienwerte zerfließen sehen, der ausbeutende Geldmarkt zerfällt, Niedriglöhne Schnee von gestern sind und Arbeitnehmer wieder den Stellenwert erhalten der ihnen zusteht - nicht der ihnen zurzeit nur zugebilligt wird (BILLIG = Wortspiel) Der Markt sich neu ordnet und gerechter wird. Grupp war hier und hat seinen Standpunkt erläutert. Vor allem seine Meinung über Unternehmer die im Ausland produzieren, aber hier in Deutschland in ihrer Villa residieren und ein angenehmes Leben führen auf dem Rücken ihrer ausgebeuteten Billiglöhner die unter widrigen Bedingungen arbeiten müssen. http://www.youtube.com/watch?v=GC40VTCJWU0 wir haben weltweit Krisen, gegen die kann ich nichts ausrichten….aber ich würde gerne eine andere aus der Welt schaffen können… Ich grüße Dich immer noch lieb und nett... NURICH

  38. Kennmichaus - 09.08.2011, 13:47 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich - so langsam komme ich dahinter wer Du bist. Ich habe es schon länger geahnt. Du kommst mir bekannt vor, lernst einfach nicht dazu. Obwohl selbst mehrere Male dem Spezial Discounter auf den Leim gegangen. Ist es nicht so? Du erzählst und denkst scheinbar jeden Tag etwas anderes, obwohl Du es besser hättest wissen müssen. Übrigens Dein vergleich hinkt - Walraff und ich haben völlig unterschiedlliche Bedingungen. Daraus entsteht selbstverständlich eine völlig andere Vorgehensweise. Von solchen hast Du offensichtlich nach wie vor keine Ahnung. Ebensowenig welche Interessen ich habe. z.B. insbesondere dass Discounter Mitarbeiter und nicht nur diese ordentlich behandelt und bezahlt und nicht verarscht werden und sonst gar nichts. ich könnte mich eigentlich gemütlich zurücklehnen und denken was gehen mich die Mitarbeiter bei Lidl,Aldi und Co an. Evtl. sind diese sogar an ihren Arbeitsbedingungen selbst schuld, weil viele es ohnehin nicht merken, so denken wie manche von Euch. letztendlich kontraproduktiv -geradezu damit den Marktbeherrschenden Discounterkonzernen in die Hände gespielt wird. Dass dies auf Dauer nicht funktioniert, für Menschen, Mitarbeiter, Arbeitnehmer die ich kenne, auch deren Arbeitsbedingungen - dafür setze ich mich ein obwohl es mich selbst gar nicht betrifft. In einer anderen Form aber auch, als Angehöriger und als Verbraucher. Alles hat nämlich viel miteinander zu tun wenn Du in der Lage bist mit etwas Hirn dahinter zu schauen. offenbar geht dies aber nicht in eure Polemik bzw. in Euer Hirn. Egal was solls - Gier (inkl. Unwissen) frisst bekanntlich Hirn. Merke, falls noch nichts davon gehört: Die Logik ist verblüffend simpel: Genau deshalb weil wir meinen, billig bei Lidl, Aldi und Co. einkaufen zu müssen, müssen wir billig bei Lidl, Aldi und Co. einkaufen! Dieser Irrsinn muss und wird irgendwann bald ein Ende haben. Übrigens: Aktuelles Zitat aus einer wichtigen deutschen Zeitung: „Abhängigkeit, Existenzangst, niedrige Löhne: Billig-Lebensmittel haben weitreichende Folgen und viele Verlierer - nur die marktbeherrschenden Discounter profitieren“.Die niedrigen Preise sind teuer erkauft. Denn der harte Konkurrenzkampf im Lebensmitteleinzelhandel geht zunehmend zu Lasten der Erzeuger Lieferanten und iinsbesondere des Personals, bzw. der Arbeitskräfte insgesamt. Es könnte durchaus sein dass Ihr es bald noch merkt, wie offen und ehrlich ich es meine. Ob dies allerdings für Euch nützt oder Sinn macht ist eine andere Frage. Ich bezweifel es.

  39. NURICH - 08.08.2011, 14:45 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Patrick, der ist viel mehr als das.... Kennmichaus am liebsten würde ich dich verhauen! Wallraff wäre nie so feige wie DU! Du machst doch auch nichts weiter, als deine eigenen Interessen zu wahren....ohne Rücksicht auf Verluste! Sogar Grupp ist mutiger und greift als Unternehmer andere Unternehmer wegen ihrer Praktiken an - der versteckt sich nicht. Dabei hat der viel mehr zu verlieren so´n kleiner Webfuzzi.. (wenn das mal nicht erstunken und erlogen ist)! Wer zu seiner Meinung steht, macht es offen und ehrlich.

  40. Patrick - 05.08.2011, 19:33 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kopfschüttel, Kopfschütel.... Polemik und immer schön drauf hauen, einen Schuldigen muss es ja geben. @Nurich und Azubine schon liegen ganz richtig mit ihren Kommentaren. Anderswo geht es auch hart her. Kennmichnichtaus, der Sprücheklopfer kann noch so viele Megakommentare schreiben. Edeka, und CO. zeichnen sich durch gut besetzte Läden aus. Die Packteams, buntzusammengewürfelte Hilfskräfte, die von Subunternehmen rekrutiert wurden, „verdienen“ 4,80€ /h auf 400€ Basis. Eine Lidl-Verkaufskraft verdient mindestens 10€/h und wird nicht schlechter behandelt! Vollkommen an der Realität vorbei gepostet..

  41. NURICH - 29.07.2011, 19:35 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Kennmichaus, hier habe ich einen Link, der –so denke ich- eine Herauforderung für Deine Geduld sein dürfte… (Jiddu Krishnamurti) http:faszinationmensch.wordpress.com20110729folgen-wir-ideologien-weil-wir-sicherheit-suchen-und-im-vertrauen-folgen-wollen-wann-ist-der-mensch-vollkommen#more-1107 sehr langsam…wenn Du es schaffst bis zum Ende zuzuhören, verstehst Du vielleicht was ich meine, wenn ich schreibe, es reicht nicht aus „nur“ ein System zu ändern. Alles was er sagt, kann man auf Lidl übertragen und auf jedes andere System von Menschen errichtet, das andere Menschen ausbeutet, einschließlich Kriegen, Streitereien, auch auf uns beide. Das Einzige was ich nicht übernehme ist seine Auffassung, dass es kein “Überwesen“ keinen Gott gibt- ansonsten hat er meine Zustimmung. Nur wenn wir verstehen, dass wir selbst die Ursache alles Übels sind, können wir es ändern. Zitat: „Es liegt an uns, ob alles bleibt wie es ist. Es liegt an uns, ob sich was ändert in der Welt von heute. :“ (Hannelore Frank) Lidl ist auf Erfolgskurs, hat trotz aller Skandale nunmehr einen Jahresumsatz von ca. 60 Milliarden in 2010. Der Ver.di-Blog 2004-2010 hat nichts bewirkt. Die vielen Kommentatoren gegen Lidl haben keine Wende herbeizwingen können. Alle Appelle sind verhallt… Konsumgegner sind in der Minderheit und müssen zusehen wie die Welt „aufgefressen“ wird. Buch:TERRA MADRE von CARLO PETRINI Lieben Gruß NURICH

  42. kennmichaus - 27.07.2011, 11:43 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ scholz was willst Du denn machen als VerkäuferIn oder wenn überhaupt Einzelhandelskaufmann im Discount z.B. bei LidlKaufland und Co? Wenn Du nicht gerade Abitur hast, (mit einem guten Abi zum Discounter ist geradezu ein Witz! -) hast Du kaum Chancen auf eine qualifizierte Weiterbildung innerhalb der gierigen Konzerne. Du bekommst nicht einmal einen Kurs, bzw. trotz z.B. Bürokraft einen externen PC Kurs in MS Office bezahlt. Weil Du dieses Programm in jedem Unternehmen fast Pflicht als Fachkraft nicht einmal diesen in einer Filiale anwenden kannst. Da darfst Du Dich mit vorprogrammierten LidlKaufland Intranetprogrammen herumschlagen. Was meinst Du was Deine Ausbildung ausserhalb der Discounter wert ist? Nichts! Nicht umsonst bleiben gezwungenermaßen viele Mitarbeiter in diesen Discountern hängen. Und hier geht es nur noch um COPRA Listen &Co. wie der maximale Erfolg mit minimalsten Kosten und minimalstem Personal (1 für 3) herauszuholen ist. In solchen Unternehmen wirst Du hin und her geschoben wie eine Schachfigur, zum Handlanger der oberen Chefs und der Milliardäre. Alle paar Wochen Revisionen und Controller im Haus. Und.. Du tanzt wie eine ängstliche Ameise im diese Leute herum in der Hoffnung bei Deiner "Superarbeit" keinen Fehler gemacht zu haben. In solchen Konzernen insbesondere bei Lidl und Kaufland (sicherlich auch bei Aldi) kontrolliert Der Eine den Anderen. (Lehrlinge fallen haufenweise durch die Prüfungen! - weil diesen etwas völlig anderes vom Discountsystem vorgelebt bekommen. Bei der "Lehre" geht es nicht Zitat: "um gut anstellen um dann nicht an der Kasse zu sitzen. Sondern auch um Zukunftsperpektiven - da wirst Du bei den Discountern Dein blaues Wunder erleben bei 80 % Teilzeitbeschäftigten. Es ist wie beim Multilevel marketing - einige verdienen sehr viel, andere gar nichts trotz Anstrengung und viel Arbeit. Der Einzelhandel ist nicht dazu da, gegenüber anderen Berufen zu schuften wie ein Pferd und unterm Strich kommt nichts dabei heraus ausser irgendwann vor lauter Leistung bringen für Nichts, Burnout. Im Handwerk verdienst Du in der Lehre zwar sicherlich weniger. Aber die Chance anschließend gutes Geld zu verdienen ohne Akkordarbeit (ausser diese wird als solches bezahlt!), mit ein wenig Ehrgeiz eine Weiterbildung zum Techniker,Meister, Ingenieur ist immer für jeden vorhanden. Da kannst Du etwas damit anfangen und nicht wie ein Roboter +ohne Rechte in den Discountern von den Chefs (mit deren Eigeninteressen!) Befehle entgegennehmen zu müssen. Andernfalls kannst Du nur selbst zu einem solchen werden, getrieben und korrumpiert von diesem System. Wenn auch Lidl inzwischen nicht mehr der einzige negativ auffallende ist, mit viel PR und fersehwerbung so gut wie möglich zugedeckt... es gibt inzwischen ein paar andere von Lidl gut abgekupfert----- z.B. ganz aktuell: http:www.zdf.deZDFmediathekbeitragvideo1360810Schikane-Netto-Mitarbeiter-packen-aus-#beitragvideo1360810Schikane-Netto-Mi Keine Sorge, ich bin also auch über andere Discounter, bzw. über das Discountergeschäft allgemein und komplex gut informiert und im Bilde. Wenn Ihr meint dass Lidl inzwischen tatsächlich nicht mehr das größte Übel ist, kann das zwar sein, dieser ist aber mit seinem Methoden der hauptsächliche Input für alles andere im Discount. Ob früher oder heute oder morgen. Übrigens @ Lidl Azubiene... wenn Du meinst das sind alles nur alte Informationen, dann bist Du natürlich etwas auf dem Holzweg. Es gibt leider noch mehr von Dir, die sehr lange brauchen das Discountersystem, inkl. die Mitarbeiterrekrutierung und anschließ-ender Lohnbezahlung ,geschweige denn Mitarbeitrechte zu durchschauen. Wenn es auch noch schlimmere Jobs gibt als im Discounter wie Lidl,Aldi,kaufland und Co. Verteidigen braucht man diese trotzdem nicht. Im Übrigen kann ein Unternehmen das über 40 Jahre auf dem Rücken der Mitarbeiter (Azubis spielen dabei eine untergeordnete Rolle –trotz Ihres vermeintlich guten Lohn – und der „Lidl Karriere“) ihre Umsätze und Milliardengewinne generierte, nicht einfach lapidar sagen „jetzt wirdist alles anders, Ehrenwort. Natürlich hat sich dies Lidl &Co. gerne so einfach vorgestellt jedoch nur aus reinem Kalkül des Image- und Umsatzverlusts wegen. An die vielen Menschen und Mitarbeiter die im eigenen Unternehmen mit diesem System darunter gelitten haben und immer noch leiden, auf vieles verzichten mussten, andere auf der Strecke blieben, daran dachte offensichtlich niemand. Sind diese Fakten und Tatsachen einfach so unter den Tisch gefallen? Es wäre angebracht Mitarbeiter anders zu behandeln, darüber nachzudenken, dass mit deren abgepressten, nicht bezahlten Arbeitsleistungen indirekt der jetzt existierende, riesige Konzern aufgebaut und finanziert wurdebzw.wird. Genaugenommen könnte man rechnerisch sagen „unter falschen Voraussetzungen sich selbst ( quer-)sub-ventioniert“, damit sind ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile entstanden. Auch durch ersparte Lohnanteile, bzw. nichtbezahlter Arbeitszeit der eigenen 200 000 Mitarbeitern. Nur so ist das Unternehmen groß geworden und funktioniert erfolgreich. In den Studien von McKinsey und Co. erfährt man darüber nichts jedoch bei den Verbraucher- und Menschenrechtsorganisationen und den Gewerkschaften direkt, oder aber zwischen den Zeilen mancher Wirtschaftsinformationen gelesen. Die andere Seite, „das System“ verteidigt sich mit allen Mitteln. Es versucht "die Kröten" das Discounter-Arbeitgeberjargon für Arbeitnehmer, in Schach zu halten. Wie sogar das renomierte „Manager Magazin“ in einem umfassenden Bericht („Lidl Chaoskommando“) bereits 2007 aufdeckte, ist das Leben selbst für höhere Angestellte bei Lidl nicht so kom-fortabel wie die Sitze ihrer Dienstwagen. Das Arbeitsleben bei LidlKaufland gleiche eher einem militärischen Ausbildungslager. Und natürlich werden in militärischen Zusammen-hängen auch Geheimdienste (Big Brother) eingesetzt. Ist dies wirklich nur ein subjektiver Eindruck von einigen Wenigen- wie es immer dargestellt wird, bei relativ so vielen Mit-arbeitern des Konzerns? Sicherlich nicht. Es gibt bis heute kein Discounter der in den vielen Jahren zum widerholten Male so viele Supergau´s und Negativschlagzeilen verursachte. Er ist derjenige, der als ganzer Kon-zern mit seinen agressivsten Expansions-Methoden und Preispolitik am meisten auffällt –alle wenigen Mitbewerber übertrumpfen möchte, am schnellsten wächst, um jeden Preis. Aus gutem Grunde und mit Recht wird deshalb gerade bei diesem Konzern genauer auf dessen Verhalten, seine Unternehmenspolitik, geschaut. Allerdings, das hat LidlKaufland inzwischen ein wenig begriffen, dass dieses Geschäftsgebaren auf Dauer nicht aufrecht erhalten werden kann. Insbesondere deshalb nicht, wenn immer mehr Mitarbeiter, Ver-braucher,Kritiker und andere sich auf verschiedenste Weise öffentlich dagegen wehren. Jeder einzelne Mensch als ein wichtiger Teil unserer demokratischen Gesellschaft sollte unter solchen Umständen den Lebensmittel-Multis und deren Machenschaften Widerstand entgegensetzen. Nur auf diese Weise gibt es Bewegung und Veränderung in die richtige Richtung. Zum Vorteil aller Menschen zugunsten ihrer Lebensqualität und Arbeitsplätze. Natürlich sind auch einige Mitarbeiter von Lidl,Kaufland (auch Aldi und Co.) der Meinung, dass die Kommentare von Kritikern und Gegnern dem Lidl-Milliardenkonzern sogar sehr schaden würden. Dazu zählt auch meine Kritik. Es wurden auf dem verdi Online Blog so-gar direkte Bedrohungen und Beschimpfungen ausgesprochen. Gegenüber anderen Krit-ikern, als auch besonders mir gegenüber. Das ist erstaunlich und macht Angst zugleich. Dies sagt für mich einiges aus. Es erzeugt nämlich bei vielen wachen Mitarbeitern und den Kritikern auch die Gewissheit man muss wieder den Mund halten. Als leben wir in einem totalitären Staat in dem es keine Meinungsfreiheit gibt. Kritik, auch wo Kritik not-wendig ist natürlich unerwünscht ist das schadet, logisch. Die Reaktionen sind auch absehbar. Ach ja... speziell über die karriere von Lidl bis neeesten Datums – siehe u.a. mal den Kommentar vom 15.6.11 – übrigens... nicht von mir geschrieben -Gehalt als Geselle ---- http:www.wiwi-treff.dehomeloungeread.php?ukatid=14&f=28&i=1571&t=1571&collapse=1 Übrigens Lidl Azubine Deutschlands bekanntester Manager sagte in einem Interview: „Geiz ist Geil« heißt nichts anderes als »Billig ist gut«, und billig zerstört die gesellschaftliche Anerkennung für Arbeit. Wer als Werker täglich suggeriert bekommt, dass das, was er mit seiner Hände Arbeit schafft, nur durch Verramschen zu etwas Kleingeld gemacht werden kann, verliert jegliches Wertegefühl. Konkret: Es geht eine Werteordnung kaputt, in der Arbeit eine wichtige Rolle spielt. Recht hat er –genau so ist es wer hat Schuld, wer ändert dies als wir selbst? http:www.zeit.de200518W_Wiedeking http:www.cicero.de97.php?ress_id=6&item=1357 Wenn sich nichts ändert, auch in unseren Köpfen, den Konzernen, den Discountern wie Aldi,Lidl&co ein Ende ihrer perfiden Unternehmenspolitik mit allem Nachdruck aufgezeigt wird, dreht sich die Endlosschleife nach unten immer weiter. Über das ganze Thema sollten insbesondere junge Menschen die eine Lehre im Einzelhandel und ganz besonders im Discounter beginnen wollen einmal gründlich nachdenken. Die in einem Hochlohnland entstandene negative Entwicklung des Ausverkaufs des Arbeits-wertes, fehlender wichtiger Prinzipien und Qualitätsbotschaften, ihrem Image, der Skan-dale, dem Würgegriff und Abhängigkeiten, der immer mehr deutlich sichtbar- und spür-bare respektlose Umgang mit Arbeitnehmerrechten, fehlender Mitbestimmung und Nied-riglöhnen. Die schon übliche schlechte Behandlung und Ausbeutung der 80% Teilzeitbeschäftigten, sogar meist "geringfügig Beschäftigter" gehört längst zum System. Man muss größtenteils keine besonderen beruflichen Qualifikationen erfüllen, um im ein-fachst- nüchternen Selbstzweckambiente – im „Charme“ einer Hinterhofgarage, der Holzpaletten, Pappkartons, der monotonen Kassettendecken und gereihten Neonlichter für die Discounter zu arbeiten. Derartige Arbeitskräfte stehen dem Markt in großer Zahl zur Verfügung. Und genau daraus entsteht fast schon automatisch für diese Arbeitgeber keinen Druck, höhere Löhne und angenehme, faire Arbeitsbedingungen zu bieten. Im Gegenteil, viele arbeiten zeitweise über Jahre hinweg sogar zusätzlich umsonst, Überstunden ohne Lohnausgleich. Von einer Mitverantwortung der Konzerne am Raubbau der Natur ohne Rücksichtnahme auf die Erhaltung von Resourcen, von internationalen Umweltschäden erst gar nicht zu reden. In den Discounter kann man sich über viele Jahre ob gelernt oder ungelernt, ob mit Know How oder Aushilfskraft noch so anstrengen, irgendwann... 50% (siehe Managermagazin –Lidl Chaoskommando!), verlassen dieses Unternehmen schon nach einem halben Jahr ! Gründe.... u.a. siehe oben ! m.f. G.

  43. Scholz - 26.07.2011, 21:29 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    kurz dazu: wer kaufmann im einzelhandel lernt und sich gut anstellt wird mit sicherheit nicht lange an der kasse sitzen! und schon gar nicht ware packen! also am besten nicht von dingen reden von denen man keine ahnung hat! perspektive ist ja mit sicherheit wesentlich besser im handel als ein handwerker für einen hungerlohn!

  44. NURICH - 25.07.2011, 18:20 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Sorry 3. Versuch- der klappt!! Gedanken über unsere schnelllebige Zeit..... http:www.youtube.comwatch?v=3IlFN5Gf6WA Lieben Gruß NURICJH

  45. NURICH - 25.07.2011, 18:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    http:faszinationmensch.wordpress.com20110720braucht-es-zum-glucklichsein-den-staat#comments

  46. NURICH - 24.07.2011, 16:52 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Nachtrag. Schaut mal dieses Video an.

  47. NURICH - 24.07.2011, 14:36 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @kennmichaus, Du liegst ja einerseits richtig - aber Du packst damit nicht das Übel an der Wurzel. Es ist das System, dass diese Praktiken zulässt. Politisch, wirtschaftlich hart an der Grenze, menschlich, moralisch empfundengedacht eine Sauerei, aber rechtlich in einer Grauzone die nicht geahndet wird. Und was mich stört ist, dass Du gar nicht richtig auf meinen Kommentar eingegangen bist! Hättest Du ihn vernünftig gelesen und verstanden, dann wüsstest Du auch, dass ich dasselbe glaube wie Du, aber einen anderen Ansatz gewählt habe. Du beschränkst Dich -zumindest in den Kommentaren- ausschließlich auf Lidl. Das Problem löst Du damit aber nicht - sondern nur eines von vielen. Die anderen werden-- wenn Lidl sagen wir mal durch den Druck der Öffentlichkeit gezwungen wäre anders zu agieren—weitermachen wie bisher, auffangen was Lidl vielleicht wegen moderater Preiserhöhungen an Kunden verlieren würde. Also verlagert sich das Problem, bleibt aber weiterhin bestehen. Ich mag weder Lidl, noch das Discountersystem als solches - weil ich die weitgreifenden Folgen erkannt habe, weshalb ich sogar mein Kaufverhalten gänzlich umgestellt habe - auch wenn es umständlicher ist und nicht immer erkennbar ist, ob ich damit tatsächlich Produkte erwerbe die unter besseren Bedingungen gefertigt wurden. Trotzdem denke ich das Richtige zu tun, da ich mein Geld dem Discountsystem entziehe und andere Formen des Handels durch meine Kaufkraft stärke. Ich glaube - auch das ist ein deutliches Zeichen, dass Verbraucher setzen können, um zu zeigen was sie wollen. Fakt ist aber- sie rennen zum Discounter weil sie billig wollen - nicht nachdenken was sie damit indirekt in Gang gesetzt haben, nichts darüber wissen wollen und weder daran denken es zu ändern…. Leider! Ich habe festgestellt das persönliche Beweggründe des Hasses auf bestimmte Unternehmen dazu führen können verbittert zu werden und einseitig zu agieren. Mir sind diese Art von Gefühlen nicht fremd und ich kann sie gut nachvollziehen. Aber irgendwann muss man Frieden mit sich selbst schließen und man sieht auf einmal ganz neue Möglichkeiten und kann trotzdem weiterhin auf das Problem aufmerksam machen und Überzeugungsarbeit leisten - aber ohne dabei provokativ zu sein und andere abzuurteilen, wenn sie einem nicht folgen wollenkönnen…. Ungefähr so wie Sarrazin - er hat in vielen Dingen recht - nur er geht so aggressiv, überdeutlich und kompromisslos vor, dass er sich selbst ins Abseits manövriert hat. Wäre er milder, vorsichtiger und diplomatischer ans Werk gegangen hätte er viel mehr Menschen erreicht…. Mit einem solchen Vorgehen verletzt man nicht nur andere, sondern auch sich selbst. Manchmal ist es eben doch besser mit Wattebäuschen zu werfen - die tun nicht so weh und treffen trotzdem! Stetiger Tropfen höhlt den Stein… Lieben Gruß NURICH

  48. Lidlazubi - 17.07.2011, 18:52 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Und da haben wir es schon wieder Der Blog ist vom "28.2.07 13:39"......ALTBACKEN und NICHT mehr aktuell :D:D ihr lernt das auch nie......

  49. kennmichgutaus - 15.07.2011, 12:33 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Nurich - @ Azubine und Co. Wenn Lidl laut (Placebo -) Leitbild in den Anzeigen für die Anwerbung von Mitarbeitern und Azubis von- "Fairness und Teamgeist Gute bis sehr gute schulische Leistungen Engagement und Verantwortungsbewusstsein Kontaktfreude und Offenheit" - spricht, dann klingt dies für mich wie ein Schlag ins Gesicht. Schau mal was auch andere dazu sagen: http:so-zi-al.myblog.deso-zi-alart110912504Wenn-LIDL-von-Superazubis-traumt Wer da tatsächlich meint er arbeitet wegen des "Geschäftserfolges" und Rekordumsätze in einer fairen Firma, wo die Mitarbeiter davon partizipieren, diese mit Respekt behandelt werden, hat entweder noch nie in eine Firma gearbeitet in der das wirklich zutrifft, oder keine Ahnung was man darunter wirklich versteht. Der Ex- DDR Stasi Chef Mielke hatte auch mal nach der Wende gesagt: "ich habe doch alle Menschen lieb". -Obwohl er das Gegenteil praktizierte, unliebsame Bürger einfach grundlos überwachte und einsperrte. m.f.G.

  50. NURICH - 02.07.2011, 14:00 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo Kennmichaus, damit Du siehst, das es nicht ausreicht nur ein Symptom einer „Krankheit zu besiegen. Darin vertrete ich die Meinung der Freimauerer, die im ersten Absatz beschrieben wird. Einschließlich dem Glauben, dass Leben mehr ist als irdisches Dasein. http:www.staatsfeind.netDie_Akte01G.HTM Zudem ist diese Textpassage angebracht zu zeigen, dass es schon immer machtgierige Institutionen gab, die andere beherrschen wollten! Nicht neues unter der Sonne. Das Umfeld hat sich geändert - der Mensch jedoch nicht! Wenn Du Erfolg haben möchtest, musst Du den ganzheitlichen Ansatz wählen. Auch wenn Lidl aggressivste Expansion und extreme manipulativer Geschäftspolitik betreibt, um das Image aufzuwerten und über andere seiner Art zu erheben – alles für den maximal möglichen Erfolg. Das Vorpreschen in Sachen Mindestlohn, und der hohen Ausbildungsvergütungen , dient dazu attraktiv für Bewerber zu sein. Allerdings merken einige recht schnell dass sie unter harten stressigen Bedingungen arbeiten müssen und suchen neue berufliche Perspektiven. Vielleicht bringt der aktuelle , sich verschärfende Fachkräftemangel eine Wende, sodass Discounter (aber auch andere AG) gezwungen werden, ihre Arbeitnehmerpolitik zu verändern. Das Kräfteverhältnis kippt verschiebt sich (das hoffe ich). Die Arbeitsplatzangebote werden höher, als die Nachfrage. Das stärkt die Position der AN. Ein extremes Verhältnis hatten wir während der Wirtschaftswunderjahre. Meine Hoffnung ist dahingehend, dass wir uns zumindest diesen „alten Zeiten“ annähern und somit wieder eine humanere Arbeitswelt schaffen können – AN nicht mehr nur austauschbare standardisierten Arbeitsabläufen unterworfene „Nummern“ sind. Die Chance, dass selbst unterwürfige von Angst erfüllte AN (JobverlustExistenzängste) die Wende wahrnehmen und sich trauen Forderungen zu stellen. Die Zeit der Löhne unter 10€ Brutto und erzwungene geringfügige Beschäftigungsverhältnisse mit der gesetzesverletzenden Verweigerung von Lohnfortzahlung im Krankheitsfallbezahltem Urlaub müssen endlich ein Ende haben. Die meisten wissen dass sie vom AG um ihr Recht betrogen werden - gerade kleine Firmen auch Handwerk , insbesondere Einzelhandel und Gastgewerbe sind da zu nennen. Da wären z. B. Friseure, Kellner, Köche, Bäcker u.u.u. allesamt im Handwerk - meistens unter Tarif bezahlt Eine Friseuse in der Ausbildung bekommt wenig und nach der Ausbildung verdient sie in Vollzeit weniger als eine Verkäuferin in Teilzeit ( 100 Std.) bei Lidl - daher auch die Gegenwehr der Verkäuferinnen (Lidl lohnt sich) , sie begreifen nicht, dass sie trotz ihres Verdienstes verarscht werden. Es wird nicht besser werden, wenn man meint, keine gewerkschaftliche Unterstützung zu benötigen, oder sich nicht traut Mitglied zu werden – oder das (knapp bemessene) Geld dafür nicht ausgeben möchte (nur 1% v. Brutto). In der Arbeitswelt brennt es an vielen verschiedenen Stellen - weil Arbeitnehmer sich nicht wehren- die Arbeit nicht niederlegen und sagen mit uns nicht! So geben sie dummer Weise den AG-n und Politikern die Trümpfe in der Hand - die diese dazu nutzen die Arbeitnehmerschaft zu unterwerfen, den Niedriglohnsektor weiter auszubauen. Obwohl niemals zuvor so viel Geld in der BRD erwirtschaftet wurde wie in den vergangenen Jahren, sind immer mehr Arbeitnehmer nicht in der Lage ihren Lebensunterhalt mit ihrem Entgelt zu bestreiten - im Gegensatz dazu werden die Konzernbetreiber immer reicher. Wer etwas dagegen machen will - muss Forderungen stellen und auf eine Entlohnung beharren, die angemessen ist und zum Leben ausreicht. Ziehen alle mit und richten ihre Forderungen nach den Tariflöhnen aus - dann ist der Sieg gewiss …ohne willuige AN keine Wirtschaft! Was wir brauchen ist eine umfassende Aufklärung aller Bildungsschichten- angefangen bei den Schulabgängern und im gesamten Niedriglohnsektor - wie Dienstleistungsgewerbe, Einzelhandel, Sklavenvermietungen (Zeitarbeit) und auch in Teilbereichen des Handwerks. Die Gewerkschaften müssen in die Schulen gehen, in die Betriebe. Wenn das nicht möglich ist solten sie verstärkt in den Medien publizieren, öffentliche Kampagnen starten - und zwar Branchenübergreifend. Arbeitnehmerrechte nennen und erklären warum es so wichtig ist, das jeder sie für sich in Anspruch nimmt einfordert. AG die nicht darauf eingehen zu verklagen und notfalls sogar zu kündigen! Insbesondere gilt das für Teilzeit- und geringfügig Beschäftigte – die besonders betroffen sind. Die Masse macht es - Einzelkämpfer finden nicht ausreichend genug Gehör. Das geht nicht von heute auf morgen - es ist ein Prozess der sich entwickeln muss. Konsequenz ist der Weg derjenigen die ihr Ziel klar vor den Augen haben. Das sollte sie aber nicht dazu verleiten andere zu verurteilen. Jeder braucht seine eigene Zeit, das kann man nicht erzwingen und nicht mit Ungeduld beantworten. Schwache brauchen Unterstützung, keine fliegenden Fäuste … Wenn ich mir vorstelle, ich und alle anderen Pflegekräfte würden die Alten, Schwachen und Gebrechlichen, Behinderten sowie die Dementen beiseite schieben, weil sie miruns und den täglichen Anforderungen nicht gewachsen (verwirrt) sind, was würde dann aus ihnen werden? Manchmal erfordert es mehr Geduld als man aufbringen möchte oder zu können scheint - aber dann erzielt man doch noch eine positive Wirkung, die man gar nicht mehr für möglich gehalten hat. Soziale Kompetenz zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie selbst dann, wenn sie meint es mache keinen Sinn mehr , nicht aufgibt - es macht immer Sinn. Die Verwirklichung vieler Dinge hängt von dem Vertrauen ab, mit dem wir sie erwarten, erhoffen, erbeten. (Alfred Delp) LG NURICH

  51. NURICH - 26.06.2011, 21:15 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kennmichaus, die angegebenen Links finden keine Adresse…. sie gehen vermutlich zu tief in die Datenstruktur, und finden u. U. nicht den richtigen Pfad. Vertrauen – kann manchmal enttäuscht werden, trotzdem ist es die beste Grundlage für ein gutes Miteinander. Das sehe ich ebenfalls so, allerdings nur, wenn es auf Gegenseitigkeit beruht. Das meinte Laotse auch. Discounter, die alles platt machen….. Ich vergleiche es mit Krebs in einem Organismus – seine „Urquelle“ (Aldi) hat gestreut (zum Nachahmen animiert). Es wurden Metastasen und andere Nebentumore gebildet (Lidl, Netto, usw.) Nun geht der Operateur hin und entfernt nur einen der größeren Nebentumore (Lidl) die anderen können ihr zerstörerisches Werk fortsetzen- ergo- bringt es dem Organismus nicht viel. Eine Teilselektion wäre nur ein kleiner Zeitaufschub. Dabei ist es unerheblich welcher Tumor (Discounter) nun schlimmer als der andere ist, denn sie machen alle so ziemlich dasselbe. Die Wegedie Schnelligkeit mögen unterschiedlich sein, die Wirkung ist aber letztendlich identisch. Menschen (oder deren Angehörige, FreundeBekannte), die unter einem bestimmten Discounter gelitten haben, oder immer noch leiden, sind gefühlsmäßig betroffen, und ich kann sehr gut verstehen warum jemand auf einen bestimmten Konzern fokussiert ist. Ursache Wirkung! Ich zähle mich übrigens zu denen, die eine gesunde Umwelt haben, erhaltenwiederherstellen möchten. Da heißt es auch mal freiwillig Verzicht zu üben, wenn ´s der Umwelt zugute kommt. Man muss nicht alles haben wollen, weil es gerade „IN“ ist… Das schließt mit ein, dass ich um Discounter i. d. Regel eine großen Bogen mache. Die Billigwaren können ganz einfach nicht unter menschlichen und umweltschonenden Bedingungen hergestellt werden. Das muss doch jeder, der ein bisschen nachdenkt kapieren können. Billig geht nur über die Masse, Massentierhaltung, einseitiger Monokultur, Ausbeutung von ärmeren Regionen, Kindersklaven, Kinderarbeit, keine Sozialversicherung (Rente, fehlender Umweltschutz, fehlende Sicherheitsvorkehrungen am Arbeitsplatz! Urwalrodungen, abgebrannte Dörfer (um die Bauern zu vertreiben) Knebelverträge bei Monsanto, Aussterben der Arten u .u.u. 20% der Weltbevölkerung, verbrauchen 80% aller Ressourcen - weil es für sie bezahlbar ist (Billig!) Und hier in Deutschland - was bewirkt Billig da? Niedrige Löhne, unbesetzte Arbeitsplätze, Arbeitnehmer die trotz Vollzeit HartzIV beziehen und immer mehr Reichtum bei einer Minderheit und rasant anwachsende Armut! Siehe: http:www.handelsblatt.comunternehmenhandel-dienstleisterlidl-und-kaufland-machen-rekordumsatz4272110.html ... und die haben Erfolg damit - es lohnt sich wirklich – aber nur für die! @ Herrn Wiebking….. Wieso beteiligen Sie sich nicht an der Diskussion - ich habe eine Frage gestellt… Freundliche Grüße NURICH

  52. kennmichgutaus - 26.06.2011, 13:52 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ NURICH Zitat- Laotse sagt: "Wer nicht genug vertraut, dem vertraut man nicht". "Wer nach Hinweisen sucht, ob es eine Zweiklassengesellschaft in deutschen Firmen gibt, wird schon in der Eingangshalle fündig: bei der Stempeluhr. Die einfachen Mitarbeiter stehen in Reih und Glied sie müssen sich einstempeln. Die Führungskräfte genießen Vertrauensarbeitszeit sie spazieren an der Stempelmaschine vorbei !" Ideal passender Artikel zu Lidl &Co – siehe-- http:www.zeit.de201126C-Coach http:www.wiwi-treff.dehomeloungeread.php?f=28&i=3342&t=1834&ukatid=14 ....und lese mal u.a. den aktuellen Kommentar vom 28.3.11 ( oder 13.6.11) Zwar nicht von mir geschrieben, jedoch in einigen wichtigen Passagen mit meiner Meinung über die Discounter geradezu indentisch. Lidl Azubi: das große Geld hat schnell ausgeträumt –ganz zu schweigen die Vorstellung von fairen Arbeitsbedingungen. Die gibt’s tatsächlich noch – aber irgendwo anders! Leider wissen die relativ vielen Azubis und andere MA bei Lidl gar nicht mehr bei der Accordarbeit und Dauer-Kontrolle wie diese aussehen und was diese mittel- bzw. langfristig positiv zur normalen Lebensqualität beitragen und bewirken !

  53. NURICH - 23.06.2011, 22:20 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Kennmichaus, "Trotzdem "kenne ich mich halt gut aus". Schließlich schreibe ich hier!" An Selbstbewußtsein mangelt es Dir aber nicht. Schreiben kann jeder hier- auch ohne Ahnung ? Deine Kommentare untermauern aber den Wahrheitsgehalt Deiner Selbsteinschätzung. und @ Herrn Wiebking Schade das junge Menschen nur auf das anfänglich verführerisch höhere Einkommen bei Lidl achten – die kaufen die Katze im Sack. Der Lebensmittelhandel ist der Kriegsschauplatz im EZH, die Arbeitsplätze unsicher. Das Leitthema dieses Artikels (Lidl lass die Finger…) verstehe ich dennoch nicht. Für diese Arbeit kann man nicht genug erhalten, zudem wählen die Jugendlichen selbst. Wenn sie schlau genug sind, erkundigen sie sich vorab was nach der Ausbildung passiert , aber nicht bei Lidl`s Märchenerzählern in Anzügen. Nach der Ausbildung wird’s für die meisten nämlich eng. Ausgeträumt ist die Filialleiterkarriere genauso wie die Hoffnung auf einen Vollzeitarbeitsplatz. Die können froh sein, wenn man ihnen 120 Stunden zubilligt. 1200 Euro Brutto für einen Halbtagsjob sind relativ viel, jedoch viel zu wenig um auf seinen eigenen Füßen zu stehen. Spätere Rente? Was diesen Artikel betrifft, sehe ich es so, dass Auszubildende im HW eine sichere Zukunft haben. Fachkräfte werden händeringend gesucht und die Unternehmensnachfolge bleibt oft unbesetzt . Aber- es wird relativ schlecht gezahlt - auch nach der Ausbildung ( teuer für ein Unternehmen) . Bei Montagetätigkeiten sind lange unbezahlte Fahrtzeiten an der Tagesordnung – das verkürzt die Freizeit. Da gibt es sicherlich einiges was man verbessern müsste. Man muss den Jugendlichen das HW nur schmackhaft zu machen. Das Fehlen von Bewerbern (geeigneten) mit Lidl´s Ausbildungsgehalt zu verknüpfen finde ich persönlich etwas danebengegriffen. In der Schweiz z. B. kann man als HW eine goldenen Nase verdienen. Da würde ich Sie gerne fragen, ob die Handwerkskammer im Grenzgebiet zur Schweiz auch über Nachwuchsmangel klagt, oder überdurchschnittlich gut aufgestellt ist - denn das wäre ein eindeutiges Indiz … Tauschen sich die HW´S untereinander aus? Freundliche Grüße NURICH PS. Ich seh schlecht- trotz Brille die Farbgestaltung in der Prüfung ist eine echte Herausforderung...

  54. Kennmichgutaus - 23.06.2011, 15:28 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ NURIch Wenn Du mir zum größten Teil zustimmst... immerhin. Und bei Lidl kaufe ich bestimmt nicht ein, das war mal vor vielen Jahren. Meine Kenntnisse haben andere Gründe. Trotzdem "kenne ich mich halt gut aus". Schließlich schreibe ich hier! Um festzustellen wie es in solch einem Laden aussieht -wie das System funktioniert muss man nicht hinter der Kasse stehen. Weder bei Lidl, noch bei Aldi und Co. Und ein kleiner Rat von mir- sehe doch nicht so (Lidl&) "schwarz" - so wie diese perfide System- Entwicklung gekommen ist -so kann sie auch wieder verschwinden - es ist alles eine Frage des Verstandes und Vernunft. Über 300 Milliarden Euro haben die Deutschen im Jahr 2010 für die Anschaffung ihrer neuen, lux-uriöseren, immer anspruchsvolleren Autos aufgewendet, jedoch in den Lebensmittel Discountern geben sie durch „Hauptsache Billig“ längst jede Vernunft, den Überblick und Ihre Selbstachtung auf. Der langfristig vokswirtschaftliche Schaden wird ignoriert. Inzwischen gibt es zumindest viele Gründe für eine Kritik gegenüber den deutschen Discount-Billigheimern. Experten (und auch ich) sagen längst: „verändert sich das Verhalten der Verbraucher, so ändert sich auch das Verhalten der Anbieter!“ Klingt doch ganz einfach. Am besten... Jeder sollte bei sich selbst anfangen. Du weisst sicher- auch kleine Steine können eine Lawine auslösen (wie am Anfang mal die Discounter -nur diesmal anders herum. Ursache Wirkung !!! m.f.G.

  55. NURICH - 22.06.2011, 16:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Kennmichaus, alles soweit so gut - da gibt’s kaum Einwände. Dennoch - Lidl ist nicht mehr schlimmer ( auch nicht besser) als andere Discounter .http:www.spiegel.dewirtschaftunternehmen0,1518,751302,00.html Erstaunlich das Netto-Discount kaum Schelte bezieht. Obwohl - trotz aller Skandale, wächst Lidl immer weiter, der Umsatz steigt rapide. http:www.handelsblatt.comunternehmenhandel-dienstleisterlidl-und-kaufland-machen-rekordumsatz4272110.html Ein aktueller Link. Wachstum als Umsatzbringer. Allerdings wäre es interessant zu erfahren, ob die Umsätze real gestiegen sind Alte Filialbestände, oder nur durch die Erträge der neu errichteter Märkte. Soweit die faktische Seite. Mit reinem Sachverstand kann man nicht erfassen, warum Mitarbeiter sich all das gefallen lassen und weshalb Kunden nur auf das Geld achten und billigend die Zerstörung der Natur in Kauf nehmen. Aber wir fahren auch kleine Strecken mit dem Auto (ungeachtet der horrenden Preise), rauchen trotz der Gesundheitsgefährdung, essen zu viel, bewegen uns zu wenig, missachten Stoppschilder, Geschwindigkeitsbegrenzungen u. u. u. Unser Verhalten richtet sich quasi gegen uns selbst, gegen jede Vernunft. Kontraproduktiv. Im Fernsehen... Bei Anne Will sitzt Frau Käßmann gibt ihre (guten) Ansichten von sich und wird posthum von den hohen Herren mit (angeblichen ) Intellekt mit Vorwürfen überhäuft sie würde alles zu vereinfachen, es sei ja alles so hochkomplex und kompliziert, selbst Insider haben keine praktikablen Lösungen zur Hand. So ist es überall, reden, palavern und zu keinem brauchbaren Ergebnis kommen. Streitereien, Zerwürfnisse und am Ende nur Verlierer. Wie bei des Kaisers neuen Kleidern - alle reden scheinheilig mit und haben nichts im Blick (außer nackter Haut) - bis auf ein kleines Mädchen, das schlicht einfach ergreifend Worte der Wahrheit spricht . Bloß in der Realität missachtet allzuoft den gesunden Menschenverstand, verstößt täglich gegen die zehn Gebote, verhöhnt Gläubige weil sie niemand so richtig begreift - es wird also so weiter gehen- bis wir alles kaputt gemacht haben…. Ich vermute Du verplemperst Deine Zeit tatsächlich (Du denkst übrigens sehr komplex , aber schön) - schade drum. Gesetzt der Fall, Deine Aktivitäten (und die anderer) bringen Erfolge bei Lidl – was passiert dann- wenn Lidl mehr Personal im Laden hat, den Zeitdruck nimmt, vernünftige Arbeitsbedingungen stellt, dafür aber die Preise moderat anheben müsste (um nicht rote Zahlen zu schreiben)? Wie verhalten sich die Kunden, wenn die anderen Discounter bei ihrer Strategie bleiben - sie wechseln vermutlich zu den Billiganbietern - weil Kunden gierig sind - genau wie die Manager in den oberen Etagen. Das Rad der Zeitdie Entwicklung kann man nicht einseitig zurückdrehen- alles muss mit- sonst hakt es im Getriebe. Das ist ein weltumspannendes Phänomen, alle hängen mit drin. Trotzdem es muss etwas passieren, dringend- sonst sind wir alle im Ar…. Aber weißt Du was das eigentliche Problem ist - WIR -ALLE! Unsere Bewusstseinslage und die Unvernunft im Handeln trotz aller Intelligenz. Globalisierung könnte so schöner, wertvoller, nachhaltiger und menschenverbindender Prozess sein…. Ohne die Mauern in unseren Köpfen. Meine eigene Vision.... PS: Du kaufst bei Lidl ein, woher kennst Du sonst die Aushänge hinter den Kassen- ich nicht! Muss das sein?

  56. Kennmichgutaus - 21.06.2011, 15:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Lidl- Azubine Habe mir nach einiger Zeit mal wieder die Mühe gemacht hier auf der WS einige weitere Kommentare zu lesen. Auch Deine. Ich merke, bei Dir dauert es offensichtlich länger hinter das Discountersystem- insbesondere dieses von Lidl&Schwarz zu kommen. Davon gibt’s leider viele. Es ist für den Verein doch schön, so spart dieser von Dir und Co. so am meisten, viele Jahre bis Du nichts mehr anderes kennst ausser Lidl+Kaufland. Alles easy. @ Marco hat schon recht. Irgendwas finden irgendwelche Lidl Sklaventreiber immer an den Mitarbeitern. (und sei es die dauernd auftauchenden Revisionsfuzzis mit ihren Planzahl- Wettbewerben welcher Laden der Beste ist, obwohl längst der Markt mit Discounter gesättigt ist. Denke nur immer positiv über Deinen Arbeitgeber, dass Du nicht auf dumme Gedanken kommst faire Bedingungen, bzw. normale Arbeitsbedingungen und einen wirklich anständigen Lohn einzufordern. Was man darunter versteht entscheidet das Discountsystem von Lidl, Aldi und Co. und nicht Du. Du wirst einfach mit viel PR manipuliert und hältst dann die Klappe. Ich sags Dir nochmals, auch wenn meine Zeit wahrscheinlich verplempert ist. Zumindest, dass es wenigstens andere hier merken. Guter Lohn ist heute relativ. Egal ob Dir Lidl 7.50 Euro oder 20 € in der Stunde zahlen würde, ändert dies nichts an folgender Tatsache: 12.50 oder sogar 20 Euro hört sich zwar für Dich gut an. Wenn Du aber nur Stundenweise, Teilzeitbeschäftigt bist, wirst Du bald nicht mehr als 1000 –1200 Euro brutto verdienen. (das Du ja angeblich jetzt schon hast. Das ist das verführerische, bzw. betrügerische. Denn dabei bleibt es. Ob etwas gelernt oder nicht- egal. Rechte hast Du sowieso nicht. Und Du... bist gleichzeitig immer auf Abruf bereit. Weder Zeit noch Genehmigung von Lidl den anderen halben Tag irgendwo anders noch Kohle zu verdienen. Immer auf dem Sprung. Du meinst wohl das ist überall üblich. Ich hoffe Dein Lidl Lohn reicht Dir dann zum Leben mit Familie. (oder bist Du noch bis über 30 bei Mammi –wo`s nichts kostet?) Übrigens, irgendwo abschreiben habe ich gar nicht nötig. Da bist Du ebenfalls auf dem Holzweg. Übrigens... glaube nur nicht Deine angebliche 1er Note als Verkäuferin würde Dir was bringen. Wie schon mal geschrieben, was lernt man denn schon in solchen Läden, des geschaffenen, sich langsam selbst überholenden Discount- Systems und Geschäftsmodells fehlender wichtiger Prinzipien und Qualitätsbotschaften, dessen Image, der Skandale, Überwachung, dem Würgegriff und Abhängigkeiten, der immer mehr deutlich sichtbar- und spürbare respektlose Umgang mit Arbeitnehmerrechten, einer fehlender Mitbestimmung und den relativen Niedriglöhnen. (äh -natürlich "guten" Löhnen) Die meist schlechte Behandlung und Ausbeutung der 80% Teilzeitbeschäftigten, meist sogar "geringfügig Beschäftigter" gehört längst zum System. Man muss nämlich größtenteils keine besonderen beruflichen Qualifikationen erfüllen, um im Charme einer Hinterhofgarage, Paletten und Neonlicht für Discounter zu arbeiten. Derartige Arbeitskräfte stehen dem Markt in großer Zahl zur Verfügung. Daraus ergibt sich fast schon automatisch für die Arbeitgeber keinen Druck, höhere Löhne und angenehme, faire Arbeitsbedingungen zu bieten. (auch da wird Dir etwas vorgegaukelt was nicht der Wirklichkeit entspricht!) Im Gegenteil, viele arbeiten zeitweise über Jahre hinweg sogar zusätzlich umsonst, Überstunden ohne Lohnausgleich. Rechne alleine nur diese Zeit über viele Jahre hoch. Inkl. fehlender Sozialleistungen. Eine stattliche Summe kommt da zusammen. Von einer Mitverantwortung der Konzerne am Raubbau der Natur, ohne Rücksichtnahme auf die Erhaltung von Resourcen, von internationalen Umweltschäden ebenfalls schon gar nicht erst zu reden. Dass es tatsächlich noch zufriedene Lidl&Schwarz Mitarbeiterinnen gibt -oder zumindest noch welche geben könnte, möchte ich nicht einmal in Abrede stellen, ist ja in Ordnung. Jedoch müsste Euch allen längst aufgefallen sein, warum alleine bei den Gewerkschaften- die sich doch gerade um Betriebsräte, Tariflöhne, Menschenrechte und sozial gerechte Bedingungen in der Arbeitswelt kümmern, sich unglaublich viel ausgerechnet um Eure Firma dreht. Das muss doch einen Grund haben!? Genaugenommen ist dies hier also nicht gerade die hervorragend geeignete Plattform für das Pseudo -Lidl –Kaffekränzchen in denen Ihr Eure Lidl&Schwarz Placebo Kekse erfolgreich verteilen könnt. Trotzdem seid Ihr fast ein wenig zu beneiden in Eurer heilen Lidl Welt. Dazu die tollen Plakate an der Badezimmergekachelten Wand hinter der Kasse auf denen Eurer Unternehmen gerade wieder mal aufgeschlossene, fleissige Mitarbeiterinnen auf Minijob –Basis sucht. Man sieht Ihr expandiert immer noch, weil andere platt gemacht, KollegInnen von Dir gerade gegangen (worden) sind. Einfach Toll. Ihr habt also keine durchgeknallten karrieregeilen Chefs die einen mit Psychotricks oder keiner Ahnung von moderner Personalführung oder Abmahnungen immer wieder ärgern, einem die Arbeit vermiesen bis zur inneren Kündigung ? Also...wenn man mal ganz locker ein paar Fragen stellen könnte die Euch vielleicht schon längst auf den Nägeln brennen. Aber diese Fragen gibt’s bei Euch ja nicht, Ihr seid zufrieden, wie die Ameisen. Einfach wie eine Ameise arbeiten das macht Spass. Und die Firma verdient sich dumm und dämlich. Du hast nichts zu sagen –ob als Azubi oder Abteilungsleitung, oder Sonstwer. Wie schon einmal von mir geschrieben, was ist mit den ganzen Informationen von allen Medien, Verdi, div. Menschenrechts- Organisationen, Attack, hunderten von Internetseiten, Webadressen, Fernsehdokumentationen, Wirtschafts- und Handelsblätter , (zb.Finincial Times Deutschland, siehe:) http:www.ftd.deunternehmenhandel_dienstleister1102605262407.html?mode=standard oder: http:www.arte.tvdegeschichte-gesellschaftHauptsache-billigHauptsache-billig1539538.html Meinst Du alle diese Infos wären nicht mehr aktuell? Ja dann - Naiver geht’s nimmer. Du schiebst zugunsten der Chefs, manager Supermultimilliardäre die immer gleichen Probleme von LidlKaufland, Aldi und Co. einfach wieder auf andere. Selbst schuld wenn Du nicht merkst, dass Deine Firma ein Spezialfall ist. Die meisten denken einfach dass sie einen Job – Hauptsache Arbeit - haben, oder darauf angewiesen sind, mehr nicht. Irgendwann sind solche Menschen aber kaum mehr in der Lage zu kündigen. Weil der mieße Job verteidigt wurde wie von Dir bis es zu spät ist. Dich dann plötzlich keiner mehr haben will mit Deinem Lidl Zeugnis. Dann merkst auch Du was Dein vermeintlich guter Stundenlohn wert war – ich würde sagen reine Hinhalte- und Placebo Taktik. Mit Deiner vermeintlichen Karriere (Dein Kommentar: „Nur die Harten kommen in den Garten“ – geradezu lächerlich "Selbstbetrug "nennt man so etwas !) kannst Du warten bis zum St. Nimmerleinstag. Oder Du hast die Lidl Philosophie andere Menschen zu kontrollieren verinnerlicht. Du solltest Dich mal auf anderen Wirtschaftswissenschafts- Blogs kundig manchen was Deine eigenen (EX) Chefs aktuell schreiben! Da stellt Du keine Fragen – denn die Antworten willst Du Ihr nicht hören die stellen andere für Euch. Z.B. an die Herren Schwarz, Gehrig und Co! Frage doch mal einfach Deinen direkten „Filialverantwortlicher“ Marktleiter Superchef -oder DichEuch selbst: Z.B. wie es sich verhält, wenn ich wirklich nur 30 Stunden arbeiten kann? Wie oft muss ich einspringen wenn die Kollegen ausfallen? Warum haben wir keinen Betriebsrat- einige wichtigen Entscheidungen – auch der Lohn könnte somit moderater, fairer, und vor allen den allgemeinen Lebensbedingungen angepasst werden?! Warum haben wir so wenig Ware, die zu fairen Bedingungen produziert wurden? Wann kann ich wenn ich es will 3 Wochen am Stück meinen Urlaub nehmen ? Wann und wie bekomme ich meine Überstunden oder Zuschläge bezahlt ? Wieso soll mindest eine halbe Stunde Vor- und Nacharbeit als Betriebsinteresse gelten, die quasi nicht bezahlt werden? Warum werden den Lidl & Schwarz Jungmanagern 4000.-€ Anfangsgehalt bezahlt und ich bekomme einen Hungerlohn? Warum gibt es Probearbeit ohne Bezahlung? Wieviele Jahre muss ich VollzeitTeilzeit arbeiten bis ich unaufgefordert ein paar Euro mehr Gehalt erhalte - statt bis zum st. Nimmerleinstag hingehalten werden? Warum werden Leute plötzlich entlassen, die lange Erfahrung, Fachkenntnisse und Engagement zeigten? Warum sucht Lidl&Schwarz lieber neue Mitarbeiter die wieder billiger sind? Warum werden Mitarbeiter von Anfang an nach falschen, niedrigeren Lohngruppen bezahlt? Wieso muss sich Lidl&Schwarz mit so vielen Arbeitsgerichtsprozessen herumschlagen oder Abfindungen zahlen? Wieso schließt Lidl&Schwarz eigene, „gutgehende“ Märkte siehe Ex- Calw) bei Nacht und Nebel, nachdem das Personal einen Betriebsrat gründen wollte? Dieses sind die modernen Arbeitsplätze http:www.youtube.comwatch?v=Z1TXffh7NpE Wieso gehen die Image –Aktionen von Lidl&Schwarz immer nach hinten los ? Wieso werden von Neckarsulm Verträge mit große PR Unternehmen vorzeitig gekündigt? Wieso stimmt das CI von Lidl&Schwarz –quasi die Phrasen der Firmengründsätze - an die Kunden vermittelt - nicht? Wieso werden diese von den Managern bei den eigenen Mitarbeitern nicht eingehalten? Wieso wird im Europaparlament aktuell von 14 Nationen bereits explizid über das unmenschliche Sozial- und Lohndumping von Lidl&Schwarz verhandelt? Siehe: http:www.heise.detpr4artikel25255401.html Wieso bin ich in der Firma und arbeite obwohl ich ernsthaft krank bin ? Wieso gibt es bei Lidl&Schwarz so eine überproportionale Mitarbeiter- Fluktuation? Wieso ist Lidl&Schwarz gratis in Ilustrierten, Magazinen und Fernsehen –mit Antiwerbung- aber Eure Marketing-Strategen denken –Antiwerbung ist auch Werbung. Wieso wird Lidl&Schwarz - Lidl, Kaufland, Handelshof in Aktionen bestreikt, aber andere weniger oder nicht ? (die Frage habe ich in voriger Info an Euch schon beantwortet). Wieso kann ich mir als LidlKaufland Mitarbeiter anmaßen, mich über die vielen o.g. Menschen und Organisationen, sogar Kunden oder sogar Familienangehörige beschweren, die angeblich meinen Arbeitsplatz „gefährden, indem sie die Mißstände in unserem Unternehmen öffentlich aufzeigen ? Im Umkehrschluss bedeutes dies ein Unternehmen darf sich ohne Skrupel alles erlauben, weil sonst Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen. Man, Ihr habt Vorstellungen.!!?? Eure 200 000 Kolleginnen in ganz Europa sollten sofort die Arbeit niederlegen, dann klappts plötzlich mit anderen, fairen Bedingungen, statt weitere Milliarden im Panzerschrank des D. Schwarz zu bunkern. Das dürfte sicher sein, der würde klein beigeben. Abschließend. Nebst Eurem tollen Job und tollem Arbeitsklima hättet Ihr auch viel zu tun über die langfristigen Auswirkungen des ausbeuterischen, unsozialen Unternehmensmanagement von Lidl&Schwarz, der Discounter in vorderster Front nachzudenken. Ich habe nichts persönlich gegen Euch. Ihr braucht Euch auch nicht schämen oder vor den Kunden verstecken. Wahrscheinlich wisst Ihr es einfach nicht besser bei Eurer „schweren Arbeit ohne Zeit und Überblick“. In meinem privaten Umfeld haben auch manche mehr als 10 Jahre L&S gebraucht um durchzublicken. Ergo- falls Du Ihr dazu auch so lange benötigt, dann könnt und dürft Ihr noch ein wenig von der heilen Lidlwelt zu träumen. Bis Euch die Wirklichkeit einholt.

  57. Marco - 18.06.2011, 00:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Lidlauibi da teilen wir beide wohl das selbe leid. "Nur die harten kommen in den Garten" Das ist ein Spruch der vielt. zum Charakter der Lidl Crew passt. Ich bin mit meinem Abi in die Ausbildung rein und mit glatten einsern wieder raus ! Ich habe weiß Gott schon im 1 Lehrjahr als Stellvertretung gearbeitet, Überstunden ohne ende gemacht und bei Crips & Co war ich unter den besten 3en, hab aber abgelehnt weil ich es schwachsinnig finde für einen Betrieb der einen so verarscht noch Werbung zu machen. Du magst ebenfalls so gut sein wie ich und eventuell bei denen reingepasst haben, aber ich war seit dem 1 Lehrjahr immer ganz oben. Umso mehr baffte es mich als sie mir sagten ich sei zu Überqualifiziert und der Discounter sei zu un anspruchsvoll für mich. Wenn man dann noch von meiner Azubi Gruppe ausrechnet, dass wir am Anfang im 1sten Seminar 45 waren, im 2ten Seminar (Nach Probezeit 35) und von denen nur 4 das 3te Lehrjahr Bekamen, 4 als Kassierer weiter beschäftigt wurden kann man echt nur staunen. Sowas ist leider keine Zukunftsperspektive, denn andere Kollegen von Superazubi on Tour (die Filialen geleitet haben und super Qualifiziert sind) werden auch nicht genommen .... Aus(beut)ung bei Lidl (ent) lohnt sich D

  58. Lidlazubi - 18.06.2011, 18:16 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Marco: Ich schreib das jetzt mal so hab jetzt auch 2 jahre bei lidl fertig gelernt, habe in den VKprüfungen mit glatter 1 überall bestanden, das 3. Jahr wurde hinten ran gehängt, vertrag letzte woche unterschrieben, ich verkürze sogar um ein halbes jahr, bin im januar fertig. und um es ganz krass zu sagen: "nur die harten komm in garten!". wenn du dich anstrengst, gute noten hast und super arbeitest, sind deine aufstiegschancen fast grenzenlos und nicht gering. man muss nur etwas dafür tun, und sich nicht immer auf die firma verlassen!!! und das gilt für alle!: bevor ihr immer auf die firmen einschlagt, schaut euch selber mal an und denkt darüber nach was IHR vielleicht falsch gemacht habt.

  59. Marco - 18.06.2011, 11:37 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich hab 2 Lehrjahre bei Lidl verbracht und du hast vollkommen recht... Es lockt, macht Süchtig und einen krank. Ich bin Innerlich so kaputt gemacht worden. Und für was? Das Geld, was jeden Monat ein Trost war und ich mich verkaufte... Sehr schöner und guter Artikel, ich hoffe das wird den Jugendlichen klar die sich bei Lidl bewerben: Denn eine Übernahme Chance ist sehr sehr gering. Und das 3te Lehrjahr als Einzelhandels Kauffmann bekommst du noch weniger als eine Festanstellung... Lasst es , Finger weg !

  60. Schwarzimperiumfrau - 12.06.2011, 20:26 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @C.G. Jung u. Kennmich(nicht)aus, aha, jetzt wissen alle Bescheid. Was wollt ihr eigentlich? Ihr postet einerseits, es werden Mitarbeiter ausgebeutet, unterdurchschnittlich bezahlt und regt euch auf, dass Azubis überdurchschnittlich entlohnt werden. Merkt ihr nicht, dass ihr euch selbst widersprecht? Ja, was denn nun? Kennmich(nicht)aus benutzt andere Kommentare und stellt sie hier ein (Normalzustandrot) Übrigens trifft man das Phänomen Ausbeutung überall an. Der Gesundheitsjahresbericht der DAK 2010 zeigt, dass psychische Erkrankungen stetig zunehmen. Überberlastung, Stress, Mobbing und unsichere Arbeitsverhältnisse – ihr regt euch über Überbezahlung auf - freut euch doch!

  61. C.G. Jung - 02.06.2011, 22:08 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichgutaus Recht hast Du! War selbst bei KL,und das was ich da erleben musste gleicht mehr einem Krimi. Werben mit MA-Offensive etc pp für die Öffentlichkeit,aber hinter den Fassaden sieht es anders aus! MA die burnout erleiden,dann mobbing,intrigen. Ein BR der Arbeitgeberfreundlich eingestellt ist,warum das so ist?lass ich besser so mal dahingestellt. Es gibt noch wesentlich mehr Punkte die ich hier erwähnen könnte,aber ich lasse das. Jeder kann selber seine Erfahrung machen. Nur wer einen "Verstand" besitzt,keine "rosarote Brille" trägt,und nicht alles "glaubt" was die einem erzählen,sieht was sich da abspielt,und wehe dem man macht dann auch noch seinen Mund auf! Dann könnte es für einen selbst ungemütlich werden! Eines noch zum Schluß,fast alle in den Führungsebenen bei LidlKaufland sind geschult in dem was sie tun! Es wird den einen oder anderen geben,die wissen was ich damit sagen möchte! Wünsche allen noch einen schönen Abend!

  62. Lidlazubi - 17.05.2011, 13:42 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @patrick: Genau deiner Meinung was die einstellungskriterien angeht! Wer zu viel fordert, gleichzeitig aber zu wenig bietet ist selber schuld wenn er keine Azubis findet =Handwerk

  63. Patrick - 16.05.2011, 17:29 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichaus, http:www.genios.dewebcgi?START=A50&NO=arndwiebking19680601&DBN=MADO&KLK_people=MADO&ZG_PORTAL=PEOPLE&T_TEMPLATE=people so Lidl-Geschäftsführer Arnd Wiebking. Vernünftige Schulnoten sind jedenfalls eine gute Voraussetzung, als Lehrling eine Stelle bei einer der renommierten österreichischen Handelsketten zu bekommen. http:www.lebensmittelzeitung.netnewskarriereLidl-Praesentiert-sich_53264.html Soviel zu Brett vorm kopf- heut schon in den Spiegel geschaut!

  64. Patrick - 16.05.2011, 17:23 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hallo Lidlazubi, und frech ist der. „Bei Lidl wirst Du nur der mit dem Brett vor dem Kopf und ohne Skrupel "Filialverantwortlicher" Bezeichnet Verkaufspersonal das er gar nicht kennt als dumm und skrupellos. Armseliges menschenverachtendes Verhalten. Einfach nur abgehoben und espektlos. Der streitet sich mit Jugendlichen?! So gebildet wie er tut ist der für mich nicht! Genauso hirnrissig zu behaupten Lidl zahle den Auszubildenden zu viel und nimmt dem Handwerk somit Auszubildende weg! Ein Jugendlicher, der lieber Autos repariert, mit Holz arbeiten möchte, lackiert oder tapeziert, sich als Installateur oder Heizungsbauer berufen fühlt wird diesem Ruf folgen und sich bewerben. Wenn die Ausbildungsbetriebe denken dazu braucht es einen überdurchschnittlichen Realabschluss – selbst schuld. Sollen die sich an die eigene Nase fassen und ihre Einstellungskriterien überdenken. @Wiebking - Verwandtschaft bei Lidl gehabt?

  65. Lidlazubi - 15.05.2011, 20:04 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Patrick: "Kennmichgutaus" hat halt keine ahnung und kennt sich nicht aus(!!) Auf jede seiner kernaussagen bringt er "beweise" die entweder absolut veraltet sind oder seiner fantasie entspringen. Und wirklich "stress" herrscht überhaupt nicht. dabei bilden aber feiertagesaisonbedingte tage die ausnahme verständlicher weise )

  66. Patrick - 14.05.2011, 21:42 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Lidlazubine, wieso lässt du dir von diesem Alten der sich angeblich auskennt sagen- Jugendliche die bei Lidl arbeiten haben woanders keine Chance. Das ist Diskriminierung. Das ist so, als wenn er schreibt: du bist zu blöd für einen anderen Ausbildungsplatz! Maler machen auch immer den selben Mist, wie Wände streichen. Was soll daran besser sein, als bei Lidl Kartons zu wuchten.

  67. Patrick - 14.05.2011, 21:29 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Lidlazubi, Ausgelernte im Handwerk... Tischler, Frisöre. Bäcker, Landschaftsgärtner usw. Sch... Bezahlung . Anständige Löhne - dann kommen die Fachkräfte. Bei Lidl würde ich nicht arbeiten wollen - so ein Stress geht auf keine Kuhhaut. Aber ich finds blöd, wenn sich jemand über die Löhne bei Lidl aufregt. Ist doch nur gerechtfertigt für das was Lidl von Auszubildenden erwartet. Die müssen ran wie Schwerarbeiter, von Anfang an.

  68. Lidlazubi - 12.05.2011, 21:57 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Patrick: was genau meinst du und wen meinst du mit "wir"?

  69. Patrick - 12.05.2011, 19:50 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ja klar. Wir verdienen die Hälfte für die gleiche Stundenzahl und einen späteren Bruttoverdienst weit unter anderen Verdienstmöglichkeiten. Die Stundensätze für Kunden liegen aber jenseits Gut und Böse. Wer zockt denn da ab (außer Lidl)?

  70. Kennmichgutaus - 22.04.2011, 12:03 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Lidlazubine Du meist wohl die Jahre bis jetzt einfach Gras über die Ausbeutung drüber und fertig. Irgendwie hast Du eine völlig falsche Vortstellung von Lidl&Co inkl. einer solchen billigen Personalpolitik. Dieser Laden mancht es sich ziemlich einfach wenn überhaupt zu sagen Sorry Mitarbeiter,Verbraucher wir haben Euch 40 Jahre betrogen, belogen, bespitzelt, verarscht. Toll. Nichts hat sich geändert. Dieser Konzern hat nur gelernt (u.a. von Aldi) sich noch besser zu tarnen und täuschen. Das ist die Gegenwart und die Zukunft. Übrigens Du kannst mich fragen was Du willst,insbesonderewas nichts zur Sache beiträgt. Wenn Du Lidl Azubine mit Hurrageschrei so begeistert bist, hast Du noch nichts gelernt. Was ich bin und mache ist hier völlig uninteressant. Ich gehe von dem aus, dass ich beruflich schon mehr Ahnung und "Karriere" gemacht habe, als Du jemals bei Lidl&Co überhaupt in der Lage bist. Fakt ist, die meisten Jugendlichen fangen bei Lidl an weil sie keine andere Chance haben. Der LidlKaufland Werberekrutierungsfake "Wir suchen die Besten" ist geradezu lächerlich. So fängt man besonders diese ohne besondere Bildung und Perspektive. Zum Kartons spazieren fahren und kassieren braucht es sowieso keine besondere Ausbildung. Obwohl ich jedem Azubi der EH Kaufmann lernen will das Beste wünsche. Bei Lidl wirst Du nur der mit dem Brett vor dem Kopf und ohne Skrupel "Filialverantwortlicher". Schon diese Sonderbezeichnung ist gefaikt und spart Lidl Löhne! Leider gibts noch viele andere Beispiele dieser Art. Im Übrigen auf den Verdi blog kommt es gar nicht mehr an. Aktuelle Informationen über deinen Arbeitgeber haben sich auf andere Blogs und Internetforen verlagert. Beispiel -ganz aktuell http:www.sueddeutsche.dewirtschaftlidl-in-frankreich-streik-in-stellvertretung-1.1087798 mach was Du willst. Du kannst weder mich noch tausende andere (EX-) Mitarbeiter von Lidl oder Kaufland überzeugen, dass dieser Arbeitgeber sich geändert hat. Es ist und bleibt Ausbeutung zugunsten von Multimilliardären. Und Dich davon zu überzeugen etwas besser hinter die Kulissen zu schauen macht offensichtlich keinen Sinn. (Dafür braucht es weder hauptschule noch Abitur -nur ein bisschen gesunden Menschenverstand! Meine Kommentare an Dich sind damit genug und beendet.

  71. Lidlazubi - 22.04.2011, 10:32 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichgutaus: Alter, du raffst es nicht.....dieser BLOG ist fast 3 12 jahre alt....DAMALS war DAMALS. HEUTE ist HEUTE....lege mir mal bitte AKTUELLE berichte vor. Das kannst du auch nachdem ich mehrmals darum gebeten habe immer noch nicht tun. Deine links kann man nicht ernstnehmen, wenn du veraltete Sachen postest, die nicht mehr der Gegenwart entsprechen! Außerdem hast du meine Fragen immer noch nicht beantwortet! Was machst du denn beruflich? Wie alt bist du eigentlich?

  72. Kennmichgutaus - 21.04.2011, 23:59 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Lidlazubine Leider wird Dir irgendwann Dein Positiv Hurra Lidl 1050€ Lehrlingsgehalt nicht mehr viel nützen. Nebst meinen Infos. Ich könnte ein Buch darüber schreiben. Aktuelle Infos einer div. Lidl Mitarbeiterin – ähnliche gibt’s auf unzähligen Internetseiten. Zitat: „Ich arbeite seit Jahren im Unternehmen Lidl- als Verkäuferin. Das Unternehmen bietet Arbeitsbedingungen in einem straff geführten Discountsystem und alles ist dem ökonomischen Prinzip unterworfen. d. h. der maximale Profit hat oberste Priorität. Das Verkaufspersonal, wie auch andere nicht wesentlich höher qualifizierte ArbeitnehmerInnen, stellen nur eine schnell austauschbare Masse an Kostenfaktoren dar, aus denen man rausholt, was rauszuholen ist.Es werden hohe Leistungsvorgaben vorgegeben, zum Zwecke der Kosteneinsparungen und Gewinnmaximierung. An vorderster Front stehen die Vertriebsgesellschafts-Geschäftsführer (34 Gesellschaften mit ca. 100-120 Filialen) die ein jährliches geplantes Ziel erreichen müssen (UmsatzsteigerungKostenentwicklung, Filialeröffnungen usw.), direkt unter ihnen der Vertiebsleiter (Vorgesetzte der Verkaufsleiter), danach die VerkaufsleiterInnen die jeweils ca. 5-7 Filialen aufsuchenbetreuen und die Vorgänge dort kontrollieren und die Filiallteiter genau instrumentalisieren, sie mehr kritisieren als zu motivieren. Die ständig auf die Einhaltung der vorgegebenen Leistung drängen und bei Nichteinhaltung massiv mit Konsequenzen drohen (Degradierung bis hin zu Arbeitsplatzverlust). Dabei ändert es nichts am erwarteten Ergebnis, ob die Vorgaben erreichbar sind oder nicht. Demzufolge sind alle Läden ständig unterbesetzt, obwohl genügend Personal vorhanden ist, kanndarf man es nicht in ausreichender Zahl pro Schicht einplanen! Die Leistungsvorgabe Umsatz:Arbeitsstunden-Leistung schreibt vor, wie viel Personal man einsetzen kann. So kann es sein, dass man in einem 1000qm großen Laden nur zu zweit arbeitet, eine Person an der Kasse die restlichen Arbeiten muss die andere verrichten, das ist der Filialverantwortliche (FillialleiterInnen und deren Vertretungskräfte). Dann ist man im Grunde nichts anderes als Mädchen für alles, von der Toilettenreinigung, bis hin zur Tresorabrechnung über Bestellwesen, ZweitkassierIn und Einsatzplangestaltung macht man alles. Eine Allroundkraft die mehrere Berufsfelder abdeckt, Arbeitsplätze „auffülltersetzt“ für zwei arbeitet und Gehalt für eine Person bezieht. Soweit zur guten Bezahlung, die zwar im Vergleich mit Niedriglöhnen gut da steht und auch immer mehr als pünktlich auf dem Konto ist, aber letztlich trotz Allem, im Vergleich mit den hohen körperlichen Anforderungen und dem noch höheren Stressfaktor verhältnismäßig gering ist. Das Unternehmen erwirtschaftet Milliarden (2008 waren es 50.000.000.000 Euro Gesamtumsatz!!!). Die Personalkosten auf dem Umsatz bezogen, -betragen etwa 5-7 %, was unterdurchschnittlich gering ist!! Also Einsparungen werden unnötigerweise mit Druck, Drill und überzogener Leistungsvorgaben getätigt, um Herrn Dieter Schwarz aus Heilbronn- dem auch Kaufland und Handelshof gehört-, zu noch mehr utopisch unvorstellbaren Reichtum zu verhelfen. Sein Privatvermögen schätzt man auf etwa 14.000.000.000 Euro (14 Milliarden). Im Ranking der reichsten Deutschen, nimmt er demzufolge etwa Platz 4 ein. Nicht das ich diesem Menschen seinen Erfolg nicht gönne, oder ihn beneide. Mitnichten! Aber die Art und Weise wie er dies bewerkstelligt hat, die Arbeitsbedingungen die er zulässtvorschreibt, der Anteil von 75% Teizeitarbeitsplätzen (in der BRD Gesamtanteil etwa 18 % ) stehen im krassen Widerspruch zu einem verantwortungsvollen Unternehmen. Lidl- ein Konzern- der eben nicht verantwortungsvoll mit seinen Arbeitnehmern umgeht! Die Leistung steigt jährlich (wie der Umsatz). Die Aufgaben aber, werden nicht reduziert, im Gegenteil, es kommen ständig neue Aufgaben und Anforderungen hinzu. Die im Konkurrenzkampf mit anderen Handelsunternehmen für die Abhebung von diesen sorgen sollen. Grundsätzlich wird erwartet, dass der Laden sich in einem Neueröffnungszustand (oder annähernd) befindet, alle Artikel des täglichen Lebens müssen ständig in Massen vorhanden sein. Im Einzelnen gehört dazu, dass alle Verkaufsplätze gut und richtig bestückt sind, dass keine leeren Kartons sich im Regal befinden. Es muss also ununterbrochen nachgefüllt und entsorgt werden. Die Kassen müssen optimal besetzt sein (nach dem 3. Kunden soll geklingelt werden), damit sich keine langen Warteschlangen bilden, die für Unmut sorgen. Das Lager muss geführt werden, Bestellungen müssen rechtzeitig gemacht und gesendet werden. Tätigkeiten, wie auffüllen, entsorgen, kassieren werden oft von nur einer Person gleichzeitig erledigt, sie steht ständig in einem Interessenkonflikt, welche Aufgabe Vorrang hat. Die anfallenden Arbeiten sind so weit gefächert, dass der Anspruch bei zeitweiser 1:1Besetzung (Filialleitung plus Verkäuferin ) überhaupt nicht erfüllt werden kann. Es wird von vornherein so geplant, dass die vorgegebene Aufgabenerfüllung unweigerlich scheitern muss. Die Führungskräfte (bzw. Sklaventreiber!) werden wesentlich danach beurteilt, ob und in welchem Umfang sie diese Vorgaben erreichen. Erreichen sie die Vorgaben nicht, bedeutet das unter Umständen das Ende ihrer „Karriere“. Die meisten Verkaufsleiter haben bereits schon nach wenigen Jahren „die Nase voll“ und kündigen. Andere bleiben bis zum Nervenzusammenbruch -Burn-out-Syndrom. Nur recht gewissenlose „Mitmenschen“ ohne erkennbares Mitgefühl für Untergebene, schaffen es -ohne nennenswerte Gesundheitsschäden- länger im Unternehmen zu bleiben. Verkaufspersonal ist in der Regel leicht zu ersetzen, weil grundsätzlich jeder ohne besondere Vorkenntnissen diese Arbeit verrichten kann. Bildung ist unwichtig, -nur gesund, jung, schnell, bereit unter den eigenen tatsächlichen Bedürfnissen (Teilzeit 60 Stunden- statt höherwertigen Stunden- oder gar Vollzeitverträgen) zu arbeiten. Vertretungskräfte erhalten auch 100120 oder selten, sogar 163 Stunden Arbeitsverträge. Besonders VerkäuferInnen, die nicht mehr jung genug sind um sich überall mit Chancen zu bewerben, oder aber Menschen ohne Ausbildung bleiben dem Unternehmen „erhalten“. Es ist dabei durchaus erwünscht, dass die Betroffenen in einer prekären Stellung im Unternehmen verbleiben, denn Sachzwänge und Chancenlosigkeit auf dem Arbeitsmarkt generiert einen guten Nährboden für die „Opferrolle“. Als Mitarbeiter ohne Lobby, mit Pflichten, aber nahezu rechtlos! die sich den Machtstrukturen innerhalb des Discontssystems, zur Aufrechterhaltung des menschenunwürdigen Funktionallismus aus Existenzangst -not zu unterwerfen. Bei Fehlverhalten oder kritischen Äußerungen seitens der Arbeitnehmer reicht es schon aus auf die vielen Arbeitslosen hinzuweisen In über 3000 Läden gibt es gerade mal 8 Betriebsräte! (Bei Kaufland nicht viel besser!) Dabei sind „neutrale“ Institutionen wie Betriebsräte, eine Schlichtungstelle bei Konflikten der verschieden Interssensziele von Arbeitgebern-nehmern. Wenn beide Seiten von einem Arbeitsverhältnis profitieren wollen und auch grundsätzlich sollten, dann besteht akuter Handlungsbedarf…. Denn meiner Meinung nach, profitiert hauptsächlich nur eine Seite die des Arbeitgebers, neben den Beschäftigten, die sich zumindest aufgrund ihrer PositionVertragsmodalitäten keine Sorgen um ihre finanzielle GegenwartZukunft machen müssen. Andererseits sollte sich niemand zu sicher sein: Siehe aktuell Frank Michael Mros- so schnell kann man seinen Posten loswerden, wenn die Öffentlichkeit nach einem „Sühneopfer“ ruft! (nach Presse und Verbrauchertäuschung in England wieder aufgetaucht ist. Wer von den Pro-LidlKauflandMitarbeiterinnen ist denn noch immer im Unternehmen –wenn sich durch div. eig. QualifikationErfahrung letzter Rest von Selbstvertrauen (auch diese negative von Lidl!),eine Alternative in einem fairen Unternehmen eröffnet hat. Ausser man ist zwar fachKraftLeistungsträger aber leider fast schon zu alt um wechseln zu können. Weil leider die Bedingungen bei Lidl&Schwarz lange Jahre trotz harte Fakten nicht geglaubt wurden. Chance verpasst! Inklusive der Galube an einen fairen Arbeitgeber. http:wap.stern.deopsterndect-XdetaildigitalLidl-Gr%FCnder-Schwarz-Der-Discounter-Pate615083 Irgendwann wirst auch Du das noch merken. Machs gut -kleine Ameise. es wird Zeit dass diese Billig- Ausbeutungs- Discounter an jeder Ecke verschwinden.

  73. Lidlazubi - 19.04.2011, 14:37 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichgutaus deine links sind wirklich sehr interesaant. nur dumm, das die meißten leutenicht auf irgendwelche unbekannten einzelblogger gucken, die einzelne meinungen vertreten, von denen sonst niemand etwas hören, sehen will. zu deinem youtubevideo ich war auch mit in Köln, Düsseldorf, die veranstaltung war arg geil! ist doch super, wenn es sich ein unternehmen leisten kann 500 ausgewählte azubis zu einem projekt zusammenkomen zu lassen um diese zu fördern, einander vorstellen zu können. ACH UND seit april wurde die grundvergütung von 1000 euro auf 1050 euro hochgesetzt :D also von "ausbeutung" kann irgendwie keine rede sein. ausbeutung finde ich, wenn man als bäckerazubi 6 tage die woche, 45 stunden arbeitet und dann nur 250 euro netto bekommt! Beispiel siehe unten! www.boeckler-boxen.de(slash)3667.htm sowas dummes, dass das handwerk schlechtweg schlechte noten bekommt! :D:D

  74. Kennmichgutaus - 18.04.2011, 16:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Lidlazubine - Nachtrag -falls der (Wirtschaftswissenschaft-) Link meines Re -Kommentars von heute nicht geht. Nochmals: http:www.wiwi-treff.dehomeloungeread.php?ukatid=14&f=28&i=2148&t=2148&collapse=1 Motivation und Faire Unternehmen sehen anders aus.!!!!! http:www.cvengineering.chpolitikritikindex-DateienDiscounter.htm und ein dazu passendes Zitat: "Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn wir vergessen, was wir gelernt haben!" Und zu Deiner Super Azubi- Ausbildung ein paar Filmchen -es gibt noch mehr : http:www.youtube.comwatch?v=a2txuREN6Dc Ps. Wenn-LIDL-von-Superazubis-traumt http:so-zi-al.myblog.deso-zi-alart110912504 Na dann viel Spass bei Lidl und Kaufland. Mir wird gerade schlecht von der Verlogenenheit und Ausbeutung von Menschen in solchen Unternehmen.

  75. Lidlazubi - 18.04.2011, 15:30 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichgutaus: Du bist echt lächerlich :D:D:D:D Was machst du denn beruflich? Wie alt bist du eigentlich? Hast du Rechtschreibung Grammatik gelernt? Ich hab ehrlich gesagt das Gefühl, dass du arbeitslos bist und frustriert Gründe suchst, womit du andere runtermachen kannst, indem du lächerliche Links postest und durch dein Unwissen unwahrheiten verbreitest.

  76. Kennmichgutaus - 18.04.2011, 13:53 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @LidlAzubiene Lebst Du auf einem anderen Lidl Stern? Lidl oder Kaufland –der gleiche Lidl&Schwarz Laden, das gleiche System, ganz oben die gleichen gierigen Effizienz- Manager ala Gehrig und Co.. das ganze LidlKaufland System strotzt vor Ausbeutung und Klappe halten. Keinen Tag würde ich in diesem Unternernehmen freiwillig arbeiten. Scicke mir mal den Link der IHK Auf dem steht, dass die LidlDiscounter Azubis so gut abschneiden ! Das ist reine Propaganda des Unternehmens. Beim Flaschensortieren, Ameise fahren, Kartons regale einräumen, an der Kasse so schnell wie möglich die Ware scannen lernt man nicht viel. Kundenkontakt,Service, fachl. Know How fehl am Platz. Das bringen die meisten Mitarbeiter nach einer Ausbildung (in anderen Branchen) mehr oder weniger gratis mit. So läuft der Laden! Ob früher oder heute. Schau mal unter anderem auf das aktuelle Datum –u.a. von FL und Insidern geschrieben: http:www.wiwi-treff.dehomeloungeread.php?ukatid=14&f=28&i=2148&t=2148&collapse=1 Auch wenn Verdi den Blog eingestellt hat, die Schickanen und Ausbeutung gibt’s nach wie vor. Daran hat sich nichts geändert. Welchen Deal Lidl und verdi gemacht haben ist mir nicht bekannt. Mit Deinen 2 Jahre Lidl „Ausbildung“ kannst Du nicht mitreden. Du hast leider das System Prinzip der Discounter Lidl,Aldi und Co. offensichtlich noch nicht im Geringsten durchschaut. So wie es daherkommt ist es für den unbedarften Mitarbeiter und Verbraucher sehr schwer. Dafür braucht es oft Jahremanche kapieren es nie, bis es zu spät ist. Zeit, Lebensqualität Einkommen, Gesundheit, verbraten und verschenkt, belogen und betrogen zugunsten der Inhaber und Multimilliardäre. Ich kenne EX Mitarbeiterinnen sehr persönlich mit 8-10-15 Jahre Betriebserfahrung diese erzählen Dir etwas ganz anderes. Auch was die geschönte Ausbildung der Azubis anbelangt. Was ich geschrieben habe sind keine berühmten Einzelfälle, das wirst Du schon noch merken wenn Du ein bisschen helle bist, bzw. hinter die Kulissen schaust. Ich kenne mich auch im EH sehr gut aus, keine Sorge. http:www.workzeitung.chtiki-read_article.php?articleId=1343&topic=1 Ach übrigens... um Dir nur eine aktuelle Information zu vermitteln. Ein "Betriebsratresistenter" Azubi wie Du weiss leider darüber kaum Bescheid, was ein solcher in einem solche großen Unternehmen wie Lidl und Co. grundsätzlich für eine AufgabeFunktion hat. Wenn Du darauf freiwillig verzichtest bist Du selbst schuld. Bei der Einstellung eines Mitarbeiters bei Lidl, Kaufland und Co. wissen diese leider meist nicht über die entstehenden Nachteile Bescheid. Die Firma tut ihr Übriges zu seinem Vorteil dazu. (siehe Deinen Kommentar!) Es gibt noch viele andere die Deine vermeintlichen Vorteile –die das große Lidl Personal –Positiv- Bla Bla in Frage stellen nicht zuletzt die eigenen Filialleitungen – siehe oben u.a. http:www.newsclick.deindex.jspmenuid472005artid12609913 Übrigens- Billig macht arm – die Mitarbeiter und die ganze Gesellschaft! Es ist Die Spirale abwärts!

  77. Ich - 16.04.2011, 16:29 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Schwachsinn ...

  78. Lidlazubi - 06.04.2011, 16:17 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hey ruuben. Die Arbeitszeiten sind flexibel und du hast was das angeht auch ein Mitspracherecht was eventuelle wunschschichten oder freie Tage angeht. Du hast halt deine 37,5 Stunden pro Woche in einer 5 tage Arbeitswoche und die Schichten sind dann verschieden. Ich hab als Beispiel heute und morgen von 10-20.15 Dienst, dafür hatte ich am montag nur von 6-11 Schicht und samstag von 6-13. Ist halt abhängig von demjenigen der den arbeitsplanung schreibt. )

  79. ruuben - 06.04.2011, 14:19 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    NACHTRAG: Unser Lidl hat von 8-20 Uhr geöffnet, nur so als Anmerkung zur Frage )

  80. ruuben - 06.04.2011, 13:43 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @ Lidlazubine Hey, ich hab mal ne Frage an dich :) Wie sind denn als Azubi die Arbeitszeiten bei Lidl ? Mal früh, mal spät ? Oder grundsätzlich die selben ? Hab im Internet von jemanden gelesen der auch Azubi bei Lidl ist und grundsätzlich von 12 bis 20.30 arbeitet. Wäre das wirklich immer so würde dass für mich definitiv nicht in Frage kommen da ich eine Partnerin habe und für sie dann wirklich KEINE Zeit mehr hätte (sie geht noch zur Schule und ich hätte dann genau Dienst wenn sie Feierabend hat). Mal bis nach 20 Uhr ist kein Ding, dann Problem wäre nur wenn es wirklich IMMER und GRUNDSÄTZLICH diese Zeit wäre. Interessiere mich für ne Ausbildung als Einzelhandelskaufmann bei Lidl, deswegen Frage ich )

  81. Lidlazubi - 05.04.2011, 17:04 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    @Kennmichgutaus: 1. Kaufland ist NICHT Lidl - gleiche Gruppe, trotzdem 2 getrennte Unternehmen mit unterschiedlichen Tarifverträgen. 2. Zweitens, stimme ich dir zu, dass du dich im Handwerk besser auskennst als ich. Allerdings kenne ich mich bei Lidl nach 2 Jahren wohl besser aus als du und jetzt ein Zitat von dir: "Und denke nicht ich hätte keine Ahnung- ich weiss von was ich rede! Ansonsten, falls Du es nicht glaubst, weiterhin bei Lidl.... na dann viel Spass." Deshalb glaubst du schreiben zu können wie es in einem Unternehmen wie LIDL abgeht, obwohl DU dich in der branche NICHT auskennst?! Das ist lächerlich! 3. Wurde der "verdiblog Lidl" im April 2010 eingestellt. FAIL, es gab wohl nichts "schlechtes" mehr zu berichten. 4. Stimmt es, dass wenig Leute übernommen werden. Grund: Nur die besten aus dem Unternehmen kommen weiter, wenn das Handwerk gerne Leute übernimmt, die schlechte Berufsschulnoten, Arbeitsleistungen usw. haben, weil sie nicht selektieren können - sollen die Betriebe es machen. Außerdem ist es nicht schlecht, sich auch mal im Leben für etwas anzustrengen. 5. Sind auch in der Lebensmittelbranche die Aufstiegschancen vielfältig, das sind sie übrigens in fast jeder Branche. 6. Stehen wir in der Firma nicht alleine da. Es gibt, wie in jedem großen Unternehmen, Ansprechpartner und Hilfesteller. Vielleicht informierst du dich kurz auf der Internetseite, bevor du falsche Sachen schreibst. 7. Wozu brauchen wir einen Betriebsrat? Wir werden alle überdurchschnittlich bezahlt, haben einen Mindestlohn von 10 Euro und bekommen weitere tarifliche Leistungen (Was im Handwerk durch viele private Betriebe sehr selten ist) 8. Werden die IHK-Anforderungen SEHR genau befolgt, schau dir bei gelegenheit mal einen Ausbildungsordner eines LIDLazubis an, der beinhaltet mehr als das was du denkst. Z.B. Tagesberichte (monatsberichte minimumanforderung), EA-pläne, interne Warenkundetests- und analysen, spezielle Monatsberichte, und, und, und.... 9. Woher weißt du, das "viele" Kaufland&Lidl-Azubis durch die IHKprüfung fallen? Lt. der IHK Internetseite bestehen sehr viele Azubis sogar mit regionalen wie nationalen Bestnoten. Bitte recherchiere auch hier genauer! Bevor du also Sachen schreibst, die keine Aktualität besitzen, solltest du dich mit anderen aus der Firma oder Branche austauschen und nachhaken. Ich tue dies, siehe meiner unteren Kommentare. Meine Schwester arbeitete beim Bäcker, fünf Kumpels machen ihre Ausbildung in verschiedenen Handwerksbetrieben. Danke.

  82. Kennmichgutaus - 05.04.2011, 12:04 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hey – Ihr Lidl Spass- Azubis mit den 1000 Euro Lehrlingsgehalt. Ir solltest um nur mal eine Webseite zu nennen auf den Verdi Lidl Blog gehen, dann merkt Ihr was mit Lidl los ist. es gibt viel zu lesen. http:www.verdi-blog.delidl2viewentry319 Über Jahre hinweg geschrieben, bis heute hat sich nichts gebessert. Viele Positivmeinungen Eurer Lidl Artgenossen haben sich im Laufe der Zeit ganz anders entwickelt. Inkl. bei Kaufland. Findet Ihr Überstunden umsonst (auch bei Azubis) nach wie vor normal? Die L&S Azubis insbesondere bei den Discountern werden ausgenutzt, scheinbar sogar mit vermeintlich gutem Lehrlingsgehalt geködert. Was meint Ihr was ihr in diesem Laden als Lehrling besonders macht und lernt? Ameisefahren mit Ware aufgetürmt das ihr nicht mehr darüber hinwegsehen könnt! Die Regale im Akkord eingeräumt, an die Kasse gerannt wenns klingelt?! Evtl. Bestellungen ins MDE Gerät eingegeben, den Effizenz Chefs Taktzeiten auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, verheizt wie die anderen Arbeitskolleginnen auch. Zwischendurch in die Berufsschule. Meint Ihr tatsächlich im Ernst das entspricht einer wirklichen Lehre als verkäuferin bzw. EinzelhandelskaufmannFrau? Ihr Lehlinge wisst gar nicht was das wirklich heisst, bzw. offiziell lt. IHK Anforderungen beinhaltet! Die angeblichen Ausbidlungs- Leistungen in der Hochglanz- PR von L&S angepriesen stimmen hinten und vorne nicht. Die meisten vermeintlichen Azubis,bzw. gesuchten Superazubis von LidlKaufland fliegen durch die Prüfung weil die wirklichen quantitativen, qualilitativen Anforderungen (inkl. der internen Unternehmens- Fördererung!) in Wirklichkeit ganz andere sind. Und ihr werdet Euch wundern, wer dann zum Schluss übernommen wird. Die allerwenigsten! Meist diese die am wenigsten das komplexe, unübersichtliche Lidl System überblicken. Die keine anderen Chancen mehr haben. Und übrigens... am besten hast Du gleich Abitur. Dann kannst Du wenigstens eine Duale BWL Ausbildung während der o.g. Arbeit vor Ort im Laden, an irgend einer popeligen BWL Akademie absolvieren um evtl. den in Aussicht gestellten FL Job am St. Nimmerleinstag anzustreben. Dann um den Audi,dessen Tankfüllung streiten, ob bezahlt oder nicht. siehe dazu: http:www.wiwi-treff.dehomeloungeread.php?ukatid=14&f=28&i=1524&t=931 Um es nicht zu vergessen, die allerwenigsten die übernommen werden, bzw. eingestellt werden, arbeiten in kürzester Zeit dann nicht mehr ganztags, sondern maximal halbtags! Mit einem eigenen Hausstand, alleine verdienend reichen Deine vermeintlichen 1000.- Euro bald nicht mehr. Plötzlich hat sich dieser Lohn relativiert ! Über Jahre tut sich da nichts mehr- Lidl&Schwarz zahlt keinen Euro mehr! Und Betriebsräte zum rekamieren findest Du weit und breit nirgends. L&S ist Betriebsrat und Mitbestimmungsresistent. In dieser Fa. Du stehst alleine da wird nur schön geredet, ansonsten negiert, nichts eingehaltenArbeitsverträge kleingehalten, anders interpretiert, zu deren Gunsten.Du hast in der Realität nichts zu sagen,nur Arbeit, Arbeit Arbeit über viele Jahre für wenig Geld. Dein Brutto Halbtagslohn von max. 1000.- € (aber ganztags „Just in Time“ abrufbereit!) reicht dann nur noch aus, um gerade über die Runden zu kommen. Viele Mitarbeiter kommen dann wegen den eigenen Versäumnissen bzw. vom Lidl Discountsystem irgendwann ohne es zu merken nicht mehr weg. Diese ideale Mitarbeiter- Verschiebemasse braucht Lidl&Co. Im Einzelhandel insbes. in den Discountern bist Du nur austauschbare Masse, eine angepasste Ameise inkl. Gehirnwäsche bis Du meinst in diesem Job ist es halt so. Mittel, bzw. langfristig hast Du im Handwerk dann eher eine gute Ausbildung und verdienst in Vollzeit einen guten Lohn. Du kannst Weiterbildungen machen, z. B. Techniker,Meister,ect. Jobs die gebraucht und gut bezahlt werden. Und denke nicht ich hätte keine Ahnung- ich weiss von was ich rede! Ansonsten, falls Du es nicht glaubst, weiterhin bei Lidl.... na dann viel Spass.

  83. Lidlazubi - 04.04.2011, 18:04 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Edit: Meine Schwester wurde in ihrem Bäckereibetrieb nach 3 Monaten rausgemobbt und sie wurde dazu gezwungen eine Kündigung zu unterschreiben. - Danke Handwerk ! -

  84. Lidlazubine - 27.03.2011, 12:34 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich mache meine Ausbildung nicht bei Lidl , weil ich da so viel Geld bekomme . Sondern weil ich später mit meinen Eltern auswandern werde und in diesem Land gerne weiter arbeiten möchte , bei Lidl. Ich finde es eine Frechheit so etwas zu sagen . Wir bei Lidl haben mehr Möglichkeiten & Perspektiven als Handwerker ! Wir arbeiten nicht als 'menschliche Pack- und Kassiermaschinen'. Es gibt so viele Leute die mir täglich sagen , dass sie Respekt vor mir haben und es bewundern das ich diesen Job mache . Es gibt keinen andern Job der vielfältiger ist als unserer , bei Lidl. Außerdem ist es von Filiale zu Filiale unterschiedlich , wie die Leute sind . Ich bin in einer Filiale , da wird nur gelacht und gealbert . Es gibt keinen Tag , an dem ich mit einem trüben Gesicht zur Arbeit gehe. Die andere Filiale in meiner Stadt ist dagegen total leblos. Also kann man das nicht darauf lenken , dass die Gesichter gezogen werden weil Lidl so 'scheiße' ist . Jetzt mal hart ausgedrückt. Und wenn Lidl , die Finger von Jugendlichen lassen soll, um dort eine Ausbildung zu machen, da frage ich mich doch , wo sollen sie dann unterkommen ? Lidl stellt hunderte von Azubis ein . Wenn Lidl das nicht machen würde , würden Sie sich wieder darüber aufregen , dass die jungen Leute 'keine Bildung' haben und so mit keine Ausbildung ! Bei Fragen bitte eine E-Mail !

  85. Lidlazubine - 27.03.2011, 12:32 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich mache meine Ausbildung nicht bei Lidl , weil ich da so viel Geld bekomme . Sondern weil ich später mit meinen Eltern auswandern werde und in diesem Land gerne weiter arbeiten möchte , bei Lidl. Ich finde es eine Frechheit so etwas zu sagen . Wir bei Lidl haben mehr Möglichkeiten & Perspektiven als Handwerker ! Wir arbeiten nicht als 'menschliche Pack- und Kassiermaschinen'. Es gibt so viele Leute die mir täglich sagen , dass sie Respekt vor mir haben und es bewundern das ich diesen Job mache . Es gibt keinen andern Job der vielfältiger ist als unserer , bei Lidl. Außerdem ist es von Filiale zu Filiale unterschiedlich , wie die Leute sind . Ich bin in einer Filiale , da wird nur gelacht und gealbert . Es gibt keinen Tag , an dem ich mit einem trüben Gesicht zur Arbeit gehe. Die andere Filiale in meiner Stadt ist dagegen total leblos. Also kann man das nicht darauf lenken , dass die Gesichter gezogen werden weil Lidl so 'scheiße' ist . Jetzt mal hart ausgedrückt. Und wenn Lidl , die Finger von Jugendlichen lassen soll, um dort eine Ausbildung zu machen, da frage ich mich doch , wo sollen sie dann unterkommen ? Lidl stellt hunderte von Azubis ein . Wenn Lidl das nicht machen würde , würden Sie sich wieder darüber aufregen , dass die jungen Leute 'keine Bildung' haben und so mit keine Ausbildung ! Bei Fragen bitte eine E-Mail !

    • Zeynep - 10.04.2013, 18:04 Uhr Antworten

      Hallo,
      habe mich jetzt auch für eine Ausbildung bei Lidl beworben, habe einen Link für den Einstellungstest zugeschickt bekommen. Können Sie mir vielleicht sagen ob der sehr schwierig ist ? Bin etwas verzweifelt, weil ich die Ausbildung sehr gerne dort absolvieren würde.

  86. Lidlazubine - 27.03.2011, 12:27 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich mache meine Ausbildung nicht bei Lidl , weil ich da so viel Geld bekomme . Sondern weil ich später mit meinen Eltern auswandern werde und in diesem Land gerne weiter arbeiten möchte , bei Lidl. Ich finde es eine Frechheit so etwas zu sagen . Wir bei Lidl haben mehr Möglichkeiten & Perspektiven als Handwerker ! Wir arbeiten nicht als 'menschliche Pack- und Kassiermaschinen'. Es gibt so viele Leute die mir täglich sagen , dass sie Respekt vor mir haben und es bewundern das ich diesen Job mache . Es gibt keinen andern Job der vielfältiger ist als unserer , bei Lidl. Außerdem ist es von Filiale zu Filiale unterschiedlich , wie die Leute sind . Ich bin in einer Filiale , da wird nur gelacht und gealbert . Es gibt keinen Tag , an dem ich mit einem trüben Gesicht zur Arbeit gehe. Die andere Filiale in meiner Stadt ist dagegen total leblos. Also kann man das nicht darauf lenken , dass die Gesichter gezogen werden weil Lidl so 'scheiße' ist . Jetzt mal hart ausgedrückt. Und wenn Lidl , die Finger von Jugendlichen lassen soll, um dort eine Ausbildung zu machen, da frage ich mich doch , wo sollen sie dann unterkommen ? Lidl stellt hunderte von Azubis ein . Wenn Lidl das nicht machen würde , würden Sie sich wieder darüber aufregen , dass die jungen Leute 'keine Bildung' haben und so mit keine Ausbildung ! Bei Fragen bitte eine E-Mail !

  87. Lidlazubi - 20.02.2011, 17:41 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Zu meinem unterem Kommentar: Es soll heißen "Das Handwerk ist für junge Menschen unattraktiv!"

  88. Lidlazubi - 20.02.2011, 17:36 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    An Herrn Schmidt: Das mit der Groß- und Kleinschreibung...tja, ich habe den Text übers iPhone unterwegs geschrieben und da ist nunmal etwas danebengegangen, da auch die Software des Gerätes gerne einmal "verbessern" will. Anschließend möchte ich mich "wefa" anschließen. Guter Kommentar! Nun ein Beispiel: Ein guter Kumpel von mir macht seine Ausbildung bei einer Bäckerei mit mehreren Dutzend Filialen im Kreis, arbeitet i.d.R. von 2 Uhr Nachts bis 9 oder 11 Uhr Morgens, je nachdem welcher Wochentag ist. Er bekommt Brutto im 1. Lj 320€, im 2. Lj. 380€ und im 3. Lj. "ganze" 450€. Wenn man bedenkt, dass er eine Sechstagewoche(!!!) hat, Nachts arbeitet, keine Nachtzuschläge, Überstundenzuschläge, Weihnachts- oder Urlaubsgeld erhält ist das extrem arm für das Handwerk! Wenn man jetzt das Bruttogehalt dazu nimmt ist das eine absolute Zumutung! Wie soll man davon Leben, sich etwas leisten?? Weiteres Beispiel: Kumpel macht Ausbildung bei einem Fließenleger, bekommt eine relativ gute Grundvergütung, hat aber pro Woche um die 55 Arbeitsstunden und die Mehrstunden werden ihm nicht bezahlt. Was soll das?? Und das sind nicht die einzigen negativen Beispiele, die ich aus meinem Bekanntenkreis bringen könnte. Wer von den Jugendlichen will sich denn so etwas freiwillig zumuten? Es wird den Azubis dort auch nichts geboten. Weiterhin zahlt nicht nur Lidl hohe Vergütungen. Aldi Süd, wie auch Media Markt oder Peek&Cloppenburg sind weit vorne um hier weitere Branchen zu nennen. Da bin ich persönlich doch froh eine gut bezahlte, gut fundierte Ausbildung bei Lidl zu haben, mit festgelegten 37,5 Stunden, Spät- und Nachtzuschlägen, Überstundenzuschlägen, Weihnachtsgeld, Urlaubsgeld und sonstige tarifliche Zuschläge! Der Handel ist für junge Menschen unattraktiv!

  89. Thomas Köser - 16.02.2011, 14:50 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Warum nicht einmal anders gedacht? Alle Auszubildenden sollten die selbe Ausbildungsvergütung erhalten. Dann würden die rein wirtschaftlich und damit zu kruzfristig denkenden Jugendlichen eher an Ihren Traum - und den Fähigkeiten entsprechenden Beruf ergreifen. Die Ausbildungsvergütung muss die anfallenden Mehraufwendungen für die Fahrten zur Ausbildungsstätte, Unterrichtsmaterial usw. und natürlich ein monatliches angepasstes "Taschengeld" abdecken. Es sollte eben nicht die Vergütung im Focus stehen.

  90. Tuguntke - 16.02.2011, 10:14 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ja, Deutschland ist eine Insel!!! Schauen wir doch mal über den Tellerrand. Überall wird uns die Europäische Einheit aufs Brot geschmiert, warum nicht auch mal bei den "Ausbildungsvergütungen". Klar gibt es Berufe, wo der Lehrling vom 1. Tag effektiv eingesetzt werden kann, aber ebenso gibt es auch Berufe, wo Lehrlinge wirklich lange "üben" müssen. Und sicherlich gibt es Betriebe, wo Lehrlinge ausgenutzt werden. Muß immer ALLES über einen Kamm geschoren werden?? Klar, bei L... kann auch ein unbegabter am 1. Tag Regale nachfüllen, aber wer möchte seinen Gasanschluß von jemandem repariert haben, der zum 1. Mal eine Wasserpumpenzange sieht??? - - Aber wie sieht es denn nun bei unseren europäischen Kollegen aus? Was verdient ein Lehrling zum Koch in Frankreich? was ein Friseurlehrling in Italien, ein Elektolehrling in Spanien, ein Dachdeckerl. in England, ein Maurerl. in Österreich??? Uuuupppsss tugu

  91. DDM Axel Schmidt - 16.02.2011, 08:00 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    1."Artikel hat Bildniveau", Herr Lidlazubi sollte sich mal mit der Groß- und Kleinschreibung beschäftigen, bevor er solch einen Kommentar abgibt! 2. Wie unrecht Herr Reap hat wurde ja schon genügend von "Werner" kommentiert. 3.Gedanken machen kann sich jeder, der rechnen kann. 1000 € geteilt durch 150 Stunden (Schulzeiten schon abgezogen) sind 6,66 €, wer dann von billig spricht kann wohl nicht rechnen. Wenn man dann ab dem 2. Arbeitstag eine Vollzeitstelle spart, kann Lidl wohl gut rechnen! 4. Unsere Azubis sind uns jede Menge wert und sind auch nicht in den ersten beiden Jahren "gar nichts". Im Handwerk gilt immer noch die solide Ausbildung. Unsere Meister, Gesellen und Vorarbeiter kümmern sich täglich darum die jungen Damen und Herren nach vorne zu bringen, nehmen an schulischen Ausbildungen, Lehrgängen usw. teil, sitzen im Prüfungsausschuß und vieles mehr. 1,5 Tage Schule pro Woche im Schnitt, 4 Wochen überbetriebliche Ausbildung im Jahr und dann sollen die meist unmotivierten Azubis noch 4-stellig verdienen? "Dann geht doch zu Lidl, es wird Eure Sch... Welt sein in die Ihr Euch da hineinmanövriert!!" 5. Wer seinen Kunden nicht erklären kann, daß ein Azubi Geld kostet, der hat es auch nicht verdient, Geld dafür zu nehmen. Die Kundin kann ja dann in 15 Jahren ihre Heizungswartung selbst machen, weil es sonst keiner mehr kann! Macht ruhig alle weiter so, meine Rente, für die ich selber gesorgt habe, ist sicher. Ich bezweifle, das dieses mehr als 10 % der Jugend von heute im Alter von sich behaupten kann.

  92. wefa - 15.02.2011, 18:54 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Hier wird gefragt wie es Lidl möglich ist solche Vergütungen zu bezahlen. Bei Lidl ist der Lehrling nach spätestens 2 Tagen volle Arbeitskraft und ist mit Ausnahme der Berufsschulzeit wie eine Vollzeitkraft anzusehen. Bei uns im Sanitär-und Heizungsbauerhandwerk ist der Lehrling mindestens die ersten beiden Jahre gar nichts. Nach Abzug der Schule und der überbetrieblichen Ausbildung bleibt maximal noch 13 der Zeit für eine betriebliche Ausbildung übrig. In dieser Zeit läuft der Azubi mit einem Monteur mit um Arbeitstechniken zu erlernen. Wenn wie bei meinem Betrieb die Haupttätigkeit auf Wartung, Kundendienst und kleineren Sanierungen liegt, ist der Lehrling nicht verrechenbar. Erklären Sie mal einer Kundin beim ausfüllen eines Arbeitsberichts, dass Sie für den Lehrling Geld wollen. Viel Spaß dabei.

  93. Heizungsjung - 13.02.2011, 14:11 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Das ist schön, das Sie so denken, aber wäre es nicht besser wenn das Handwerk aufzustehen und endlich der Wirklichkeit stellt? Was sind denn unsere Azubis uns wert? Scheinbar nicht viel denn wenn ja, dann würden wir uns mehr um sie kümmern pflegen helfen und nicht nur Fordern, Tun das war die Tugend des Handwerkes um nicht jammern.

  94. Gedanken - 11.02.2011, 19:18 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Ich würde mir mal Gedanken machen wie es Lidl möglich ist soviel Vergütung zu bezahlen. Das muss ja irgendwo herkommen. Media-Markt hat sich auch nur das Image von billig erschaffen und ist nicht wirklich billig. Die Menschen lassen sich doch nur noch berieseln und glauben alles ungeprüft!

  95. Werner - 11.02.2011, 14:31 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Der Schreiber Reap hat entweder nicht richtig gelesen od. er ist ein System-u.Berufskritiker: Es ist die Rede von Auszubildenden. Diese haben in der Regel keinen Haushalt zu finanzieren und somit groß einzukaufen.Falls der Azubi schon Frau u.Kind zu ernähren hat, hätte er vielleicht seine Lebensplanung besser durchdenken sollen, od. auch später poppen.Auch mit der angesprochenen harten Arbeit kann ich nichts anfangen: der Azubi arbeitet nicht hart, er lernt hart(sollte zumindest) und erhält dafür eine Vergütung. Diese ist etwas völlig anderes als ein Arbeitslohn. Auch Ihre Anmerkung, wenn die Lehrlingsvergütung gering ist, wird es später auch nicht mehr sein, ist schon außer dumm sehr frech und völlig uninformiert. Sie vergessen ganz und gar od.wollen es nicht sehen und anerkennen, daß fast nur Lehrlinge in handwerklichen Ausbildungsberufen später die Möglichkeit haben, sich selbst zu verwirklichen indem sie sich selbständig machen können.Prinzipiell ist eine Ausbldung bei Lidl und Konsorten nichts besonderes und völlig überbezahlt. Aber nur so bekommt man überhaupt seine Lehrlinge,die dann später dort bleiben müssen, da sie dann billige Arbeitskräfte sind und kein anderer Betrieb sie haben will.Vor dem Aufschrei:Ich bin pensionierter Handwerksmeister,habe die Hälfte meines Berufslebens als angestellter Meister u.die Hälfte als Selbständiger gearbeitet, weiß somit was ich sage.

  96. Reap - 11.02.2011, 14:02 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Wie sonst sollte man sich den einen Kassenjob (bzw. Verkäuferjob) denn vorstellen? Haben Sie evtl. mal an einer Kasse in einem anderen großen Geschäft geschaut - stimmt die sind immer "total am lachen und haben nur Spaß". Ist doch sehr subjektiv was Sie schreiben, ja es ist harte Arbeit, um so besser finde ich es, wenn diese auch entsprechend vergütet wird. Es könnte interpretiert werden, dass es dem Fahrzeuglackierer viel besser geht (abgesehen vom arbeiten mit gesundheitsgefährdenden Stoffen, zudem meist nicht so sauber wie im Handel), aber wie weit kommt man heute mit 508 EUR? Waren Sie in letzter Zeit mal einkaufen, Miete bezahlen und dann evtl. noch auf einer Freizeitaktivität? Wo soll es enden wenn ich eine geringe Vergütung in der Ausbildung bekomme, wird es danach bestimmt nicht besser. Würden wir in einer Welt leben, in der es ohne Geld super ist, hätten Sie Recht.

  97. Lidlazubi - 11.02.2011, 10:40 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Sehr geehrter Herr wiebking, Ich bin selber auszubildender bei der Firma Lidl und stark schockiert von ihrem Artikel, da dieser teilweise falsch recherchiert wurde und einige Unwahrheiten in ihrem Text enthalten sind. Solch ein Artikel hat bildniveau! Entschuldigen Sie, dass ich solch eine unobjektive Arbeit nicht ernst nehme. Für fragen oder Anmerkungen schreiben Sie mir bitte eine mail. MfG

    • Zeynep - 10.04.2013, 18:07 Uhr Antworten

      :-)