05.09.2012
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Der Schnappschuss der Woche

Leserfoto: Evel Knievel lebt

Ein niedersächsischer Handwerker zeigt sich als Reinkarnation des amerikanischen Stuntman – zumindest lebt der Mann ähnlich gefährlich.

Die Unternehmerfrau Meike L. hat eine gute Frage: "Warum geben wir als Fachbetriebe eigentlich Angebote mit Gerüststellung ab, wenn’s vom Hausmeisterservice auch ohne geht? In diesem Fall sagen Bilder mehr als Worte, sehen Sie nur selbst. Das Foto, hat Unternehmerfrau Meike L. auf dem Parkplatz eines Getränkemarkts in Süd-Niedersachsen geschossen.

Der Mann arbeitet in etwa 4,50 Meter Höhe. Übrigens täusche die Perspektive ein wenig, der weiße Transporter stehe nicht direkt unter dem Arbeiter, verdeutlicht Meike L. und fügt augenzwinkernd hinzu: "Der Wagen dient somit nicht als Fanggerüst."

Das Foto sei ein gutes Beispiel: "So geht’s nicht. Unsere Zimmerei ist von der Berufsgenossenschaft Bau zu einem Betrieb qualifiziert worden, der einen 'Arbeitsschutz mit System' vorweisen kann." Da verursachen ihr solche Szenen regelrecht Schmerzen.

(sfk)

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2 Kommentare zu "Leserfoto: Evel Knievel lebt "

  1. Christian U - 12.09.2012, 20:24 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    und die Zimmerei von Heike L. hätte ein Gerüst gestellt?? Ich finde eine Leiter hätte schon gereicht.

  2. Axel Schmidt - 12.09.2012, 07:52 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Die Frage hier lautet doch: Wie gehe ich gegen so etwas vor? Hol ich die Polizei? Das Ordnungsamt? Hol ich den Mann persönlich vom Dach?? Ansonsten finde ich das Bild ziemlich langweilig, da hat man, selbst in einschlägigen Fachzeitschriften des Dachdeckerhandwerks als Vorzeigeobjekte geschildert, schon schlimmeres gesehen.