13.10.2009
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privates Surfen

Kontrolle extrem schwierig

Privates Surfen am Arbeitsplatz: Die Unternehmer des Handwerks sehen das nicht sonderlich eng. Das hat die handwerk.com-Umfrage ergeben.

Privates Surfen am Arbeitsplatz: Die Unternehmer des Handwerks sehen das nicht sonderlich eng. Das hat die handwerk.com-Umfrage ergeben.

"Während der Arbeitszeit: Dürfen Ihre Mitarbeiter privat surfen?" Mehr als 40 Prozent der Handwerksunternehmer beantworten diese Frage so: "Ja, solange die Arbeit nicht auf der Strecke bleibt."

Dr. Thomas Felleckner überascht das Ergebnis nicht. "Der Aufwand, den ein Handwerksunternehmer betreiben müsste, um Mitarbeiter zu kontrollieren, wäre extrem hoch und erfordert eine Fülle von technischem Know-how", sagt der Abteilungsleiter der Fort- und Weiterbildung bei der Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade.

Das klassiche Beispiel: Ein Mitarbeiter klickt während der Arbeitszeit auf Ebay. Wollte er lediglich einen Preis nachschauen oder tatsächlich privat ein Angebot abgeben? Faktisch könnte der Chef natürlich die Seiten kontrollieren - und sich möglicherweise strafbar machen, wie die jüngsten Fälle von Mitarbeiterüberwachung in größeren Firmen zeigen. "Die Gesetzeslage ist alles andere als eindeutig", sagt Felleckner.

Zum Problem wird diese Tatasche für 38 Prozent der Unternehmer, die laut Umfrage nicht das "Privatvergnügen" ihrer Mitarbeiter finanzieren wollen. 18 Prozent der Umfrageteilnehmer sind in dieser Frage übrigens aus dem Schneider: Ihre Mitarbeiter haben schlicht keinen Zugang zum Internet.

(ja)

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