Erbschaftsteuer vor dem Bundesverfassungsgericht
Kippen die Steuervorteile für Nachfolger?
Was kommt auf die Betrieb zu?
Das Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht könne ein bis zwei Jahre dauern, schätzt Matthias Lefarth, Leiter der Abteilung Steuern des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks.
Ob dabei Änderungen herauskommen, sei fraglich: "Ich sehe keinen Änderungsbedarf. Das Bundesverfassungsgericht hat immer wieder den Erhalt von Arbeitsplätzen und die Fortführung des Betriebs als wesentliche Verschonungsgründe betont und genau daran knüpft das Erbschaftssteuergesetz an."
Und wenn das Bundesverfassungsgericht nun den Kurs wechselt?
Dann bleibe dem Betrieben immer noch Zeit, sagt Lefarth: "Dann würde das Gericht dem Gesetzgeber Vorgaben machen, aber auch große Ermessensspielräume lassen und zumindest eine ausreichende Frist für Korrekturen setzen." Daher könnten Betriebe das Urteil gelassen abwarten. "Es gibt jetzt keinen Handlungsbedarf", betont Lefarth.
Weitere Infos zum Thema "Erbschaft":
(jw)
