01.07.2011
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Ausbildung

Kind, lern ein Handwerk!

"Das Handwerk hat Zukunft", glaubt die Hälfte der Teilnehmer der handwerk.com-Umfrage. Eine handwerkliche Ausbildung für den eigenen Nachwuchs wäre ihnen deshalb gerade recht.

Jeder zweite Handwerker würde seinen Sprösslingen eine handwerkliche Ausbildung empfehlen, jeder vierte rät zusätzlich zu einem Studium. Dass andere Branchen besser für die Karriere sind, glaubt ebenfalls jeder vierte.

Der gelernte Fernsehtechniker und heutige Geschäftsführer von Ebm in Osnbrück, Andreas Ennen, hat seinem Sohn zwar Gymnasium und Studium empfohlen, um anstrengende Umwege zu vermeiden. Er sagt aber auch „Wer aus dem Rudel herausstechen möchte, der sollte ins Handwerk gehen.“ Denn dort seien die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten deutlich besser als in der Industrie.

Sein Sohn (22) hat inzwischen ein Studium der Fahrwerktechnik aufgenommen. Nebenher schraubt er aber auch gerne an alten VW-Käfern herum und überlegt, ein Kleingewerbe aufzumachen.

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(kö/bw)

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