27.05.2011
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Runder Tisch

Keine Hilfe für Betriebe in Not?

"Für kleine Unternehmen interessiert sich niemand so richtig", meinen vier von fünf Handwerksunternehmern. Liegen sie damit richtig?

Nur zwei Prozent der Teilnehmer der handwerk.com-Umfrage meinen, dass die Angebote von Kammern und Förderinstituten für in Not geratene Kleinbetriebe ausreichen.

Für manchen Betriebsberater in den Kammern dürfte das ein überraschendes Ergebnis sein. Immerhin sind die Kammern für Handwerker die erste und kostenlose Anlaufstelle in Krisensituationen.

Jörg Hagemann, Betriebsberater der Handwerkskammer Hannover, stellt das Angebot der Handwerkskammern dar:

  • Kleine Betriebe in der Krise können sich mit ihren Problemen jederzeit an die Betriebsberatung der Handwerkskammern wenden. Die Berater helfen nach Möglichkeit mit konkretem Rat und wichtigen Kontakten weiter.
  • Betriebe mit ernsthaften Problemen vermitteln die Kammern an die Runde-Tisch-Beratung der KfW. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass dasUnternehmen noch sanierungsfähig ist. In diesem Fall kommen freiberufliche Berater für zehn Tage in den Betrieb und erstellen eine Schwachstellenanalyse , einen Maßnahmenkatalog und bringen bei Bedarf Parteien wie Lieferanten und Banken an einen Tisch. Die Kosten der Beratung übernimmt die KfW vollständig. Für die Unternehmen fallen lediglich die Fahrkosten in Höhe von 30 Cent/Kilometer an.
  • Auch bei der Umsetzung der Maßnahmen lassen die Kammern die Betriebe nicht allein: Sie vermitteln ein kfw-gefördertes Coaching für eine Turn-around-Beratung. In dem Coaching wird gezeigt, wie die erforderlichen Maßnahmen umgesetzt werden. Bis zu 50 Prozent der Beratungskosten (maximal 4000 Euro) übernimmt die KfW.
"Die Beratungsangebote sollten sich noch weiter in den Betrieben herumsprechen", wünscht sich Betriebsberater Hagemann. Denn der Runde Tisch kann viel für sie tun.

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(bw)

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1 Kommentar zu "Keine Hilfe für Betriebe in Not?"

  1. Hartmann - 27.05.2011, 08:49 Uhr (Kommentar melden)

    Da kann wirklich nur Lachen. Ich habe alles Versucht mit Handwerkskammer Hannover IHK Hannover und der Innung Hannover.Als Ich Schwierigkeiten hatte hat mich die Innung sofort Rausgeschmissen und Denunziert.Ich war 15 Jahre als Vorstand in der Innung.Noch nichteinmal wurde ein gespräch geführt im Gegentei mein Betrieb wurde noch Schlecht gemacht.Die Hanwerkskammer hat Überhaupt nicht Reagiert. Die IHK hat noch nicheinmal ein Gespräch mit mir Geführt.Was solle die Verbände auch machen Sie werden Gesonsert von den Volksbanken und Sparkassen.Die sind schlimmer als Beamte Hauptsache Sie bekommen Geld und sin bei jeder Feier Kostenllos Eingeladen.Das ganze System ist Veraltet Sie sollten einiges auflösen dann wäre auch mehr Gelg für Kollegen da und Sie müssten weniger Beiträge Zahlen