Unternehmensberater im TV
Hilft Hagen wirklich?
Wie reagiert Hagen auf die Kritik der Unternehmer?
Dass er und sein Team in der ersten Staffel Erfahrungen sammeln mussten, räumt Stefan Hagen ein. Im Fall Fischbach wäre es beispielsweise nicht zu einer Produktion gekommen, wenn er die Hintergründe vorher besser gekannt hätte. Dass für viele Unternehmen der Marketingeffekt größer war, als der Nutzen der eigentlichen Beratung, ist dem TV-Coach bewusst.
Nicht immer seien kaufmännische Tipps vonnöten. Häufig sei es nur seine Aufgabe, zu motivieren und neue Perspektiven aufzuzeigen.
Nicht jede Zusammenarbeit war für alle Beteiligten im Rahmen der Produktion so erfolgreich wie erhofft, berichtet er. Das liege auch an der mangelnden Bereitschaft der Unternehmer, Dinge zu verändern. Im Fall Köppen habe die Geschäftsführerin den Kontakt zu dem potentiellen Käufer des Ersatzteillagers abgelehnt, sagt Hagen. Dass die Ersatzteile immer noch vorhanden sind, zeigt, dass sie meiner Empfehlung nicht gefolgt ist, sagt Hagen.
Dass die Zahlen im Fall Thomas Mayer als geschönt herüberkamen, bedauert der Unternehmensberater. Sie seien lediglich als Zielsetzung formuliert worden. Um dieser Fehldeutung entgegenzuwirken, wurde in den letzten Folgen auf die Darstellung des Abschluss-Flipcharts verzichtet, stellt Hagen klar. Hagen freue es, dass er den Familienkonflikt beseitigen konnte.
Sein Fazit ist positiv: Fast alle der 45 Unternehmen sind mit Ausnahme von zweien weiterhin aktiv.
