04.05.2009
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Hilft Hagen wirklich?

Wenn nichts mehr geht, kommt er: Unternehmensberater Stefan Hagen. Doch was brachten seine TV-Auftritte den Betrieben? Eine Zwischenbilanz.

Wenn nichts mehr geht, kommt er: Unternehmensberater Stefan Hagen. Doch

was brachten seine TV-Auftritte den Betrieben?

Eine Zwischenbilanz.

von Martina Jahn

Die dritte Staffel der KabelEins-Sendung „Hagen hilft!“ läuft seit Beginn des Jahres. Unternehmensberater Stefan Hagen steckt mitten in der Produktion. In mehr als 45 Sendungen hat er kleine Betriebe besucht, sich ihre Probleme angehört, die wirtschaftliche Lage analysiert. Nun ist es Zeit, bei den Handwerksbetrieben aus der ersten Staffel nachzufragen. Gibt es sie überhaupt noch? Und: Hat Hagen ihnen wirklich geholfen?

Fall I: Autohaus Köppen, Berlin

Anruf bei Birgit Ladewig, Geschäftsführerin des Betriebs und Lebenspartnerin des Inhabers Jürgen Köppen. „Klar waren die Kunden nach Ausstrahlung der Sendung neugierig“, erzählt sie. Das Telefon stand nicht still. Dennoch habe der Auftritt in der Fernsehsendung zwei Seiten gehabt. „Wenn mir der Film vorher gezeigt worden wäre, hätte ich nie zugelassen, dass er ausgestrahlt wird“, ist die Berlinerin enttäuscht. In der Sendung habe man ihr einen Kaufinteressenten für ihr Ersatzteillager versprochen. Die Verkaufssumme wurde mit 10 000 Euro beziffert. „Drei Tage nach dem Dreh stellte sich das als Finte heraus“, sagt Ladewig. Die gesamte Aktion mit Hagen habe bei ihr mehr Ernüchterung als Erleichterung hinterlassen.

 
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