Positive Pleite
Die Chefin und die Schaufensterpuppe
Von der Ausbildung über die Betriebsübernahme bis zur Bruchlandung: Der Lebenslauf der Malermeisterin Heike Schauz ist typisch, traurig – und voller schräger Anekdoten.
Ein Nachmittag des Jahres 2002. Das Faxgerät spuckt ein Schreiben aus, die Nachricht fällt der Chefin "direkt vor die Füße". Die Konten sind gekündigt worden, vermeldet die Hausbank, mit der Heike Schauz "lange Jahre gut zusammengearbeitet hatte". Schluss. Aus. Bereits am nächsten Tag darf sie keine Waren mehr bestellen, innerhalb einer Woche steht ihr Malerbetrieb still: "Ich hinterließ einige große Bauvorhaben, die nicht abgerechnet wurden, obwohl wir fast fertig waren."
Die Todsünde der Rezensionen: Soeben haben wir das Ende des Buches "Kommt der Chef auch noch?" verraten. Aber das ist verzeihbar, die interessanten "Geschichten aus meinem Leben als Malermeisterin" stehen nämlich weiter vorne. Die Autorin Heike Schauz beschreibt ihren Weg als Handwerksunternehmerin. Sie beschreibt einen steinigen Weg.
Üble Mischung: Der Vater ist Alkoholiker und ihr Ausbilder – lesen Sie Seite 2.
