14.02.2012
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Schlampige Installation

"Handwerker verschulden Tod von Whitney Houston"

Dass ein SHK-Meister die Pop-Diva auf dem Gewissen hat, ist natürlich völliger Nonsens – gehört aber zu den Seltsamkeiten, die uns so zugeraunt werden. Wulff und die Bauleiter, tote Mäuse trotz Hygiene, Fliesenleger findet Goldschatz – die Handwerkerthemen eines ganz normalen Arbeitstages.

8 Uhr 15. Termin beim Arzt. Der Mann hat gesehen, dass ich im aktuellen Spiegel herumgeblättert habe und fragt, ob irgendetwas Interessantes darin stehen würde. Das muss ich verneinen, leider, denn ich hatte gehofft, ein Thema für meine Arbeit zu finden.
Arzt: "Sie sind Journalist, oder? Worüber schreiben Sie denn so?"
"Handwerk."
Arzt: "Wie wäre es denn damit: Whitney Houston ist in ihrer Badewanne gestorben, weil Handwerker gepfuscht haben, die Wanne war falsch installiert, das Wasser konnte nicht ablaufen, sie war angeschickert und ist in einer Wassertiefe von 15 Zentimetern ertrunken."

Mein Arzt ist ein kreativer Typ, aber sein Humor ist geschmacklos (denn: Wer war früher nicht in Whitney verliebt? Ihr Tod ist einfach nur traurig).

Was tote Mäuse und Kakerlaken damit zu tun haben, lesen sie Sie auf Seite 2.

 
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