04.03.2010
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Kürzung der Solarförderung

Handwerker sind die Leidtragenden

Jetzt ist es beschlossene Sache: Die Solarförderung für Dachanlagen sinkt ab 1. Juli um 16 Prozent. Klare Verlierer sind die Handwerker. Aber auch Gewinner könnte es geben.

 - Foto: Bilderbox
Foto: Bilderbox

Wenn er an die Kürzungen denkt, bekommt es Elektrotechniker Bernd Reisinger aus Bayern mit der Angst zu tun. 25 Mitarbeiter sind in seinem Installationsbetrieb für Solaranlagen beschäftigt. Reisingers Kunden sind verunsichert, momentan kommen keine neuen Aufträge rein, berichtet heute.de .

Zu Beginn des Jahres habe Reisinger mit seinen Zulieferern Verträge für das komplette Jahr abgeschlossen. Die Rechnungen für die Teile müsse er zahlen, auch wenn er sie aufgrund der fehlenden Aufträge nicht braucht.

"Natürlich habe ich Angst, Mitarbeiter entlassen zu müssen“, zitiert heute.de den Unternehmer. "Kürzungen sind möglich, aber nicht in diesem kurzen Zeitraum und nicht in diesem Maße“, sagt Reisinger.

Bereits zu Jahresbeginn wurden die staatlichen Mittel für Solarstrom gekürzt. Damit verringert sich die Förderung im Vergleich zu 2009 um 25 Prozent auf 33 Cent pro Kilowattstunde.

Die einzigen Gewinner des jüngsten Koalitionsbeschlusses könnten die Erzeuger sein, die den Solarstrom ihrer Dachanlage selbst verbrauchen, heißt es in dem Bericht. Eigenerzeuger bekommen jetzt acht Cent pro Kilowattstunde, statt bisher 3,5 Cent. Ob sich das auf die Aufträge der Handwerker auswirkt, bleibt abzuwarten.

(ja)

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