02.02.2012
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Beamte versus Handwerker

Halbe Million Euro Bussgeld angedroht

Ein Goggomobil, korrekt zugelassen, auf dem Dach Werbung: Weil er dieses üble Fahrzeug an einer öffentlichen Straße abgestellt hatte, hat sich Rollladenprofi Ludger Schnieders eine Strafandrohung eingefangen – über eine halbe Million Euro.

In der niedersächsischen Stadt Celle ist Schnieders bekannt als "Gurt-Kurt – der Rollladenprofi". Seine Werbung ist speziell: Auf drei Goggomobile hat er jeweils einen Rollladen mit seinem Firmennamen und der Telefonnummer montiert.

Die Probleme begannen, als er einen seiner Winzlings-Oldtimer auch im Umland von Hannover aufgestellt hat. Die Regionsverwaltung droht mit einer Geldbuße von bis zu 500.000 Euro, falls er sein Fahrzeug nicht von einem bestimmten Platz am Straßenrand entfernt.

Schräger Nebenaspekt: Wenige Meter weiter stehen Wohnmobile, in denen "Mitbürgerinnen ihre Liebesdienste anbieten – darüber regt sich keiner auf", sagt Schnieders.

So schnell kann ein Gespräch mit einem Verkehrspolizisten eskalieren – lesen Sie Seite 2.

 
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1 Kommentar zu "Halbe Million Euro Bussgeld angedroht"

  1. Hubert Wennicke - 03.02.2012, 10:46 Uhr (Kommentar melden)

    Offener Brief an den Oberbürgermeister von Köln
    Sehr geehrter Herr Roters,
    der Internetzeitung "handwerk.com" habe ich entnommen, dass das gezielte Abstellen von Kraftfahrzeugen zu Werbezwecken mit bis zu 500.000 € geahndet werden kann. Der Auffällige nennt sich „Gurt-Kurt – der Rollladenprofi“. So geschehen in Celle.
    Anbei lege ich einen Link zu einer Kölner Tageszeitung, die auch reklamiert, dass in Köln bis zu 500 Kraftfahrzeuge zu Werbezwecken geparkt werden und somit dringend benötigter Parkraum vergeudet wird.
    Als Bürger der Stadt beantrage ich, diese 500.000 €-Regelung auch bei uns einzuführen. Somit würden wir Mehreinnahmen in Höhe von 250.000.000 € ergeben. 250.000.000 € !! Selbstverständlich habe ich Verwendungsvorschläge.
    1. Ordentlich arbeitende Handwerker, meinetwegen auch aus Celle, werden den Pfusch am Bau in der neuen U-Bahn-Trasse hier in Köln beheben. 2. Ordentlich arbeitende Handwerker, meinetwegen auch aus Hannover, werden unser eingestürztes Stadtarchiv wieder aufbauen. 3. Wir haben ja nicht nur das landbekannte Millowitsch-Theater, sondern kämpfen auch um Lukas Podolski. Eine Sonderzahlung an den FC könnte seinen Verbleib sichern. 4. Wir könnten Nichtraucher-Kurse anbieten, die sich speziell auf zu schnell fahrende Verkehrsteilnehmer beziehen. Dann gibt es keine unnötigen Diskussionen bei Verkehrskontrollen.
    In Erwartung der Umsetzung meiner Vorschläge verbleibe ich mfG. Ihr Hubert Wennicke
    http://www.express.de/koeln/ordnungsamt-machtlos-werbung-blockiert-500-parkplaetze,2856,11522702.html