Zukunftsangst
"Haben die dich schon plattgemacht?"
Der Unternehmer Olaf Bannik hat eine ungewöhnliche Bitte: SIE sollen über seine Zukunft entscheiden.
Auch ein Jubiläum: Vor einem knappen Jahr haben wir über Olaf Bannik und seine Auseinandersetzung mit der Sozialkasse Bau berichtet. Und wer hätte damals gedacht, dass uns das Thema heute immer noch verfolgt. Wir nicht.
Ist Bannik mit seinem Betrieb sozialkassenpflichtig oder nicht? Die Beantwortung dieser Frage bestimmt sein Schicksal – und das seiner Mitarbeiter. Ist er’s nicht: alles schön, die Auftragslage ist wunderbar. Ist er’s doch: alles mies, auch die beste Auftragslage wird seinen Betrieb nicht retten können. Die Nachzahlungen an die Sozialkasse würden ihm das Genick brechen.
Die Situation zermürbt ihn, die Ungewissheit bremst seine Produktivität und Kreativität aus. Und deshalb hat er eine Bitte an Sie.
Genauer: Er bittet zur Abstimmung. Lesen Sie Seite 2.

12 Kommentare zu ""Haben die dich schon plattgemacht?""
Ich wünsche dem Herrn Bannik nur das Beste, im eigenen Bekanntenkreis habe ich zwei Fälle in denen die SOKA ihre Forderungen kompromisslos durchgesetzt hat :-(. Ich selber komme aus dem Baunebengewerk und bin heilfroh von denen verschont gebleiben zu sein.
K.W.
das ist ja ein Spaß hier, ich bin todunlücklich, weil jeder hier am liebsten alles unternehmen will, um ja nicht in diese SOKA zahlen zu müssen, keiner denkt darüber nach, wie es denen geht, die wirklich reinzahlen müssen. Es geht doch eigentlich nicht darum, ob oder ob nicht, denn das Prinzip, was die Soka nach meinem Verständnis zu erfüllen hat ist ja gar nicht mal das Schlechteste 1. es sollen Beiträge über die einzelne Monate des Jahres verteilt eingezahlt werden, die der Unternehmer sich dann, wenn der MA Urlaub hat von der SOKA erstatten lassen kann, sozusagen er spart es an, damit er im Falle Urlaub nicht alles auf einmal berappen muss, quasi eigentlich sollte das ein Nullspielchen sein.... ist es aber nicht, denn die Soka lässt sich diesen Service teuer bezahlen man braucht ja nur mal die Differenz bilden 2. die Kosten der Lehrausbildung sollen alle Unternehmen der Branche tragen, d. h. diejenigen die ausbilden bekommen Zuschüsse, die auch diejenigen, die nicht ausbilden mit tragen, an und für sich auch was Gutes....darüberhinaus ´soll die überbetriebliche Ausbildung gefördert werden, denn besonders kleinere Unternehmen, die ausbilden können ja z. B. nicht alle Schwerpunkte des Ausbildungsrahmenplans an den Azubi vermitteln, z. B. weil sie halt einfach die Aufträge nicht haben. Es ist ja nicht schlecht, wenn es nicht nur Nutznießer gibt, die sich die fertigen Facharbeiter holen.... aber.... der Preis den die SOKA für diesen Service nimmt steht in keinem Verhältnis zur Erstattung, die ja in den letzten Jahren auch noch geschrumpft ist. Was die Soka sonst noch so leistet???? Winterbauumlage, aber die Erstattung kommt ja vom Arbeitsamt, vielleicht holt sich das AA das Geld wieder zurück... keine Ahnung Ich will eigentlich nur sagen, das Unverschämte ist ja, dass man als Unternehmen weit mehr einzahlt als man zurück bekommt deshalb doch die Unzufriedenheit, oder warum denn sonst.... Was tun... ich denke mal unsere Interessenvertreter, die auch jeden Monat Geld bekommen, ich meine Handwerkskammer und evt. Innung, falls sich das noch jemand leisten kann SOLLTEN das für uns mal näher klären, offenlegen, denn warum bezahlen wir die denn? Ich hab bei der Gelegenheit gleich noch ein äußerst heißes Thema: aber eben auch nur für die, die Kraft Gesetz dazu verdonnert werden, die anderen haben ja Glück, da muss man sich nicht mit drum kümmern (allerdings fühlt euch nicht zu sicher, wer recherchiert wird viele lustige Ideenvorschläge unserer gewählten Volksvertreter finden, die darauf hinarbeiten, dass unsere zulassungsfreien Gewerbetreibenden auch rentenpflichtig werden, weil sie nämlich von ALTERSARMUT bedroht sind, wie rührend diese Besorgtheit)
Wenn man das so als unbedarfter Bürger liest, kommt zumindest mir als erster Gedanke, dass die Soka Bau ein Abrißunternehmen erster Güte ist, oder wie bezeichnet man das, wenn ein Betrieb kleine und mittelständische Firmen systematisch, ohne Rücksicht auf Verluste platt macht?
So gesehen müsste die Soka eigentlich zuerst mal sich selbst in die Pflicht nehmen und Beiträge in die eigene Kasse leisten. Geld genug dürften sie ja inzwischen haben...
P. S.: Ich erinnere hier nur mal an eine alte Weisheit: WO UNRECHT ZU RECHT WIRD, WIRD WIDERSTAND ZUR PFLICHT!!
Ohne mich jetzt genauer in diese Materie eingearbeitet zu haben sehe ich ein weiteres Problem darin, dass der Unternehmer vielleicht mit dem demontieren der Hallen kein Abrissunternehmer ist aber durchaus beim wiedermontieren der Hallen entsprechend ein Bauunternehmer. Denn da unterscheidet er sich von z.B. anderen Zimmerern gar nicht. Auch die sind mit Ihrer Tätigkeit "Vorgefertigte Teile zur Halle montieren" im Bauhandwerk angesiedelt... meiner Ansicht nach ist also die genannte Frage falsch gestellt. Interssant wäre auch welche (fachliche) Qualifikation der Unternehmer denn hat...
Nein, blöde Frage, Abriss und Demontage sind natürlich zwei paar Schuhe!
Warum macht Ihr nichts dagegen? In einen Land, in der die Bildzeitung den Bundespräsidenten demontiert, sollte eine Kraft, die für Handwerker spricht, da etwas ausrichten können?!
Sorry, aber Aufbauen - kommt vom Verb bauen - und wer etwas baut zahlt SOKA - so hat mir das mal der "nette " Herr von der SOKA erklärt, als er hier in unserem Betrieb war um uns in die unfreiwillige Gemeinschaft der Sozialkasse aufzunehmen. Damal habe dann nur mal angemerkt, das wir doch blos Fliesen verlegen und Marmor- egal - Bauausbau - damit Sozialkassenpflicht. Peng und aus. Das ganze führt im Bauausbaugewerbe zur extremen Wettbewerbsverzerrung. Wir müssen konkurrieren mit Anbietern mit Dumpingpreisen- Hausmeisterservice heißen die dann oder Dienstleistung rund ums Haus etc.- die zahlen keine neuerdings 20,1 % SOKA - und sind natürlich günstiger. Nein, platt gemacht hat uns die SOKA trotzdem noch nicht - aber sie arbeiten daran.............
Diese scheinbar unklare Situation wurde von der Soko verursacht und nicht von dem Unternehmer, der damit nicht rechnen musste. Es ist meiner Meinung nach Sache des Verursachers, den Missstand umgehend abzustellen und für künftige Klarheit zu sorgen, und nicht noch die Vernichtung von Arbeitsplätzen in Kauf zu nehmen. Meiner Meinung nach wäre die Sache sehr schnell "gegessen2, wenn bei einem falschen Urteil dieser Institutionen (wie hier die Soko) diese schadensersatzpflichtig gemacht werden könnten und ggf. der Sachbearbeiter bei falschen Urteilen mit Sanktionen rechnen müsste.
Keinesfalls ist Abriss = Demontage (oder umgedreht).
Meines Wissens werden Windkraftanlagen nach einer gewissen Zeit "demontiert". überholt, an anderen Stellen wieder aufgebaut und gelten dann sogar abschreibungstechnisch als NEU.
mfg tuguntke
Und was lernen wir daraus? Auch bei Zweifel mit dem Finanzamt kann man dort offizielle Auskünfte einholen. Und diese Auskünfte sind dann für das Finanzamt verbindlich. Wir genießen dann Vertrauens-Schutz. Desgleichen müsste man nun mit allen Institutionen tun, die Forderungen uns gegenüber erheben können/könnten. Aber wer denkt immer daran?
Da mein Unternehmen auch betroffen ist wünsch ich Herrn Bannik viel Glück bei seinem Bemühungen. Unter Abbruch versteh ich Abrissbirne und drauf, aber keine vorsichtige Demontage. Mfg Eckhard Schiele
wir haben zuviele parasiten wie politiker und solche unnützen bürokraten, die auf unsere knochen sich ein gemütliches leben machen--und das ohne schlechtes gewissen. daher für mich die gleiche einordnung wie schwerkriminelle. kaum ein handwerker wird jenseits der 67 jahre nochmal die rente u. ä. genießen können, da krank, zerschunden oder im besten falle tot- und das wird sogar von diesen abartigen kreaturen billigend in kauf genommen.
solche