31.03.2010
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Autoklau

Gestohlener Transporter legt Handwerksbetrieb lahm

Plötzlich stand Jens Kießling ohne einen Transporter da. Diebe hatten das mit Maschinen beladene Fahrzeug auf einer Baustelle geknackt und kurzgeschlossen. Problem: Der Tischler aus dem Grenzgebiet konnte keine Küchen mehr ausliefern.

 - Foto: Odewald
Foto: Odewald

Die Monteure des sächsischen Sieben-Mann-Unternehmens hatten den ganzen Tag bei einem Kunden eine Küche montiert. Der VW LT 35 stand vor der Tür, berichtet sz-online.de . Als die Männer abends dabei waren, Werkzeug und Maschinen in den Wagen zu laden, sei er nicht mehr da gewesen.

Der Diebstahl Ort liegt unmittelbar an der Grenze zu Tschechien und Polen. Der umgehende Anruf bei der Polizei habe keinen Erfolg gebracht. Sogar die zuständigen polnischen und tschechischen Dienststellen seien informiert worden.

"Ich hätte nie gedacht, dass Diebe eine solche Feuerwehr mitnehmen", zitiert sz-online den Unternehmer. Seinen Transporter habe er bewusst in Grellgelb und Giftgrün lackiert. Es sollte eigentlich potenziellen Kunden auffallen. Der Handwerker glaube an eine geplante Straftat.

Der zwölf Jahre alte VW war sein einziges Fahrzeug. 7000 Euro hätte er dafür noch bekommen. Das Werkzeug im Wagen habe noch mal gut 4000 Euro gekostet. Was aber viel schlimmer ist: Küchen konnte der Tischler erst mal nicht ausliefern.

Schließlich konnte Kießling auf einen Kollegen aus dem Elektro-Handwerk setzen: Er habe ihm vorerst einen Transporter geliehen.

(ja)

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