17.12.2009
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GEZ

Gebühreneintreiber bald überflüssig?

Die einzige Lösung für ein verständliches GEZ-Gebührenmodell ist für handwerk.com-User Harry aus Lieskau „eine pauschale Abgabe pro Haushalt oder Betrieb“.

Wenn die Gebühr dann bezahlbar sei, würden auch mehr Einnahmen fließen, ist sich der Bauunternehmer sicher. „Zumal ja die sündhaft teuren Werbekampagnen und die vielen Gebühreneintreiber überflüssig wären“, schreibt er. Wenn die öffentlichen Sender von der Öffentlichkeit überwacht würden, werden schon einige Millionen auftauchen, meint er.

Seinen Kommentar zum Artikel "Internetnutzer sollen volle GEZ-Gebühr bezahlen" lesen Sie hier .

Inzwischen haben sich auch andere Kritiker zu Wort gemeldet. Die FDP beispielsweise lehnt die Idee der Ministerpräsidenten der Länder ab, weil eine höhere Gebühr dem gerade beschlossenen Ausbau des Breitbandnetzes in Deutschland im Wege stehen würde, schreibt sueddeutsche.de .

Kritische Stimmen kommen auch vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW). Er sieht einen „künstlichen geschaffenen Wachstumshemmer“ für die gesamte Internetbranche in Deutschland. Wenn zu den Kosten für Handy-Vertrag und Datenflatrate noch rund 18 Euro pro Monat dazu kämen, würden viele Anstrengungen der vergangenen Jahre ausgebremst, heißt es weiter.

(ja)

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2 Kommentare zu "Gebühreneintreiber bald überflüssig?"

  1. uli klose - 22.12.2009, 17:44 Uhr (Kommentar melden)

    mit der Kirchensteuer klappt das doch auch. Die zahlen wir prinzipiell alle. Wenn man nicht in der Lage ist, oder andere Gründe hat, muss man es eben nachweisen. Vier Euro im Monat für den "öffentlichen Auftrag" von TV und Radio täten sicher keinem weh und dem Gewissen gut.

  2. harry-02 - 18.12.2009, 10:04 Uhr (Kommentar melden)

    Eine weitere Gebührenerhöhung würde definitiv den Zahlungswillen noch weiter senken, event. sogar einige Personen zu böswilligen Taten animieren. Nach meinen Schätzungen würden zB. 8,00€ pro Haushalt und Monat, als Pauschale völlig genügen (siehe Text oben) und seien wir mal ehrlich wer benutzt schon 2 oder 3 Geräte gleichzeitig? Wenn der Fernseh läuft hört keiner Radio, oder fährt vielleicht nebenbei Auto. Alternativ würde mir noch eine Personenbezogene Gebühr vorschweben (zB. ab 21Jahre 4,00€pro Monat) Sonderreglungen wären dann auch kaum noch nötig, da es nur sehr wenige gibt die wirklich kein Mediengerät besitzen, seien wir mal ehrlich 99,99% haben irgendwo einen Fernseh oder kleines Radio zu stehen