Fiat Scudo Team Trophy 2011
Fiat und das Handwerk rocken die Ostseeküste
Zehn Teams, zehn Fiat Scudos, eine Aufgabe: die Fiat Scudo Team Trophy 2011 gewinnen. Wer wollte, der konnte verbissen um Punkte kämpfen, halsbrecherische Offroad-Parcours bewältigen und sportliche Höchstleistungen bringen.
von Lutz Odewald
Wollte aber keiner. Na ja, fast keiner. Den meisten Handwerkern, die bei der Team Trophy an der Rostocker Ostseeküste dabei waren, ging es auch um Spaß, Geselligkeit und Gaumenfreuden.
Den beiden Gewinnern aus Norddeutschland ging das nicht anders. Tina Metzger war zunächst sehr skeptisch, als sie den Anruf eines Redakteurs des Norddeutschen Handwerks erhielt. „Reise gewonnen? Ja klar ...“. „Halt, nicht gleich auflegen! Sie haben sich doch beworben!“ „ICH? Nirgendwo.“ „Doch, Dirk und Tina Metzger. Und Sie fahren wirklich an die Ostsee.“
Bildergalerie zu "Fiat Scudo Team Trophy 2011"
37 Bilder
Der kultig-kantige Fiat-Transporter vor illustrer Kulisse am Ostseeufer.
Team Norddeutsches Handwerk: Dirk und Tina Metzger aus Celle.
Sternekoch, Wellness-Oase und der Fiat - fehlt noch etwas?
Klar: die Teams und ihre Betreuer!
Torsten Meier vom Technikverein Pütnitz bei der Einweisung.
Sah zunächst ganz böse aus, erwies sich aber als überaus sympathischer Zeitgenosse.
Gar nicht so einfach: mit beiden Rädern auf den Planken bleiben.
Die Scudos schlugen sich wacker.
Wozu HT-Rohre doch alles taugen: simulierte Parkhauseinfahrt.
Teamwork ist alles. Passt es?
Kein Stoßgebet, sondern gekonntes Abschätzen: Tina ist skeptisch.
Es geht allerdings auch anders. Man achte auf den Griff ins Lenkrad ...
Schwierigste Hürde: vorwärts und rückwärts durch eine wirklich enge Gasse.
Relaxt: Dirk lässt sich durch ein paar Ölfässer doch nicht aus der Ruhe bringen.
Ganz so einfach erwies sich der Ölfass-Slalom dann aber doch nicht!
Vor allem bei der Rückwärtsfahrt war Gefühl gefragt.
Alle Herausforderungen mussten von beiden Teammitgliedern gemeistert werden.
Die beiden Metzgers hatten sichtlich Spaß.
Sortimo widmete sich dem Thema Ladungssicherheit.
10 Scudos, ein herabhängender Ast von oben, 10 tiefe Kratzer. Aber ansonsten schlugen sich die Fiat-Krabbler auch im Gelände wacker.
DAS hätten die Scudos aber nicht geschafft. Pütnitz ist der ideale Abenteuerspielplatz für große (und kleine) Jungs.
Das darf jeder: Selber fahren mit einem Achtzylinder-Geländemonster der ehemaligen Sowjet-Streitkräfte.
Schwitzen am zweiten Aktiv-Tag.
Die Herausforderungen sahen lustig aus, waren aber teilweise ganz schön anstrengend.
... oder Kondition und Gefühl waren angesagt.
Die Sandkünstler hatten 4 Tage an einem originalgetreuen Fiat Scudo Sand gearbeitet.
Nötig waren dazu allein 5 Tonnen Spezialsand.
Die Teams hatten nur 4 Stunden Zeit.
Aufgeteilt in zwei Mannschaften, galt es, den Scudo nachzubauen.
Die Vorlage war sehr originalgetreu.
Das Handwerkszeug war, wenigstens für Dirk, ungewohnt.
Blech geht leichter, oder?
Das Ergebnis ist eine liebevolle Mischung aus einem breitgeklopften, viersitzigen Smart mit Anleihen an den Fiat Multipla.
Oder ein Fiat 126, gekreuzt mit einem Trabbi. Gewonnen haben übrigens beide Modelle.
Der Abend klang stets gemütlich und stilvoll aus.
Wir sind beim nächsten Mal auf jeden Fall wieder dabei!
Zum Glück konnte sich Dirk Metzger noch an seine Bewerbung im Norddeutschen Handwerk erinnern. Der Oldtimer-Restaurator aus Celle (www.pontonmeister.de) hatte seiner Frau nämlich nichts davon erzählt. Die war umso erfreuter, als die Reise tatsächlich losging, schließlich konnte sich das sportliche Pärchen das erste Mal seit der Geburt ihrer zweiten Tochter von Windeln und nächtlichem Durchwachen losreißen.
Auf die beiden Norddeutschen und die anderen neun Teams, die von Handwerkszeitungen ausgewählt worden waren, wartete ein echtes Juwel an der Ostseeküste: die Yachthafenresidenz Hohe Düne in Rostock-Warnemünde. Das Fünf-Sterne-Hotel ist nicht nur für die hervorragende Küche bekannt, sondern auch für seine exquisite Spa- und Wellness-Landschaft.
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