11.08.2011
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Das rechnet sich:

Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor

Fachkräfte werden knapp, Mitarbeiter müssen länger arbeiten und Bewerber werden wählerischer. Drei gute Gründe, um die Balance zwischen Berufs- und Privatleben der Mitarbeiter zur Chefsache zu erklären. 10 Erfolgstipps.

von Katharina Kötter

ebm Geschäftsführer Andreas Ennen
ebm Geschäftsführer Andreas Ennen - 
Foto: Bettina Meckel Fotodesign

„Es ist in unserem ureigenen Interesse, unsere Mitarbeiter zu unterstützen“, erklärt der Geschäftsführer des Elektroinstallationsbetriebs ebm, Andreas Ennen. Mit den Maßnahmen, die in seinem Betrieb schon umgesetzt sind, sieht er sich auf Erfolgkurs. „In punkto Ertrag sind wir immer im oberen Viertel.

Über Krankenstand, Fluktuation oder Bewerbermangel muss Ennen sich nicht den Kopf zerbrechen. Und er kann sich auf sein Team verlassen. „Achtzig Prozent der Mitarbeiter sind länger als zehn Jahre im Unternehmen“, sagt Ennen. Mit aktuell 38 Auszubildenden wächst die Firma von innen. Dabei ist er überzeugt, dass Familienfreundlichkeit nicht teuer sein muss. Im Gegenteil, sie fängt mit Wertschätzung an.

Firma und Familie das passt – sieben bewährte Praxistipps von ebm

1. Offene Türen
Bei Andreas Ennen steht die Tür meistens offen. Mitarbeiter, die ein Anliegen oder Problem haben, können sicher sein, dass sie Gehör finden. Und mit dem Chef zusammen meistens auch eine Lösung.

2. Geben und Nehmen – Lösungen unter Kollegen
Wenn ein Mitarbeiter ein Problem mit einem Montageeinsatz hat, weil er damit die Einschulung seiner Jüngsten verpassen würde, springt bei ebm wahrscheinlich ein anderer Kollege ein. Dass hier niemand ausgenutzt wird, während andere Extrawürste in Anspruch nehmen, behält Ennen im Blick.

3. Das Ganze sehen
Familien haben nicht nur Familienväter und Mütter im Unternehmen, sondern streng genommen jeder. Darum sind bei ebm auch die Eltern von Azubis beim Betriebsfest willkommen. Ihre Unterstützung hilft auch der Firma.

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