30.08.2011
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Notbremse Kritikgespräch

Die 7 größten Fallen bei Kritik an Mitarbeitern

Kritische Chefs haben es schwer: Wenn es dem Mitarbeiter nicht passt, greift er eben zur Krankmeldung - und immer öfter gleich zur Kündigung. So vermeiden Sie die schlimmsten Fallen und kommen trotzdem an Ihr Ziel!

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Foto: bilderbox.de

Chefs in der Zwickmühle: Eigentlich soll alles nach ihren Vorstellungen laufen. Andererseits sind Sie auf Ihre Mitarbeiter angewiesen.

So sieht der Alltag aus: "Ich muss schon vorsichtig sein, wenn ich kritisiere. Läuft es schlecht, macht der Mitarbeiter dicht und am nächsten Tag gibt’s einen Krankenschein oder direkt die Kündigung“, erzählt eine Unternehmerfrau aus Rheinhessen.



Wie Sie das vermeiden können? Die größten Fallen in jedem Kritikgespräch kennt Anja Piroth:

Falle Nr. 1: Sie lassen sofort Dampf ab!
Kritik geht nach hinten los, wenn Sie spontan Ihrem Ärger Luft machen. Wenn der Chef sich im Ton vergreift oder zum Rundumschlag ausholt, dann gehen Motivation und Respekt den Bach hinunter.

Daher sollten Sie sich gut auf ein Gespräch vorbereiten:

  • Folgen überschauen: Ein Kritikgespräch muss Folgen haben. Machen Sie sich klar, was Sie von Ihrem Mitarbeiter erwarten. Was muss sich konkret ändern - und bis wann?
  • Sichere Faktenlage: Ihre Kritik müssen Hand und Fuß haben. Sammeln Sie die Fakten zu einem Hauptkritikpunkt.
  • Haltung und Orientierung: Wenn sich bei Ihrem Mitarbeiter etwas ändern soll, müssen Sie ihm mit Achtung begegnen. Beschränken Sie sich auf Kritik in der Sache und zeigen Sie wenn möglich persönliche Wertschätzung

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