Gefahren vermeiden vor der drohenden Insolvenz
Die 5 größten Fehler in der Krise!
Diese Fehler müssen Sie vor der Insolvenz vermeiden!
Unantastbar: Arbeitnehmerbeiträge und Lohnsteuer!
Es gibt allerdings Wege, wie Sie Strafverfahren vermeiden können.
Welche großen Fehler Handwerksbetriebe außerdem vermeiden sollten, weiß Dr. Andreas Ringstmeier, Fachanwalt für Insolvenzrecht aus Köln. "Es gibt einige Punkte, die jeder Staatsanwalt im Fall einer Insolvenz sofort prüft, weil sie besonders leicht zu erkennen und anzuklagen sind", sagt der Experte. Um diese Punkte geht es:
Fehler Nr. 1 Unterschlagung von Lohnsteuer und Sozialversicherungsbeiträgen
Wer diese Abgaben nicht zahlt, macht sich strafbar. Ein häufiger Fehler ist dabei, dass der Unternehmer nur noch die Netto-Löhne an die Arbeitnehmer zahlt, die Lohnsteuer aber nicht mehr abführt.
Strafrechtlich macht das keinen Sinn “Lohnsteuer wird nur fällig, wenn Löhne gezahlt werden“, sagt Ringstmeier. Je weniger Lohn der Betrieb an die Mitarbeiter auszahlt, desto weniger Steuern schuldet er.
Das gilt allerdings nicht für die Arbeitnehmer-Anteile an den Sozialversicherungsbeiträgen. "Die schuldet der Betrieb unabhängig von der Auszahlung der Löhne, alleine durch den Arbeitsvertrag." Anita Kriegesmann habe es also genau richtig gemacht.
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