01.10.2012
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Kuriose Werbung

Der Tod auf dem Trikot

Jägermeister, London, Wiesenhof – Trikotwerbung ist immer für eine Schlagzeile gut. Ein Handwerksunternehmer fügt dem Thema derzeit eine neue Facette hinzu – guter Anlass für einen Streifzug durch die launige Welt des Fußballs.

Kohle fürs Kreuz
Ein griechischer Fußballklub wirbt für ein Bestattungsunternehmen.
Kohle fürs Kreuz - 
Foto: BilderBox.com

Dass die Spieler des griechischen Fußballklubs Paliopyrgos seit Anfang der Saison von einem Bestatter gesponsert werden, vermeldet spiegel.de. Schwarzes Dress, hellblaues Kreuz und die Aufschrift „Bestattungsunternehmen Karaiskaki 53“ – dieses Trikot dürfte eine Sonderstellung in der europäischen Sportszene einnehmen.

Der Fernsehmoderator Arnd Zeigler („Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs“) kommentiert das Sponsoren-Kuriosum so: „Griechenland ist wirtschaftlich das FC Augsburg Europas, deshalb suchen sie bei Vereinen, bei denen man sonst nicht suchen würde.“

Zeigler ist übrigens im Nebenjob Stadionsprecher von Werder Bremen. Der Mann kann nichts dafür, aber auch „sein“ Verein ist kürzlich wegen Trikotwerbung in die Schlagzeilen geraten. Stichwort Wiesenhof.

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2 Kommentar zu "Der Tod auf dem Trikot "

  1. Arnd Zeigler - 17.10.2012, 11:34 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Was mich nun aber doch brennend interessieren würde: Was habe ich a) als Stadionsprecher mit der Auswahl des Trikotsponsors meines Lieblingsvereins zu tun und darf ich b) als Moderator einer WDR-Sendung tatsächlich keine Nebensätze auf den Tabellenplatz des FC Augsburg beziehen, weil Werder Bremen für Hähnchen wirbt? Und darf man c) Trikotwerbung für Bestattungsunternehmen oder Bordelle nicht trotz allem kurios finden, egal was es sonst noch für mögliche Sponsoring-Varianten gibt? Andernfalls dürfte man ja auch nicht über einen Witz lachen, ehe man nicht verifiziert hat, ob andere Witze möglicherweise lustiger sind. Das ist alles sehr verwirrend hier.

    • Die Redaktion - 24.10.2012, 18:50 Uhr Antworten

      So, wir haben intensiv mit Arnd Zeigler diskutiert – und den Text dann an zwei Stellen geändert. Zur Erklärung: In der ersten Textversion hatten wir A. Z. empfohlen, dass er sich beim Thema Trikotwerbung wegen der Werder-Wiesenhof-Geschichte "besser nicht so weit aus dem Fenster lehnen sollte". Das war ironisch gemeint, aber gleichzeitig daneben, weil Zeigler nun wirklich nicht die Werder-Werbung verantwortet. Doch, doch, es würde uns freuen, wenn sich der WDR-Moderator in der Sendung "Zeiglers wunderbare Welt des Fußballs" weiter gaaanz weit aus dem Fenster lehnt. Beste Grüße