25.07.2011
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Fahrbericht

Der neue Renault Master im Praxistest

Der Renault Master trägt seine markante Nase mit Stolz, schließlich sind auch die Frontpartien von Depardieu oder de Funes „herausragend“. Tischlermeister Heiko Richter hat sich vom Franzosen aber nicht an der Nase herumführen lassen.

Die Tischlerei Krüger ist in Alfeld vor den Toren Hannovers zu Hause. Rund 50 Kilometer trennen die Handwerker von ihren Kunden, denn die wohnen meist in der niedersächsischen Landeshauptstadt. Stadtverkehr, Landstraße oder Autobahn – für Heiko Richter beruflicher Alltag. Im Zwölf-Mann-Betrieb dient normalerweise ein Wolfsburger Lastesel für die Beförderung von Mensch und Material. Genau die richtige Herausforderung für den französischen Charakterdarsteller mit der ausgeprägten Schlitz-Front.

Und der schlägt sich in seiner ersten Disziplin schon ziemlich gut. „Der Motor überzeugt, der hat einen guten Zug.“ Heiko Richter hat den 125 PS starken Master gefahren. Neben dieser Variante entlockt Renault dem 2,3-dCi-Motor noch 100 oder 146 PS. Kombiniert mit der serienmäßigen Sechsgangschaltung lässt der Diesel nicht nur turbounterstützt die Muskeln spielen, sondern bewegt sich nach Erreichen der gewünschten Geschwindigkeit auch in angenehm spritsparenden Drehzahlregionen. „Ich hab ihn nicht leer bekommen, der ist echt sparsam“, staunt Richter, der den Wagen eine knappe Woche bewegt hat. Die angegebenen 8,0 bis 8,3 Liter für den Frontantrieb haben sich im Alltag bestätigt. Wer will, kann dem Master auch von hinten Beine machen – der Antrieb im Heck eignet sich vor allem dann, wenn oft schwer geladen werden soll. Dass eine Inspektion erst nach 40.000 Kilometern ansteht, gefällt dem sparsamen Handwerker.

Wie sich der Franzose in Sachen Raumangebot schlägt, lesen Sie auf der nächsten Seite .

 
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