16.02.2012
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Video: Wünsch dir was

Der Kfz-Meister und die Kanzlerin

Angela Merkel ist eine gute Fee und Sie haben einen Wunsch frei – würde Ihnen aus dem Stand etwas einfallen? Handwerksmeister Manfred Friedrichs beantwortet diese Frage in 27 Sekunden im handwerk.com-Video.

Der Videoschnipsel verdeutlicht: Die Antwort ist ganz schön schwierig. Aber warum eigentlich? 85 Prozent aller neuen Arbeitsplätze in der EU sind zwischen 2002 und 2010 von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen worden. Da müssten sich Handwerksunternehmer doch eigentlich in der Politik wiederfinden.



Regieren uns wirklich Lobbyisten? Ist die Situation so verfahren, dass es keine Hoffnung gibt – und keine Diskussion? Oder gibt es ihn, den Wunsch, den Sie an die Politik haben? Schreiben Sie uns!







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(sfk)

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7 Kommentare zu "Der Kfz-Meister und die Kanzlerin"

  1. Axel Schmidt - 23.02.2012, 16:19 Uhr (Kommentar melden)

    Ich wünsche mir, dass alle Politiker so ausgeleuchtet werden, wie es gerade um Herrn Wulff geschehen ist. Es sitzen dann nur noch 10 % dieser Herrschaften im Bundestag! Ich wünsche mir, dass alle NRW-Abgeordneten von jedem öffentlichen Empfang gnadenlos verjagt werden, solange bis sie ihre Diätenerhöhung wieder rückgängig gemacht haben (hier könnte übrigens jeder von uns zu beitragen!). Im Mittelwurden Regimente, die keinen Erfolg (mehr) verzeichneten guillotiniert. Dies wünsch ich den Politikern natürlich nicht. Aber es würde keinem schaden, mal darüber nachzudenken. Ich wünsche mir den Rücktritt vom Rücktritt des Rücktritts, welchem auch immer. Ach, das waren ja schon 3 Wünsche, dann hör ich hier mal auf.

  2. Ingolf Boer - 20.02.2012, 15:41 Uhr (Kommentar melden)

    Wer mal richtig nachdenkt wird feststellen, dass Lohnnebenkosten nur ein Durchlaufposten sind. Das Geld wird gebraucht und verwendet, wenn dies wegfällt muss es woanders herkommen. es würde Sinn machen das Urlaubsgeld und sogar die Unfallversicherung über Privatunternehmen abzudecken. Dadurch würde etwas Tranzparenz in den Kosten entstehen und man muss nicht ständig Zeitaufwändige Meldungen senden um keine Geldstrafe zu bekommen. Es sollte im Bundestag auch mal was Brauchbares entstehen und nicht 3 Jahre über ein Wechselkennzeichen was nachher doch nichts bring diskutiert werden. Der Größte Quatsch war ja GRW-G - Wachstumsprogram für kleine Unternehmen welches für Produktion, Autohandel ez. zählt blos nicht für das produktive Handwerk. Ich bin 8 Jahre Selbständig und muss Alles alleine schaffen null Unterstützung vom Staat. Warum soll man da was zurückgeben? Wie bei jedem Geschäft muss erst was gegeben werden um was zu bekommen. Wann bekommt das Handwerk was?

  3. Achim Gugel - 17.02.2012, 14:19 Uhr (Kommentar melden)

    Als Betriebsinhaber eines kleinen Baugeschäfts,(M.-und B. Baumeister,nich Ingenieur oder sowas) fällt mir an allen Kommentaren auf, daß die Kluft ( und leider auch die Schere) zwischen produzierendem Gewerbe und Institutionen,Behörden,Körperschaften des öffentlichen Rechts und was es sonst noch alles an Verwaltung gibt, immer größer wird. Leider(oder zum Glück) sitzen dort auch unter anderem viele meiner potentiellen Bauherrschaften. Wenn wir von 2002-20010 EU-weit 85% der neugeschaffenen Areitsplätze stellten, wäre ein bischen mehr Ehrfurcht , einschließlich mehr politischer Mitsprache und vor uns produzierendem Gewerbe angesagt.Schließlich sind wir es, die direkten Mehrwert schaffen, und unsere Verwaltung damit sponsern.Eigentlich müssten die uns die Füße küssen. Krankenkassen und sonstige Versicherungen benutzen über 24% der ihnen anvertrauten Beträge zur Selbstverwaltung , obwohl sie streng genommen nix produzieren. Die freie Wirtschaft bleibt unter 6%. Mir persönlich wäre eine Umverteilung des Bruttoinlansprodukts in Richtung produzierendem Gewerbes allemal lieber, als der ewigwärende Kampf gegen selbsternannte Eliten, die ihre Privilegien retten wollen. mit anarchischem,handwerklichen Handkantenschlag Achim Gugel

  4. Markus Oettle - 17.02.2012, 13:07 Uhr (Kommentar melden)

    hallo nettes video, aber den punkt nur teilweise getroffen. Mein Betrieb: Karosseriefachbetrieb und KFZ-Meisterbetrieb 5 Mitarbeiter. Mein Wunsch an Frau Merkel: Ausdehnung der Kleingewerberegelung auf einen vernünftigen Betrag zwischen 500 000 und 1 000 000 Euro. Wenn ich sehe wieviel Geld, und vor allem Arbeitszeit wir jedes Jahr vernichten, um unseren Steuerberater zu bezahlen, unsere Buchhaltung ordentlich zu erledigen, Abschreibungen und Pipapo, wieviel Aufwand auf den Finanzämtern getrieben werden muß, um uns kleine Würstchen zu kontrolliern und abzuwickeln kommt mir das große K..... Das momentan bestehende System ist Vernichtung von Volksvermögen in Reinkultur. Warum lassen wir das mit Vorsteuer und Umsatzsteuer Abschreibungen usw nicht einfach bleiben, bis zu einem festgelegten Umsatz der Sinn macht, machen am Jahresende eine eine einfache Überschußrechnung, und vom Gewinn zahlen wir einen X% Betrag Steuer, und damit fertig. In meinem Kleinbetrieb kostet mich die Abwicklung incl notwendiger Software, Personal und Arbeitsaufwand gut 30 000 Euro, die völlig sinnlos verbrannt werden. Dann könnten wir Handwerksmeister uns wieder darauf konzentrieren, was unsere eigentliche Aufgabe ist, nämlich unser Kunden bestmöglich zu Bedienen.
    Zweites Thema: Politik und Banken Die Banken erhalten vom Staat bzw Zentralbank Milliarden Euro zu lächerlichen Konditionen, das nannte sich Liquiditätssicherungsgelder. Wir haben bei unserer Hausbank angefragt. Als Antwort haben wir ergalten " das machen wir nicht" Bei den Paar Euro die wir angefragt haben, ist das den Schlippsträgern schlichtweg zu viel Arbeit. Die nehmen die Gelder lieber und Zocken fröhlich weiter. Da gehört von der Politik ein Riegel vorgeschoben.

  5. R. K / Hamburg - 17.02.2012, 12:54 Uhr (Kommentar melden)

    Lohnnebenkosten, Globalisierung, Steuern, T€uro, Wirtschafts- und Umsatzwachstum, Konsumfreudigkeit. Alles Begriffe, mit denen wir beschossen werden. Aber was stört mich wirklich als Handwerker? Gute Frau Merkel. Die Tage wurde ich zu einem Wasserrohrbruch gerufen. Das Haus war ein Wiederaufbau aus den 50er Jahren. Da kann so etwas schon mal passieren, also lobe ich doch den damaligen Installateur. Und ich wünsche mir von Ihnen und der Politik, dass sie die gleiche "Qualitätsarbeit" abliefern, wie wir Handwerker. Und ich wünsche mir damit verbunden auch den Respekt den wir mit unseren Leistungen verdient haben. Und es dürfte auch mal ein Bundesverdienstkreuz möglich sein, anstatt sie an Deutschlands Ehrenbürger zu verteilen, die diese dann aus peinlichen Gründen wieder zurück geben müssen.

  6. Klaus Hoverath - 17.02.2012, 09:19 Uhr (Kommentar melden)

    Ob ich mich in der Politik wiederfinde? Was für ein Schwachsinn. Wir sind sicherlich kein Platzhirsch am hiesigen Markt, aber unser Erfolg ist der unsrige. Es ist der Erfolg meines Vaters, der unsere Firma gegründet hat und mein Erfolg, da ich diese Firma gut weiterführen konnte. Es war das Engagement und der Ehrgeiz meiner Familie. Und da verbitte ich es mir, dass da irgendein Politiker, egal welcher Couleur, sich damit brüsten möchte, wie er uns geholfen hat.

  7. Heribert Peters - 17.02.2012, 08:48 Uhr (Kommentar melden)

    Bei aller Solidarität mit dem europäischen und nicht-europäischen Ausland, aber es fällt mir von Jahr zu Jahr schwerer, dass unsere Steuergelder ins Ausland gehen. Nicht das ich dies einstellen würde, aber ich bin von der Stümperei der Entscheider geschockt, dass sie die Finanzspritzen im Vorfeld nicht ordnungsmäßig vorbereitet und geprüft haben.