Kein Verstoß gegen Diskriminierungsverbot
Bessere Parkplätze für Frauen sind erlaubt
Extra Parkplätze für Mitarbeiterinnen – näher am Eingang: Ist das erlaubt, oder würden Chefs damit die männlichen Mitarbeiter benachteiligen?
Ein Arbeitgeber darf Parkplätze bevorzugt Frauen zuweisen. Das hat das Landesarbeitsgericht (LAG) Rheinland-Pfalz entschieden. Geklagt hatte ein männlicher Mitarbeiter dagegen, dass sein Chef Parkplätze in der Nähe des Eingangs bevorzugt an Mitarbeiterinnen vergibt. Der Arbeitgeber begründete das damit, dass Frauen häufiger als Männer das Opfer gewaltsamer Übergriffe seien.
Nach Ansicht der Richter verstößt diese Regelung nicht gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG). Im Gegenteil: Das AGG lasse Ausnahmen ausdrücklich zu, zum Beispiel, um der persönlichen Sicherheit Rechnung zu tragen. Urteil vom 29. September 2011, Az. 10 Sa 314/11
Weitere Infos zum Thema AGG und Diskriminierung:
(jw)
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Ich das ganze AGG lächerlich, da es dem Anstand gebietet sich ordentlich und fair Allen gegenüber zu verhalten (die sich ebenfalls orderlich und fair verhalten) und bei Bewerbungen geht es mehr nach Qualifizierung und Sympathie und beides lässt sich nicht durch Gesetze regeln (vielleicht in Behörden wo es egal ist ob sich die Leute vertrauen und leiden können) Ich finde als Frau "Frauenparkplätze" unnötig. Im Einkaufscenter mag es ja ein nett gemeinter Service sein 2 Frauenparkplätze anzubieten. Was für mich eher bedeutet, dass nicht mehr als 2 Frauen im Laden erwünscht sind ? Oder nur bei den die früh kommen ist die Sicherheit wichtig? D. h. wird nicht gebraucht!! Auch Frauen haben 2 Füsse zum Laufen und ein Betreiber sollte ein generelles Interesse an der Sicherheit und Helligkeit in seinem Parkhaus haben. Aber beim Arbeitsplatz ist ein Frauen- (oder Männer-) Parkplatz komplett fehl am Platze. Mit Sicherheit hat dies nichts zu tun. Braucht der Chef neue "Häschen" die er so beeinflussen will? So wird zur "Extrawurst" was bei der Kollegialität nicht positiv ankommt. Also bitte NICHT! Genausowenig wie dieser gewisse Bürgermeister Männerparkplätze eingeführt hat weil man rückwärts einparken muss. Haben diese Menschen ein so geringes Ego, dass sie sich mit Kontroversen ins Rampenlicht spielen müssen.
Genau das ist falsch. Männer sind etwa dreimal so oft Opfer von körperlicher Gewalt, wie z.B. Körperverletzung als Frauen. Im Übrigen tun sich Frauen auch keinen Gefallen damit Ausnahmetatbestände für sich zu reklamieren denn sie geben damit wieder Männern die Gelegenheit Ausnahmetatbestände zu konstuieren die Frauen benachteiligen. Auch bei der Gleichberechtigung gibt es sozusagen eine Kehrseite, man kann ein Diskriminierungsverbot nicht glaubhaft vertreten und sich doch nur die Rosinen aus dem Kuchen picken. Oder? Mit frdl. Grüßen Klaus