Handwerker in sozialen Netzwerken
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Google+-Praxistest: Ein Malermeister berichtet
Wie gehen Handwerker in der Praxis vor?
Schon zwei Tage, nachdem die Unternehmensseiten auf Google+ freigeschaltet wurden, hat Sascha Trynoga eine für seinen Betrieb angelegt. Der Malermeister wollte auf jeden Fall dabei sein. Bei Facebook und Twitter ist der Betrieb schon seit längerer Zeit vertreten.
"Ich bin nach wie vor in der Probephase", sagt der Unternehmer. Oft testet er Themen und ist sich nicht sicher, was die Nutzer lesen.
Was sagt er zu den Empfehlungen der Expertin? Die Organisation der Kontakte in Kreise findet er praktisch, aber nicht "weltbewegend". Und die Hangouts wird er vermutlich dienstlich eher nicht nutzen. "Vielleicht mal privat zum Testen, aber im Alltag mache ich eher selten Videokonferenzen", sagt er.
Und was macht der 32-Jährige bei Google+ anders als bei Facebook? "Die Beiträge, die ich schreibe, sind umfangreicher. Ich habe das Gefühl, dass es hier in der Form gut angenommen wird", sagt Trynoga.
Einen großen Vorteil gegenüber Facebook sieht er darin, dass Google die öffentlichen Beiträge aus seinem Netzwerk scannt und dadurch das Ranking in den Suchmaschinen verbessert wird. "Ich kann in der Statistik sehen, dass geklickt wird. Aber die meisten Zugriffe kommen nach wie vor von Facebook, da sind einfach viel mehr Leute aktiv", sagt Trynoga. Er kenne nur wenige Kollegen, die bei Google+ mitmachen.
Und noch etwas stört ihn: "Man kann mit der App auf die Unternehmensseiten noch keine Fotos hochladen, die man beispielsweise mit dem Smartphone auf der Baustelle gemacht hat", berichtet er. Das sei bei Facebook leichter.
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