Handwerker in sozialen Netzwerken
Darum lohnt sich Google+ für Sie
Die wichtigsten Unterschiede zwischen Google+ und Facebook
Kontakte / Nachrichten
Die Verwaltung der Kontakte ist sicherlich der wichtigste Punkt. Egal ob Privat- oder Unternehmensseite – bei Google+ bestimmen Sie, wer eine Nachricht bekommt. Bei Facebook sind alle Beiträge, Fotos oder Videos, die Sie posten, öffentlich, unabhängig davon, ob Sie eine Fanseite haben oder eine private Profilseite. Zudem kann man als Betrieb bei Facebook seinen Fans keine privaten Nachrichten schicken (das geht nur unter "Freunden") – die gezielte Ansprache zur Kundengewinnung oder Kundenbindung ist nicht möglich.
"Private Nachrichten gibt es bei Google+ nicht. Das wird über die Sichtbarkeit der Beiträge geregelt. Die lässt sich nämlich für jeden Beitrag beschränken. So können Sie ohne Weiteres als Seiteninhaber Beiträge gezielt zuschneiden", erläutert Annette Schwindt. Follower, die Fragen stellen, könnten das entweder durch Kommentare zu einem dieser Seitenbeiträge tun oder durch eigene Beiträge in ihrem Profil (die sie dann nur für sich, die Seite oder weiter zugänglich machen).
Auf Facebook-Seiten ist alles öffentlich. "Außer, man beauftragt jemanden, der speziell etwas programmiert", sagt Schwindt. Doch dazu braucht man einen Webentwickler und das Betreiben der Seite wird um ein Vielfaches komplizierter. "Für die individuelle Gestaltung des Profils bei Google+ braucht man bislang auch keine Programmierkenntnisse. So sind weiterführende Links und auch ein Impressum leichter einzufügen", sagt die Kommunikationsberaterin.
Videokonferenzen
"Google+ bietet sogenannte Hangouts für Privatpersonen und Unternehmensseiten an – das sind Videochats, die Skype ähneln und bei denen auch Bildschirmübertragungen möglich sind", sagt Schwindt. Hierzulande werden sie noch nicht so häufig genutzt. Dennoch ist die Expertin der Überzeugung, dass das mit steigenden Userzahlen auch kommen wird. Facebook bietet zwar Videotelefonie an, aber das geht nur mit zwei Personen. Bei Google+ können gleichzeitig zehn Personen teilnehmen.
Nutzerzahlen / Aktivität
Google+ ist erst einige Monate am Start und hat daher lange nicht so viele Nutzer, wie Facebook, das es bald schon acht Jahre gibt. "Facebook ist das Weitersage-Instrument Nummer 1", sagt die Expertin. Daher erreicht man bei Facebook momentan viel mehr Leute als bei Google+. Es werde sich zeigen, wie sich Nutzer- und Zugriffzahlen entwickeln.
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