05.07.2012
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Blöde Kollegensau

Burnout: Die Flucht in die Krankheit

Alles Quatsch, von Burnout bis Mobbing. Lauter Modebegriffe, in die sich die Leute retten, wenn's mal nicht so läuft. Stimmt doch, oder? Die Antwort gibt Handwerksmeister Jan Gielians.

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Foto: BilderBox.com

Er ist Familienvater, Handwerksunternehmer, ein angesehener Typ im niedersächsischen Bad Bentheim. Was kaum jemand in seiner Stadt weiß: Jan Gielians hat den Jahreswechsel 2011/2012 in einer psychosomatischen Klinik verbracht. Und damit hat sich der Zweiradmechanikermeister ein persönliches Weihnachtsgeschenk ins neue Jahr geschickt: Eine andere Sicht auf sich selbst.


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1 Kommentar zu "Burnout: Die Flucht in die Krankheit "

  1. Wolf Warncke - 29.10.2012, 12:05 Uhr (Kommentar melden) Antworten

    Vielen Dank für Ihren Beitrag über Burn Out. Ein Körnchen Wahrheit mag dran sein, an der von Ihnen vertretenen These, dass sich viele nun in die Krankheit flüchten, die gar keine ist. Aber bitte bedenken Sie. Sie tun den vielen unrecht, die ernsthaft erkrankt sind. Ein Robert Enke hätte sich vermutlich nicht das Leben nehmen müssen, wenn die Krankheit Depression in unserer Gesellschaft als eine echte Krankheit anerkannt gewesen wäre. Artikel wie der Ihre (Zitat: "Seit es den Krankheitsbegriff Burnout gibt ... erfahre Egoismus auch noch eine Absolution in der Öffentlichkeit"). Damit würden diejenigen, die an einer psychosomatischen Krankheit leiden, leicht unter den Generalverdacht fallen, gar nicht wirklich krank zu sein, sondern sich nur zusätzlichen Urlaub zu nehmen, auf Kosten der Mitmenschen. Ein solcher Generalverdacht wäre ein fataler Rückschritt auf dem Weg zur Bekämpfung dieser Krankheiten."