Die Hölle ist jetzt in Berlin
BND-Baustelle: 300 Bauzeichnungen, 4000 Fehler
Auf der Baustelle des Bundesnachrichtendienstes in Berlin üben sich Vertreter aller Gewerke im Handwerker-Triathlon: Kopf schütteln, Augen verdrehen, weiterarbeiten. Einblicke ins Chaos.
"Vor lauter Sicherheit funktioniert nichts wie geplant", berichten die Potsdamer Neueste Nachrichten (PNN). Und das ist zurückhaltend formuliert. Wie schon länger zu hören ist, verfluchen die kleineren Subnternehmer den Tag, an dem sie sich auf diesen Superlativ eingelassen haben. Auf das größte Bauvorhaben, das der Bund jemals realisiert hat.
Laut PNN hatte einer der Betriebe eine Bauzeit von neun Monaten abgestimmt, im Mai 2010 sollte Schluss sein: "Jetzt rechnet der Geschäftsführer damit, im Herbst 2012 fertig zu werden."
Bagger ohne Schaufel und andere Anekdoten – lesen Sie Seite 2.
