19.01.2012
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Vorteile für Innungsbetriebe

Bau-Innung kooperiert mit MyHammer

Die Zeiten ändern sich: Früher galten Handwerksorganisationen als scharfe Kritiker von MyHammer. Jetzt hat erstmalig eine Bau-Innung eine Kooperation mit dem Auftragsportal vereinbart. Ist das der richtige Weg?

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Foto: bilderbox.de

Das ist bundesweit einmalig: Die Bau-Innung Hamburg hat einen Kooperationsvertrag mit MyHammer geschlossen. Innungsmitglieder erhalten von MyHammer nun günstigere Konditionen, heißt es in der Pressemitteilung. Eine "große Mehrheit" der Betriebe habe dafür gestimmt.

Innung: "Keine Bedenken"
Was hat den Wandel bewirkt? Immerhin gehörten Handwerksorganisationen früher zu den Kritikern der Auftragsportale.

Die Mitglieder hätten für den Vertrag gestimmt, "weil MyHammer nicht nur die führende Internetplattform für private Ausschreibungen ist, sondern auch deshalb, weil die Plattform die handwerksfeindliche Auktion von Aufträgen bereits seit Langem aufgegeben hat", sagt Michael Seitz, Hauptgeschäftsführer der Bau-Innung Hamburg.

Zudem habe sich MyHammer "verpflichtet, unseriöse Anbieter und Schwarzarbeiter von der Plattform zu entfernen". Daher habe Seitz "keine Bedenken", den Mitgliedern die Zusammenarbeit zu empfehlen.

Innungsbetriebe deutlicher zu erkennen
Im Gegenzug kündigte MyHammer-Vorstand Michael Jurisch an, "Innungsunternehmen zukünftig noch stärker als bisher auf der Plattform hervorheben".

Zudem wolle man gemeinsam mit der Innung neue Auftragsformulare entwickeln, "damit potenzielle Auftraggeber ihren Auftrag auch bei komplexen Vorhaben noch besser im Internet darstellen können“.

Kooperation statt Konfrontation: Ist das der richtige Weg?
Was würden Sie sich von den Handwerksorganisationen in Sachen MyHammer, Blauarbeit & Co. wünschen? Wir freuen uns auf Ihre Kommentare!

Weitere Infos zum Thema "MyHammer:


(jw)

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5 Kommentare zu "Bau-Innung kooperiert mit MyHammer"

  1. wennike - 01.02.2012, 20:49 Uhr (Kommentar melden)

    ich bin auch am überlegen bei my hammer auszusteigen, wer hier erzählt es gibt hier kein dumping den bezichtige ich der lüge dies woche erst geschehen 70 m² laminat verlegen durch die fleissigen mitanbieter für 700 EURO inkl. Mwst und natürlich den verdienst für my hammer. oder trockenbau doppelt ständerwand 10 cm mit allem inkl. material mwst. und verdienst für my hammer 35 EURO/m², so wie soll das den was mit der innung werden, die können doch nicht kontrollieren was da ab geht. die sind doch alle weltfremd, ich möchte nicht wissen was hier an my hammer vorbeigehandelt wird. das problem ist geiz ist geil bei den auftraggebern und die blödheit mancher auftragnehmer die von betriebswirtschaft und etik keinen blassen schimmer haben. wie kann ich für 12´5 EURO/Stunde arbeiten. my hammer sollte sich mal lieber gedanken machen wie man solche raus schmeißt. man siehjt doch an had der preise was dort abgeht.

  2. heiner - 20.01.2012, 18:24 Uhr (Kommentar melden)

    Man sieht mal wieder wie wenig sich einige mit dem Thema beschäftigen, aber groß meckern. "Versteigert" wird schon lange nichts mehr, weder bei MyHammer noch bei Blauarbeit. Es handelt sich um Onlineausschreibungen, mit verdeckten Geboten. Wer die Innung Hamburg nicht versteht, sollte sich mit der Materie doch einmal etwas genauer befassen, dann wird man sie auch verstehen, ansonsten weiß man was man von solchen Kommentaren zu halten hat. Bei MyHammer sind nur noch Handwerker mit entsprechenden Qualifikationen zugelassen, der "Meister um die Ecke" hat auch keine bessere Qualifikation. Reflexartig die alten Vorurteile, obwohl davon das meiste schon lange "um die Ecke" ist.

  3. Tom - 20.01.2012, 08:32 Uhr (Kommentar melden)

    Verstehe die Innung Hamburg nicht........
    Was soll überhaupt eine Plattform, in der Arbeit versteigert wird???? Das ist ja wie auf dem "modernen Sklavenmarkt". Auktionsportale werden doch hauptsächlich von Schnäppchenjägern genutzt nach dem Motto "Wer macht es mir am billigsten". Ich bin Endkunde (Hausbesitzer) und würde niemals einen Handwerker auf MyHammer suchen. Lieber einen Meister bzw. Profi, der zwar das doppelte die Stunde kostet aber nur ein Viertel der Zeit braucht, bei mir in der Nähe sitzt und mir eine Rechnung für etwaige Beanstandungen ausstellt.

  4. Ralf Meyer - 20.01.2012, 08:12 Uhr (Kommentar melden)

    Blos nicht für MH arbeiten da sind die Konditionen der Arbeitsagentur für Kurzarbeit ja noch lukrativer, und ich brauche nicht noch dem Geld hintetherlaufen.

  5. Christoph Hensel - 20.01.2012, 07:14 Uhr (Kommentar melden)

    Na ja, wenn die Bayern meinen.... Für mich ist My Hammer gestorben. Die Konditionen sind abartig und die dort zu erzielenden Preise auch, aber in die andere Richtung. Dazu kommt noch, das das Klientel meist nicht in der Lage ist seine Wünsche richtig zu formulieren und wir dann aber hinterher alles so bauen sollen wie es sich der Kunde vor stellt, ohne dass die Extra Kosten beglichen werden. Dazu kommen die Billigheimer, die für 20-25eur/h aus der Garage heraus arbeiten. Ich hoffe, das meine Auftragslage so bleibt, wie sie die letzten 3 Jahre war. Dann ist MH auch weiterhin verbrannte Erde für mich. Nur wenn meine Leute hier herum sitzen und nichts zu tun haben könnte ich eine Rückkehr überlegen, kurzzeitig.