31.05.2012
1 Bewertung(en) Rating
Schriftgröße

Verband rät Kunden auch bei Kleinaufträgen zu Angeboten

5 Tipps: So erkennen Sie Angebotssammler!

Der Verband Privater Bauherren rät: Kunden sollten auch bei Kleinaufträgen immer Angebote einholen – am besten gleich drei – und dann einen Festpreis aushandeln. Da hilft wohl nur eins: So erkennen Sie Angebotssammler und sortieren sie aus.

 - 
Foto: MEV

Wenn sich in Ihrem Betrieb demnächst wieder Anfragen nach Angeboten häufen, dann verdanken Sie das vielleicht dem Verband Privater Bauherren. Um die Kosten niedrig zu halten und Ärger zu vermeiden, rät der Verband Handwerkerkunden aktuell auch bei kleinen Aufträgen:

  • Angebote einholen: Kunden sollten "bei jeder Arbeit, auch bei Kleinigkeiten, vorab nach dem Preis fragen und sich möglichst ein schriftliches Angebot geben lassen. Ideal ist es, wenn drei vergleichbare Angebote vorliegen."
  • Festpreise vereinbaren: Der Verband rät zur Vorsicht bei Arbeiten auf Stundenlohnbasis: "Vorsichtig sein sollten Hausbesitzer auch bei kleineren Aufträgen, Reparaturen oder Gartenpflege. Viele Firmen möchten hier auf Stundenlohnbasis arbeiten und bieten dem Hausbesitzer oft auch an, Materialien für sie einzukaufen …" Weil aber abgerechnete Stunden oft zu Streit führen, sollten Kunden "gerade bei kleineren Arbeiten grundsätzlich einen Pauschalfestpreis vereinbaren".

Gericht: Trödeln müssen Kunden nicht bezahlen
Bestätigt sieht sich der Verband durch ein aktuelles Gerichtsurteil: In dem Fall hatte der Kunde die Handwerkerrechnung gekürzt – weil der Handwerker angeblich bei der Arbeit getrödelt und zudem überteuerte Materialien eingekauft hatte. (OLG Köln: Urteil vom 28. Februar 2012, Az. 23 U 59/11)

  Nächste Seite: So erkennen Sie die Angebotssammler

 
1 | 2 | 3
Ist dieser Artikel für Sie hilfreich?