10.08.2010
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Social Media

12 Tipps für den Umgang mit sozialen Netzwerken

Freundschaft auf den ersten Klick? Soziale Netzwerke sind unkompliziert, aber nicht ganz ungefährlich. Als Unternehmer sollten Sie Image, Privatsphäre und persönliche Daten schützen.

 - Grafik: Sauvaget
Grafik: Sauvaget

Soziale Netzwerke leben vom Meinungs- und Gedankenaustausch ihrer User. Xing, Facebook, LinkedIn und Co. sind längst keine Neuheiten mehr. Die Nutzerzahlen steigen unaufhörlich.

Doch so unkompliziert diese Netzwerke sind, Verhaltensregeln können nicht schaden. Als Privatperson und als Unternehmer können Sie von sozialen Netzwerken profitieren. Aber es lauern auch Fallen, in die Sie besser nicht tappen sollten. Der Deutsche Knigge-Rat hat 12 Tipps veröffentlich, mit denen der Umgang in sozialen Netzwerken respektvoller gestaltet werden könnte.



1. Zielgruppe und passende Netzwerke bestimmen
Kriterien, nach denen Sie passende Netzwerke auswählen sollten, sind: Kosten, Datenschutzbestimmungen, Popularität und Image des Netzwerks, Funktion und Angebote, persönlicher Nutzen. Wollen Sie die Plattform beruflich oder privat nutzen? In beiden Fällen gilt: Keine vertraulichen Informationen preisgeben!

2. Authentisch bleiben
Da Geschäftspartner und Freunde recherchieren und Ihre Auftritte vergleichen: Bauen Sie keine fiktive Identität auf! Zur leichteren Identifizierung können Sie in allen Netzwerken das gleiche Foto verwenden.

3. Übermäßige Vertraulichkeiten meiden
Überlegen Sie sich genau, welchen Netzwerken Sie beitreten und welche Kontakte Sie zulassen. Sollen Kunden und Geschäftspartner gleich Ihre „Freunde“ sein? Vielleicht empfindet Ihr Gegenüber das zu intim. Der Klarheit willen sollten Sie pro Netzwerk mit nur einer Identität agieren.

4. Unerwünschte Anfragen ablehnen
Qualität statt Quantität: Es zählt nicht, wie viele Kontakte Sie haben. Scheuen Sie sich daher nicht, unbekannte Kontakte abzulehnen. Eine höfliche Begründung ist in dem Fall angemessen.

5. Belästigung der Kontakte vermeiden
Spiele und Anwendungen sind häufig nervig. Gehen Sie Ihren "Freunden" damit nicht auf den Geist, sonst werden Sie schnell ignoriert.

6. Freundlich bleiben
Höflichkeit ist auch in sozialen Netzwerken angebracht. Auch wer ein "Freund" ist, sollte nicht zwingend geduzt werden. Bei Kontaktanfragen gehören Begrüßungs- und Abschiedsformel nach wie vor dazu. Das steigert die Chancen der Akzeptanz.

Wie Sie auf unbequeme Einträge reagieren sollten und wie Sie anderen Nutzern passende Empfehlungen geben, lesen Sie auf der nächsten Seite.

 
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